Hallo zusammen,
bislang habe ich mich bei Bewertungen des Reifens bei Nässe zurückgehalten, weil ich keinerlei Erfahrung bei Nässe hatte.
Nun denn, gestern hat's mich erwischt, bei angenehmen 16°C bin ich am Rhein entlag auf eine Runde gestartet.
Es war bedeckt aber trocken und es fuhr sich gut. Unterwegs noch den Tank aufgefüllt und weiter gings.
Da tat sich plötzlich eine schwarze Wolke auf, noch war es trocken, aber das ungute Gefühl blieb.
Auf dem Weg nach zu Hause hat sich die Wolke komplett auf mich entleert.
Es hat nicht lange gedauert da lief das Wasser zwischen den Beinen zusammen und die Stiefel füllten sich.
(warum hat noch keiner einen Sitz mit Mittelablauf erfunden, das Wasser läuft immer zu den ....?)
Das Gute daran; meine Stifel sind scheinbar völlig wasserdicht, das Wasser was drin war, blieb drin und erwärmte sich langsam.
Die unangenehme Gesammtsituation bewog mich dazu der AT "Marsch, Marsch" zu befehlen und zurückzufahren was ging.
Denn die Temperatur war auf unangenehme 6°C abgesunken.
Durch den Gewittersturzregen war die Straße fast komplett unter Wasser und teilweise auch mit Sediment verschmiert, folglich war "was ging" relativ. War aber kein Problem der Reifen hatte Gripp, in den getesteten Grenzen und schwamm nur ab und zu etwas auf.
Das war allerdings nur an den Stellen wo das Wasser Knöchelhoch über die Straße lief und 5m weiter wieder nicht, das kann man senkrecht ganz gut überbrücken.
Ansonsten griff auch die TC wohl dosiert ein und red. die Rutscher, alles im unkritischen Bereich.
Ingesammt hatte ich so ein Sturzregen bestimmt 20Jahre nicht mehr.
Bevor ich es vergesse!
An die Fraktion der Heckschutzblechverkürzer:
Das Wasser spritz von hinten bis an die Jacke und Helm, trotz normalem Schutzblech!
Heute ist etwas technischer Dienst angesetzt und Klamotten trocknen.
Gruß
Th.