Beiträge von Raggna

    Hallo Rainer,
    wenn's quietscht schwingen die Beläge/Sattel.
    Ich würde zuerst mal schauen ob die Gabel nicht verspannt ist.
    Die Klemmung am rechten Gabelholme unten an der Achse lösen und die Gabel durchfedern.
    - dadurch richten sich die Holme senkrecht zueinander aus, die Linke Seite ist durch die Flansche eh fest.
    Danach die Bremsbeläge ausbauen und mit Ant-Seize Montagepaste behandeln.
    - nicht kiloweise sondern dünn auf die Stahlränder auftragen (Anlagestellen am Sattel) und etwas auf die Rückseite da wo der Kolben drückt/anliegt.
    Auf keinen Fall darf etwas auf die Belagseite kommen!
    - und in umgekehrter Richtung wieder zusammenbauen, Achtung Drehmomente/neue Schrauben am Sattel!
    Wenn das dann Alles schön sauber wieder zusammen ist, sollte nix mehr quietschen.
    Ich hoffe Du kannst die Seiten des Bremsbelag von einander unterscheiden!?!
    Gruß
    Th.

    Hi,
    ich möchte das Thema auch nicht überstrapazieren und abschließen.
    Evtl. ist es ein Kompromiss sich auf eine Druckangabe beim Reifen im betriebswarmen Zustand zu einigen.
    Egal ob Silika oder Ruß, i.d.R. ist der Reifen nach Gebrauch im richtigen Temperaturfenster, hat er auch den richtigen Luftdruck.
    - und umgekehrt, drum sind die Druckangaben im kalten Zustand verwirrend und führen zu Diskusionen.
    Gruß
    Th.

    Hallo Countrybiker,
    das ist schön für Dich, wenn Du so lange mit den Schlappen rumzuckelst.
    Drum wiederhole ich die Frage zum besseren Verständniss noch ein mal:
    Hast Du die Temperatur am Reifen einmal erfühlt?
    Das richtige Temperaturfenster ist bei möchtegern "Wühlmäusen" anders, als bei einem Straßenreifen, je nach Hersteller und gedachten Einsatzgebiet.
    Hier gilt es genau zu recherchieren, da gibt es gewaltige Unterschiede.
    Sollte aber bei einem echten Universalreifen eher niedrig sein.
    Trotzdem drängt sich mir der Eindruck auf, im richtigen Temperaturfenster, könntest Du mit den Reifen weiter fahren.
    Hast Du schon mal davon gehört im Gelände (Sand) Luft abzulassen, oder von einer Muse-Einlage?
    Die Geländejungs sind da Recht einfallsreich.
    Und das die Meißten bei dem Thema eher "unbeleckt" sind, glaube ich Dir.
    Frohes Biken
    Gruß
    Th.

    Hallo Axel,
    das ist zwar für Auto's, aber grundsätzlich trifft das auch für Moped's zu.
    Nur da geht's um viel zu geringen Luftdruck.
    Hättest Du den Beitrag richtig gelesen und verstanden, es war von Landstraße und widrigen Bedingungen die Rede.
    Und genau um den erhöhten Rollwiderstand geht es, der Dir den Reifen ins richtige Temperaturfenster bringt.
    Das richtige Temperaturfenster beinhaltet auch das der Reifen nicht zu heiß wird!
    Der Rollwiderstand ist mir in so einem Augenblich ziemlich egal, da ist mir Gripp und heiles Ankommen wichtiger.
    Was Du in Deinem Artikel auch lesen konntest, daß durch red. Luftdruck der Reifen erwärmt, hier gilt es im Rahmen zu bleiben.
    Hast Du schon mal die Temperatur Deines Reifens bei Regen erfühlt?
    Wohl kaum sonst würdest Du so etwas nicht schreiben.
    Der Reifen sollte min über 30°C kommen, besser ü40°, sonst ist kaum Haftung da.
    Und auf der BAB sollte man schon mit ü2Bar rumfahren.
    In diesem Sinn
    Gruß
    Th

