Weil sich die Schwingungen/Vibrationen bei Vielfachen der Resonanzfrequenz wiederholen. Der Lenker zB wackelt nicht durch die Unwucht/Höhenschlag sondern weil er sich bei der Resonanzfrequenz aufschaukelt. Würdest Du das bei jeder Radumdrehung und höherem Tempo direkt merken, dann dann wäre das schon extrem. Die Dämpfung schluckt ja auch einiges.
Die meisten auf Unwucht, Höhenschlag oder Sägezahnbildung zurückzuführenden Schwingungen (Lenkerflattern, Schimmy,Pendeln...) treten erst mal irgenwo zwischen 40 und 80 auf. Daher ist die Aussage: Bei 160 tritt keine Unwucht auf (oder besser: wirkt sich nich aus) generell mal nicht korrekt. Die Unwucht ist immer da. Man merkt Sie nur nicht immer gleich stark.
Bei meinem olle Peugeot zB hab ich bei 80 leiches Lenkerschlage aus dem Antrieb und bei 160 tritt das dann auch auf. Dazwischen ist bestens. Beim Motorrad ist die Wirkung (auf den Fahrer) bei höherer Gescheindigkeit aber natürlich anders. Ausserdem entlasted dan eventuel das Vorderrad etwas und wird dadurch sensiebler. Aber: Wenn bei 160 unruhe im Lenker sein sollte, dann besteht eine gute Chance, dass der Lenker auch bei 30-50 irgenwo wackelt, wenn man mal freihändig fährt. Muss aber natürlich nicht. Aber so teste ich immer den Zustand meines Vorderrades wenn mal 50% der Reifenlebenszeit rum sind. Einfach bei 60 mal auskuppeln und Lenker loslassen. Wenn es bis 40 noch nicht wackelt, dann ist der Reifen für mich noch akzeptabel 