Beiträge von Janosch
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Nebel, alte Mauern und Hunsrück-Luft
Eigentlich war ich mit dem November schon durch, aber dann packte mich doch noch einmal die Abenteuerlust – oder der Leichtsinn, wer weiß.
Also Helm auf, Zündschlüssel rum und los ging’s.
Trocken, nur 12 °C und neblig. Sehr neblig. So neblig, dass selbst der Schaumberg in Tholey aussah, als hätte jemand ein graues Bettlaken übers Saarland geworfen. Panorama? Fehlanzeige. Null Sicht, nur Grau, aber immerhin: einheitlich!
Zu Beginn der Tour ging es noch-
Also weiter. Ich folgte der Nahe, bis zur Landesgrenze bei Nohfelden. Von da an herrschte ganz anderes Wetter.
Sonne ! Kaum zu glauben und doch wahr.
Mein Bikerherz begann mit Ihr um die Wette zu strahlen.
Weiter, ein Stück auf der B41 entlang, nach Idar-Oberstein und danach über Hoppstädten Richtung Meisenheim
– schönes Städtchen, kenn ich, also weiter, bevor ich es mir anders überlege.
Mein Ziel des Tages: die Burgruine Moschellandsburg bei Obermoschel.
Mit großen Erwartungen fuhr ich hoch … und wurde mit einem beeindruckenden Haufen Steine belohnt. Also wirklich Steine. Nicht mal besonders dramatisch ruinös – eher freundlich zerfallen und irgendwie zurecht renoviert. Ich stand da, hab mir gedacht: „Gut, sieht aus wie Stein ist Stein und wird sich auch nicht ändern. Weiter.“
Ein kurzer Blick auf meine Benachrichtigungen auf dem Handy und mit einem netten Bekannten verabredet. Holger stand gut eine 3/4 Stunde entfernt und wartete auf mich. Kurzentschlossen einen Treffpunkt auf halber Strecke ausgemacht und dem entgegen gefahren.
Treffpunkt das Weingut Herrmannsberg. bei Niederhausen.
Das Herbstlaub der Weinberge gehört der Vergangenheit an und somit hat es sich erst einmal mit "Weinbergfotos" für 2025.
Aber von hier oben hat man einen schönen Blick hinunter auf die Nahe und die Steinbrücke bei Oberhausen an der Nahe.
Kurz darauf traf Holger ein.
Zusammen kurvten wir über Odernheim und durch das Kirner Umland, bis wir schließlich in der Nähe von Idar-Oberstein in der Küche des Bekannten landeten. Dort gab’s wenigstens Kaffee – und ich sag’s wie’s ist: Der war heute fast das Highlight.
Langsam wurde es dunkel, und meine Motivation, noch weiter rumzueiern, sank gegen Null. Aber die Realität hatte anderes vor: Kaum kam ich der saarländischen Grenze näher, wurde der Nebel wieder so dicht, dass ich dachte, ich hätte aus Versehen die Nebelmaschine vom Wacken-Festival eingeschaltet. Sichtweite: ungefähr ein halber Meter und ein Hoffnungsschimmer.
Trotzdem war’s ein guter Entschluss, noch mal loszufahren.
Ich habe schließlich nicht nur den Nebel besiegt, sondern auch einen ganzen Tag herbstliche Stimmung, Steinarchitektur und Koffeingenuss erlebt.
Was will man mehr ?
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>>> Du bist über 18 ? Dann darfst Du den Spoiler öffnen <<<
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... alle machen bunte Herbstbilder, ... ich war mit bikerwolly in der Eifel unterwegs und hab den Farbfilm vergessen, ...



Das ist zwar eigentlich sträflich bei den tollen Farben, aber irgendwie hat das Schwarz-Weiß auch seinen Reiz. Mir gefällts.
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Motorradtour in die herbstliche Eifel
Vielleicht war es das für längere Zeit – dieses letzte milde Wetterfenster, bevor die Kälte endgültig Einzug hält.
Genau deshalb habe ich den heutigen Tag genutzt, um noch einmal eine Motorradtour in die Eifel zu unternehmen.
Bereits gegen Mittag hatte ich Feierabend und konnte spontan losfahren.
Die Route führte mich über rund 265 Kilometer Richtung Gerolstein, über verwundene Landstraßen, vorbei an sanften Hügeln und den ehemaligen Vulkankegeln, die die Eifel so besonders machen.
Die Route hatte ich stets auf dem Radar.
Die Eifel-Region zeigte sich in ihrem typischen herbstlichen Kleid: gefärbte Baumkronen, an denen nicht mehr allzuviele Blätter hingen und immer wieder weite Blicke über die Vulkanlandschaft und idyllische Täler.
Die Eifel schafft es jedes Mal, eine Mischung aus Ruhe und Abenteuer zu vermitteln – perfekt für eine entspannte Motorradfahrt. Wobei es bei dem kurzen Zeitfenster nicht unbedingt entspannt, sondern diesmal eher "Adrenalinhaltig" zuging.
Auf kleineren Pfaden musste man schon sehr aufpassen und achtsam fahren.
Ein besonderes Ziel meiner Tour war der "Dreimühlenwasserfall" bei Nohn. Versteckt in einem kleinen Tal wirkt er fast wie ein Ort aus einer anderen Welt.
Das Wasser fließt über moosbewachsene Kalktufffelsen, die über die Jahre stetig weiter wachsen – ein lebender Wasserfall sozusagen.
Das sanfte Rauschen, die feuchte Luft und die grün leuchtenden Felsen verleihen dem Ort eine fast märchenhafte Atmosphäre.
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Nach einem kurzen Spaziergang dorthin gab es in der nahegelegenen Mühle einen gemütlichen Zwischenstopp mit Kaffee und Kuchen – genau das Richtige, um die Fahrt kurz auszuklingen zu lassen, bevor es wieder auf die Maschine ging.
Alles in allem ein perfekter Tag, der sich anfühlt wie ein kleines Geschenk, bevor der Winter kommt.
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Hallo zusammen,
ich freue mich natürlich, dass ein Foto von mir für den Kalender ausgewählt wurde.
Ein großes Dankeschön an RobertM , der den Wettbewerb organisiert und die Auswahl getroffen hat. Da steckt sicher wieder eine Menge Arbeit und Herzblut drin.
Auch ein riesen Kompliment an alle anderen Teilnehmenden: Die eingereichten Fotos sind echt beeindruckend! So viele kreative Ideen und tolle Aufnahmen – es ist schön, Teil dieser Gemeinschaft zu sein.
Ich bin schon total gespannt auf den fertigen Kalender.
Auch ich wurde überrascht, denn ich dachte mit meiner "AT vor dem Weiher" würde ich ganz gut abschneiden.
Die Community war da wohl ganz anderer Meinung. So kann man sich irren.
Das "Winterfoto" war eher eine Notauswahl um ein 2. Foto einzureichen.
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Wie bekommt man eine AT stressfrei in eine Kirche.

Man nimmt die Kreuze aus der Kirche und trage sie das Portal hinaus.
Stelle sie an die Front und positioniert die AT davor.
Foto machen - Fertig 😉
Hab sie zwar nicht mehr zurück getragen, sind aber seit gestern ein Hingucker für die Pilger an der "Orannakapelle" in Berus.