    Hallo zusammen,
    insbesonder Countrybiker, Dein Einwand zeugt nicht gerade davon das Du Dich mit dem Thema intensiver befaßt hast.
    Zu viel Luftdruck (in bezug auf das richtige Temperaturfenster) red. die Aufstandsfläche des Reifens auf der Straße.
    Nur mit der Aufstandsfläche auf dem Asphalt kann sich der Gummi verzahnen und Kraft übertragen.
    Wird die Fläche kleiner wird der Schlupf größer und das Gummi noch heißer, -> Teufelskreis.
    Ich hatte auch nie Probleme mit dem Verschleißbild meiner Reifen, ich glaube es liegt eher an den NS-Trainings. :)
    800Km NS rubbeln schon etwas Profil vom Reifen runter und da ich zwei Traings im Jahr mache....
    Könnte daran liegen, was meinst Du?
    Zurück zum Thema, den Reifen im richtigen Temperaturfenster betreiben, erhöht den Gripp und somit die Lebensdauer.
    Wie schon am Anfang geschrieben, ich rede nicht vom Sicherheitsluftdruck den der Hersteller vorschreiben muß um auf der BAB 200Km/h fahren zu können.
    Ich rede von Landstraße und im speziellen von widrigen Bedingunen, außerdem bezogen sich meine Druckangaben auf den kalten Reifen.
    Durch das Walken und die dadurch verbundene Temperaturerhöhung, geht der Luftdruck je nach Beladung/Fahrzuständen schon fast ein bar hoch!
    Gruß
    Th.
    PS: Bei Regen ist es auch von Vorteil die Dämpfung so weich wie möglich zu stellen! -> Gripp!

    Hi,
    da klopft gar nix, das ist ein großer Zweizylinder, der etwas mager läuft und sonst nix.
    Alles gut.
    Würde der Besitzer den Motor mit etwas "am Gas spielen" am Leben halten, könnten sich die Sensoren auch besser anpassen/einmesen.
    - da gibt es Toleranzen... für Temp., Gasstellung, Lambda nach 10sek. etc.pp..
    Und dann würde er auch rel. zügig funktionieren, die Elektronik ist auch nur von Menschen gemacht.
    Ein Postionsgeber der KW kommt in den dafür vorgesehenen Platz im Gehäuse und wird irgendwann beim Konfigurieren in der Elektronik kalibriert.
    Hier was zu konstuieren wäre Blödsinn.
    Gruß
    Th.

    Hallo,
    ich lese immer mal auch andere Reifen quer, zu denen die ich fahre(B+t).
    Ab und an ist das ganz interessant.
    Jetzt und hier fällt mir der "böse Sägezahn" auf.
    Das ist eine normale Erscheinung bei einem Reifen mit großen Profilblöcken.
    Vorne verziehen sich die Blöcke durchs Bremsen hinten durchs Beschleunigen und nutzen sich entsprechend ab.
    Stellt Euch mal ein Radiergummi vor und belastet ihn auf dem Untergrund, genau so nutzt sich der Profilblock ab.
    Das sieht man dann mit der Zeit.
    Zum Thema Rutscher fällt mir auf, daß bei Euren Betrachtungen das Temperaturfenster fehlt.
    Ein Allroundreifen hat ein Fenster von ca.40°C bis 80°, dazwischen sollte man sich bewegen.
    Bei Regen wird das schwierig, durch die ständige Wasserkühlung.
    Einfach mal bei einer Rast anfassen und Ihr wißt wo er liegt.
    Die einzige Möglichkeit die ein Motorradfahrer hat, ist den Luftdruck zu senken und die Marschgeschwindigkeit anzupassen.
    - sprich auch die Fahrweise.. schön rund und weich.
    Ich rede jetzt nicht von Vollgas/Vollgeladen und BAB/Sicherheitsluftdruck, sondern von der Landstraße.
    Da fahre ich bei Regen deutlich weniger Luftdruck und das funktioniert seit vielen Jahren. (Spass ist anders)
    Wenn das Motorrad im Stand kaum noch zu lenken ist, wird es Zeit, den zu erhöhen. :)
    Dann sind es meißt so ca~1Bar, über 1,8Bar fahre ich vorne gar nicht(h1,5-2), so kommt der Reifen schön in sein Temperaturfenser und funktioniert.
    Probiert es einfach mal aus und bildet Euch Eure Meinung, etwas Eingewöhnung und Lernvermögen vorrausgesetzt.
    Evtl. klappt's dann besser im Regen.
    Die von Euch genannten Km-Leistungen erstaunen mich schon, bislang hat die Kombi Bt45+16 am längsten gehalten.
    Aber auch "nur" 5000Km, drum runzele ich etwas die Stirn. :)
    Gruß
    Th.

    Hi Jungs,
    ich hab' mir das Video angeschaut und nix ausergewöhnliches gesehen.
    Halt etwas mager.... wie im anderen Beitrag.
    Und das so ein Zweizylinder ab und an mal mit der Schwungmasse, nicht mehr über OT kommt, ist auch klar.
    - und dann kurz rückwärts läuft...
    Alles gut, man braucht halt Fingespitzengefühl, Geduld und muß etwas "pumpen" dann geht's.
    Macht Euch nicht verrückt.
    Gruß
    Th.