Beiträge von LGM

    Mir war schon aufgefallen das bei der SD08 die zwei Fußrasten ab der Mitte des Motorrades unterschiedliche Abstände haben.


    Das würde sich theoretisch nicht auswirken wenn man hinten in der Mitte zwischen den Fußrasten sitzt. Vermutlich sitzt man aber in der Mitte der Sitzbank? Der Gesamtabstand spielt ggf auch eine Rolle? Ist der abweichend von anderen Maschinen?


    Als Mitfahrer auf meiner AT ist mir bisher nichts aufgefallen. Einer Mitfahrerin ohne Mitfahrerfahrung bei so 2 Stunden Fahrzeit auch nichts.


    Als Mitfahrer auf diversen anderen Motorrädern (als ich noch jung war) ist mir häufig folgendes Aufgefallen: Die Sitzposition/Größe des Fahrers kann dazu führen daß ich verkrampfe. Vorher schon merke ich daß ich beim Fahren hinten unbequem sitze. Das gilt auf dem selben Motorrad dann nicht, wenn die Maschine auf dem Hauptständer steht und man allein hinten sitzt.


    Aus dem vorderen Körper folgt eine Sitzposition. Ich denke daß das bei jedem Beifahrer auch wieder anders ausfällt. Manche halten Abstand, andere Klammern sich fest. Sogar der Fahrer kann vom Beifahrer abhängig unbequem sitzen. Viel machte damals auch der Wind aus. Mit zunehmender Geschwindigkeit muss man dem Druck des Windes "entgegenkommen". All das hängt auch mit der Position oben/unten und vorne/hinten der Rasten zusammen. Sogar mit den Schuhgrößen wenn die Möglichkeit besteht daß die Schuhe sich berühren.

    "Scheibe von Amazon getestet?"

    Ich nicht. Falls du Interesse an eine Vermutung hast: Ich denke für mich wäre die nichts. Ich meine auch daß man für weniger Geld so etwas (in unschöner Optik) an die AT schrauben kann. Biegsame Bleche für Versuchsfahrten. Danach wieder abbauen.


    Was ist überhaupt das Ziel? Welches Problem soll gelöst werden?


    Wenn es um die Optik geht: dann kaufe die doch.

    Ich meine es war 1979. Ich war da in Assen und habe gesehen daß Barry Sheene Mit seiner Suzuki kämpfte. Der Lenker wackelte stark mit irgendeiner Frequenz. So bei 150-200km/h. Das Flattern oder Schwingen schaukelte sich nicht auf. Somit konnte er weiter fahren - aber nicht bis zu den vordersten Plätzen.


    Auf der Rückfahrt hat es stark geregnet. Ich und "meine" Sozia waren ohne Regenbekleidung bis auf die Haut nass. Noch heute denke ich an Barry Sheene.


    Später hatte ich leichte Zweitakter die sich bei 150-200 plötzlich aufschwingen konnte. Man brauchte dann eine Straßenbreite die nicht immer vorhanden war. Ich benötigte einmal so ca 8m nach links um im Rahmen meiner Fähigkeiten sitzen zu bleiben. Die Straße war an der Stelle links nur zufällig 8m breit. Ein anderes mal geriet ich bei 100km/h auf den Seitenstreifen und konnte da weiterfahren. Ein Kumpel musste in einer ähnlichen Situation jedoch seinen Zweittakter verlassen. Er selbst flog aber Geradeaus und ist noch kerngesund. Seitlich waren viele Bäume. Andere Geschichten von schweren Viertaktern sind mittlerweile vergessen.

    Noch vor einigen Jahren ist ein Fahrer den ich zwar nicht kannte aber in der räumlichen Nähe durch sogenanntes unerwartetes starkes "Lenkerschlagen" bei über 100km/h in den Himmel gekommen.


    Ganz früher hatten BMWs so große Räder über dem Lenker um die Lenkung schwergängig zu machen (glaube ich / Reibungsdämpfer?) Ich habe so eine BMW nie gefahren. Gibt es hier einen Fahre Bj.1950?


    Später konnte man im Zubehörhandel hydraulische Lenkungsdämpfer kaufen. Die damals berüchtigte oder legendäre Turboeglikawasaki hatte auch einen. Letzte Woche noch sah ich eine neue Maschine mit so einem Lenkungsdämpfer.


