Beiträge von Papinator

    Falsch!!


    Honda gibt dir nur Garantie nach deren Garantiebedingungen.

    Der verkaufende Händler hat die Sachmangelhaftung (BGB) zu tragen. Die betrifft aber nur Fehler die ab Werk schon vorhanden waren oder angelegt waren. Dazu kommt die Beweislastumkehr nach 6/12 Monaten (je nach Verkaufsdatum) ab der du spätestens im 2. Jahr nachweisen musst, dass der Fehler bei Übergabe existierte.


    Wenn eine ausbleibende Wartung dazu führt dass ein Fehler auftaucht, wird es mit den Beweispflichten schon mehr als problematisch.

    Kommt drauf an an welchen Mechaniker du gerätst und was du mit ihm vereinbart hast.....


    Die technisch beste Variante wäre das Ventilspiel nur im + Toleranzbereich einzustellen, bringt ein bisschen Leistung (ist aber natürlich nur für die Freaks wichtig). Technisch ist alles ok wenn du im irgendwo im gesamten Toleranzbereich bist - da ist keinerlei Aktivität nötig.


    Mann kann auch mit hinreichender Genauigkeit das technisch notwendige Mindestspiel überschlagen (Temperatur, Material ergibt Längenausdehnung) und kann sich danach sicher sein, dass Ventile auch bei der tollsten Belastung sicher schließen. Es fehlt dann halt die Verschleißreserve.

    Technisch ist ein (deutlich) zu großes Ventilspiel eher problematisch, da die An- und Ablauframpen der Nocken nicht genutzt werden und die Ventilbeschleunigungen zu groß werden sollen.


    Was aber alles nichts am individuellen Zustand des Motors und des unbekannten Ventilspiels ändert. Man muss kontrollieren (und kann sich dann Gedanken über die Einstellintervalle machen)


    OEM gehen die Motoren mit 100%iger Sicherheit mit einem Wert innerhalb der Toleranz ans Band.

    Diese Angaben sind für die OEM Feder völlig uninteressant (Kombination zwischen Stahlfeder und Luftfeder). Wenn die Stahlfeder eine höhere Federrate hat muss ich die Luftfederrate niedriger ausfallen lassen.


    Gregor Fahrnberger Ein herkömmlicher Ölwechsel (unten raus, oben rein) funktioniert an der AT Gabel nicht. Vorgehensweise wie im WHB beschrieben ist notwendig.

    Es wird zu sehr auf den, durchaus wichtigen Reifen geachtet.

    Wenn es z.B. im Post von Knusel RE: Metzeler Karoo Street durch die Helfer schon heist, dass es auf dieser Strecke öfters zu solchen Fällen kommt (Sturz bei nasser Fahrbahn) würde ich die "Schuld" nicht beim Reifen sondern beim Asphalt suchen. Dieser mag durchaus die Vorgaben nach DIN hinsichtlich des Reibwertes erfüllen, aber vielleicht nur gerade so.


    Wenn man dann Erfahrungen von Reifentyp A (uups gerutscht) mit Erfahrungen des Reifentyps B (nie gerutscht) vergleicht, macht es Sinn neben den Witterungsbedingungen auch konkret die Strecke zu vergleichen.


    Auf einem rauen, südfranzösischem Asphalt mache ich fast keinen Unterschied bei meinen Geschwindigkeiten (nass - trocken) - auf einigen Strecken hier vor meiner Haustür ist der Unterschied aber so gravierend dass ein Sturz ohne deutliche Geschwindigkeitsreduzierung unweigerlich zum Sturz führen würde.


    Also neben den Reifeneigenschaften auch auf die Straße achten.

    Ohne konkrete Messergebnisse sollte man den Begriff "Mangel" nur mit Vorsicht verwenden.... MOTORAD hat sich da nicht mit Ruhm bekleckert, weil es keine konkreten Messergebnisse des "Spiels" in zwei Achsen und 3 Ebenen gibt.


    Das könnte wie z.B. auch mit dem gemessenen Luftdruck verglichen werden. Der eine füllt an Tag 1 morgens aus 2,5bar auf und misst abends nur noch 2,2 bar und jammert dann über die unmöglichen Schläuche.... Hätte er gleich dazu geschrieben, dass morgens der Luftdruck bei einer Reifentemperatur von 40°C gemessen wurde und abends mit einer Reifentemperatur von 20°C hätte sich vieles erübrigt.

    Nur als Ergänzung es waren nicht die Ventile selbst, sondern das Kippspiel der Ventile in den Führungen. Unklar ist dabei ob es sich um eine fehlerhafte Methode zur Spielermittlung zwischen Führung und Ventil handelt oder ob die Führungen verschlissen waren.

    Die Redakteure hatten wohl die Möglichkeit den Außendurchmesser der Ventile zu ermitteln, aber nicht die passenden Werkzeuge um den Innendurchmesser der Führungen zu ermitteln.

    Triumph wollte wohl anschließend die Messmethode im WHB ändern. (Das gab es bei Honda schon mehrfach....)

    Dafür sind Zebrastreifen da.... (natürlich mit Kontrollblick ob der Auto/Motorradfahrer bremsen könnte) und sorry - auf der BAB hat der fließende Verkehr Vorfahrt und der Verkehr auf der Einfädelspur hat zu warten... (wenns der Verkehr erlaubt mach ich gerne Platz - aber wenn der andere glaubt er kann sich einfach so reindrängen hat er vergeigt, vor allem wenn er nur 10 seiner 95 PS nutzt um bei der AT zu bleiben)

    Als BMW überlegt hat die Motorradfertigung aufzugeben, hat man in der Branche über einen japanischen Schutzschirm über BMW Motorrad spekuliert, denn die damalige Gesetzgebung war drauf und dran Motorräder oberhalb der Leistung von BMW Motorrädern zu verbieten.


    Heute ist das natürlich längst kein Argument mehr... aber wenn man sich überlegt welchen technologischen und marketingmäßigen Aufwand man treiben muss um den "Platzhirschen" zu vertreiben oder auf der Gegenseite eine Lösung zu realisieren die in einem eher schwachen Marktumfeld mit weniger Aufwand mehr wirtschaftlichen Erfolg verspricht.