Janosch, die "kleine Rote" und die obligatorische Kaffeeküche sind ab sofort wieder öffter anzutreffen.
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Heute gegen Mittag bei 7°C im Saarland gestartet, machte ich mich auf den Weg in den Hunsrück.
Es war kühl und in den schattigen Bereichen war der Rauhreif den ganzen Tag über nicht verschwunden.
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Gerade in Waldpassagen und Kurvenbereichen musste mit erhöhter Aufmerksamkeit gefahren werden.
Die Temperaturen schwankten den ganzen Tag zwischen 4 -12°C. An sonnigen Pausenplätzen auch schon mal 15°C in der Sonne.
Im Anflug auf die Kirche "Heiligenbösch", oberhalb von Schwollen, erblickte ich eine Bank mit wunderbarer Aussicht.
Der ideale Ort zum Verweilen.
Endlich die "Kaffeeküche" auspacken und nutzen.
Dann weiter nach Dill.
Dort hatte ich für heute die Burgruine als Tagesziel gesetzt.
Vor der Ortschaft hat man die beste Aussicht auf die relativ unscheinbaren Burgreste.
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Ein kleiner Fussmarsch und bereits am Eingangstor wußte ich, dass ich hier als Burgherr ziemlich viel zu renovieren hätte.
Als Punkt um sich die Beine kurz zu vertreten reicht es, doch für eine längere Besichtigung nicht geeignet.
Es trieb mich weiter.
Heute Morgen noch bei Facebook in entsprechender Gruppe nach einem netten Cafe in der Nähe gefragt, erhielt ich neben zahlreichen Cafe's und Restaurants, auch einen etwas anderen Tipp.
So genutzt, - macht selbst Facebook Spass und hat einen Mehrwert für mich.
Also auf nach Sohren.
Dort gibt es das "Haus der Begegnung", und hier selbstgebackenen Kuchen und Kaffee.
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Zugegeben, als Pausenplatz eher ungewöhnlich und alles andere als Normal für Motorradfahrer.
Als Einrichtung der Ortsansässigen AWO ist das Publikum "einzigartig und einfach nur Anders".
Dafür sind Gäste und vor Allem das Personal mehr als herzlich und man fühlt sich durchaus willkommen.
Und nebenbei bemerkt: Wo bekommt man heute noch Kaffee und Kuchen für kleines Geld ?
Es war nett, und sollte ich wieder einmal am letzten Sonntag eines Monats hier vorbei kommen, trete ich nochmals ein.
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Gut gestärkt nahm ich die Reise zum geografischen Mittelpunkt von Rheinland-Pfalz auf mich.
Ehrlich, wer war schon einmal hier und hat sich das "Zentrum" des Landes angesehen ?
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Befindlich in einer hübsch angelegten Parkanlage, befindet sich ein Findling mit eher unscheinbarer und schlecht leserlichen Plakette.
Für den Rheinländer, der auch mal hin möchte hier die Anfahrtsskizze : Mittelpunkt von RLP
Doch die Tage sind noch kurz. Die Nachmittage noch viel kürzer und so ruft die Heimat alsbald wieder.
Ursprünglich geplant ein Stück durch das Moseltal zu fahren, entschied ich mich um, denn dort lag der Nebel und die Teperatur bei 3°C.
Ich bleibe demnach auf den Höhen und muss auch um 16.oo Uhr noch auf Reifglätte gefasst sein, denn das "Weiße" hielt sich beharrlich.
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Auf freier Landstrasse ließ es sich aushalten und die Sonne zeigte mit aller Kraft, dass sie den Frühling einläuten möchte.
Ich genoss das Gefühl, welches seit Monaten eingewintert war.
Es wurde höchste Zeit für eine neue Saison.
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