    Auf dem Feldberg (Frankfurt) hab ich mal eine Supermotzer mit Superturboeglikawasaki gesehen. Der hatte schon damals unfassbar viel PS. Den Namen könnte ich auf Anfrage noch ermitteln. Man könnte ihn dann vermutlich noch nach Lenkungsdämpfern befragen.


    Ob das mir auch mit meiner AT bekannte Gewackel am Lenker freihändig (auf einer privaten Versuchsstrecke) bei Fachleuten die selbe Ursache hat wie die oben beschriebenen Erlebnisse weiß ich nicht. Irgendwie kommt es zu einer sichtbaren Resonanz. Aber ohne automatisch sich unsichtbar ausgleichende Lenkerbewegungen kann man (glaube ich) gar nicht fahren. Ein Fahrwerksphysiker möge das bestätigen.

    In der Versuchsanordnung ist die Metallplatte so um 30° geneigt. Das Motorrad steht senkrecht, fährt aber nicht..

    Auf der Straße fährt man hin und wieder mit 30° Schräglage. Dabei sollten sich ähnliche Abstände zwischen Reifen und Straße einstellen wie auf dem Foto. Die 60mm Nadel könnte sich in einer Kurve auch da oben in den Reifen stechen. So die Hypothese.


    Die Versuchsanordnung ist einmalig. Sie kann nur auf dem Foto gesehen werden, aber nicht beim herumfahren.

    In einer kurve kann einen 60mm-Nadel von unten wie abgebildet in den Reifen stechen. 50mm müsste je nach Schräglage und Reifenverformung auch gehen. Das geht ggf. sogar dann wenn die stumpfe Seite oben ist und die Spitze unten.


    Wenn man das hier vermutet: wie entstand dann die Spur (Micro-Delle) in der Felge?




    Ich bin auch schon so weitergefahren.

    Ist es richtig daß das nur mit Schlauchlosreifen funktioniert. Jetzt hab ich ja einen Schlauch - ebenso wie damals bei der Big.

    Ich hatte schon einmal eine Sicherheitsnadel im (nicht platten) schlauchlos Hinterreifen. Relativ mittig. Das war im Emden. Beim herausziehen entwich hörbar Luft. Beim wiederhineinstecken war das System dicht. Es war damals 1987 eine Kawasaki.


    15 Jahre späte einen Nagel in einer SV650. Das (nicht platte) System Reifen+Nagel war damals auch dicht.


    Bei dieser AT hatte ich auch recht schnell eine Platten hinten. Ich musste so 5-6km mit dem Platten im ersten Gang fahren. Der nächstgelegene Autoreifenhändler hatte im Lager einen passenden Schlauch. Das habe ich damals nicht verstanden.


    Mit der Big bin ich mal mit plattem Hinterrad 20km im zweiten Gang gefahren. Danach sah der Reifen alt aus. Heute sehe sogar ich selbst alt aus. So als wäre ich sehr weit mit einem Platten gefahren.


    Die Sicherheitsnadel hatte damals den Vorteil, daß ich nicht überlegen musste ob jemand sie mit einem Luftgewehr verschossen hat. Dadurch habe ich Zeit gespart, und ich konnte mich in der gesparten Zeit mit einer Dame vergnügen. 1-2 Jahre später hab ich sie ordnungsgemäß geheiratet.


    Erst heute überlege ich das erste mal ob sie die Nadel in den Reifen gesteckt haben könnte.

    Bei mir ist es so daß ich schon viele Reifen mit Luftverlust durch ein Loch bei Fahrrad und Motorrad hatte. Davon meine ich 90% hinten.


    Ich glaube schon viele Jahre, daß häufig das Vorderrad ein ruhig liegendes Objekt hochwirft oder nur bewegt, so daß es dann nicht mehr liegt, und das Hinterrad bekommt es dann ab oder fährt drauf.


    Wenn ich an die Tätertheorie glauben soll dann, würde ich denken der Täter hat mit einem Luftgewehr auf ein Tier gezielt, aber den Reifen getroffen. Der Täter würde dann vermutlich einen Vorrat an solchen seltenen Nadeln besitzen.


    Eine andere Theorie wäre: ein Motorradfahrer macht irgendwen richtig wütend - und der Wütende will sich rächen und hat nichts weiter als eine Nadel.


    Warum sind Abschürfungen an der Felge? Sind die in 1/100 Sekunde entstanden - oder erst mit der Zeit?