Das ist ein Fahrzeugwechsel, keine Verkehrswende....
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Am Ende werden die "kleinen Leute" die Verkehrswende wuppen, nicht die mit den dicken Garagen. Denen ist es vielleicht auch eher wurscht, ob sie zwei, drei oder vier Autos haben und der Sprit 3 Euro kostet. Das ist aber dann der "Kollateralschaden", den mal einpreisen muss.
Ich nehme mich da nicht ganz aus, ober bewege mich zwischen den Fronten. Der Plug-In wird den jungen Diesel-Kombi ersetzen (17 Jahre alt), dann gibt es noch den älteren Bulli (30) und die frische AT (1,5 Jahre). Drei Fahrzeuge für einen Vierpersonenhaushalt ist auch nicht ökologisch korrekt. (Aber immerhin besser als Dein Beispiel).
Und mit den SUVs wäre ich gnädig, zumindest teilweise. Heute heißt fast jedes Auto, in das Du zwei Koffer laden kannst "SUV" (oder ganz beu: CUV). Schon aus Marketing-Gründen. Der klassische Kombi als Familienauto scheint ausgedient zu haben – bzw. gibts kaum auf einer modernen E-Plattform. Und einen Passat, bei dem der Akku einfach in den Kofferraum geschraubt wurde, ist für mich eine Bastelei, aber kein konkurrenzfähiges Fahrzeugkonzept ...
Jedenfalls zähle ich diese neuen, geschrumpften Kompakt-SUVs (Größe VW Tiguan) nicht ernsthaft in die Cayenne/Tuareg-Klasse. Früher hieß sowas Golf Country. 