Beiträge von Allgeier72

    Zum Thema „Akku“ baut rapide ab:

    Ich habe meinen ersten Skoda Enyaq nach 4 Jahren mit gut 87.000km Laufleistung gegen den Nachfolger getauscht.

    Die Hochvoltbatterie hatte dabei eine Degradation von gerade mal 2% gehabt.

    Ein klarer Beweis dafür, daß noch immer ein Haufen Stammtischweisheiten von diversen selbsternannten „YouTube-Experten“ verbreitet und von der breiten Maße als Fakten hingenommen werden.

    januszm41: Auch -20 Grad sind im Winter kein Problem für den Akku. Schon mal etwas vom Thermalmanagement einer modernen Hochvoltbatterie gehört/gelesen? Und wer sich an der Winter-im-Stau-liegenbleib-Panikmache festbeißen möchte, dem sei gesagt, für die voll aufgedreht Heizung + Sitzheizungen und Lenkradheizung, werden gerade mal 1,5 - 2 kWh benötigt.


    Grüße aus dem wilden Süden,

    Allgeier72

    Das Akkuwechselsystem von Nio ist im Grunde eine clevere Idee. Man kann den Akku einfach tauschen, wenn es schnell gehen muß, oder mittels der üblichen Ladetechnologien (Wallbox; Ladesäule) wenn man genügend Zeit hat (zu Hause über Nacht).

    Die Geschichte hat hier in Europa aber einen ganz gewaltigen Haken (neben dem noch dünnen Wechselstationsnetz):

    Der Akku ist nicht automatisch Bestandteil des Fahrzeugs und muß entweder separat gekauft werden (ca. 21.000€) oder man leased ihn (war früher bei der Renault ZOE auch der Fall). Die Geschichte mit den Preisen ist das Eine, was hier in Europa jedoch ein wesentlich größeres Problem darstellt, ist das Mindset der Leute. Da herrscht leider eine nicht zu unterschätzende Panik im Kopf, was den Akku beim Tausch anbelangt. So denken viele, wieso sollten sie das Risiko eingehen, „ihren“ eventuell erst neu erworbenen / geleasten und somit perfekten Akku, gegen ein schon älteres und eventuell nicht mehr einwandfreies Exemplar tauschen zu müssen. Da spielt es auch keine Rolle, daß jeder Akkupack bei der Annahme an der Wechselstation, auf Herz und Nieren geprüft wird, bevor dieser überhaupt wieder geladen und zum Wechsel bereitgestellt wird.

    Wie sehr z.B. Kontakte, Befestigungselemente, etc. in Mitleidenschaft gezogen werden, ist noch nicht wirklich bekannt (zumindest in Europa), da es einfach noch nicht genügend Erfahrung aus der Praxis gibt.

    So kämpft eine an sich klasse Idee, mal wieder hauptsächlich mit den Vorstellungen und Befürchtungen der Leute, wie in derE-Mobilität an sich üblich.


    Grüße aus dem wilden Süden,

    Allgeier72

    Sampleman: Natürlich verbraucht auch ein zweispuriges E-Fahrzeug auf der Autobahn mehr, als es unter „städtischen“ Bedingungen der Fall ist.

    Allerdings kannst Du bei einem zweispurigen Fahrzeug nicht vom gleichen Maß ausgehen, wie es bei einem zweispurigen Fahrzeug der Fall ist. Der ausschlaggebende Faktor ist die Stirnfläche und mit dieser eingehende Luftwiderstand die bei zunehmender Geschwindigkeit für den ansteigenden Verbrauch sorgen.


    Grüße aus dem wilden Süden,

    Allgeier72

    Schon richtig, aber selbst da hat es Nix zum eigentlichen Thema beigetragen.

    Und es dann nochmal aufzunehmen, ist alles Andere als zielführend und der Thread driftet unweigerlich in eine falsche Richtung ab. Die 100.000 Öldebatte, die kein Mensch braucht…


    Grüße aus dem wilden Süden,

    Allgeier72

    Na Deine Frau wird Dich doch sicher bei etwaigen Testrunden tatkräftig unterstützen. Ich gehe mal ganz stark davon aus, daß sie ein eigenes Handy besitzt oder das Festnetztelefonie zu nutzen weiß. Oder telefoniert sie nicht gern?


    Grüße aus dem wilden Süden,

    Allgeier72