Beiträge von Papinator

    Lies dir erstmal die Erfahrungen von Varahannes durch, der hat eine Kette bis zum Ende der Lebensdauer getestet (nur runde 20.000km), Laufgeräusche und erhöhte Temperaturen festgestellt.


    Auch bei einer HPE Kette muss die Kettenspannung geprüft und ggfs. korrigiert werden, kein Unterschied zur "normalen" Kette

    Hier findest du Werte von zwei ansonsten identischen Ölen einmal SAE 10W30 und einmal SAE 10W40 - achte auf den Wert bei 40°C


    https://www.motomike.eu/download_pdf.php?id=7140092_tdb.pdf

    https://cdn3.louis.de/content/…7621_7100_4T_10W40_18.pdf


    Die Unterschiede fallen je nach Ölsorte kleiner oder größer aus und können sich beim ersten Kaltstart mit erhöhter Kaltstartdrehzahl mit einem ersten ruppigeren Einkuppeln bemerkbar machen. Abhilfe wäre eine kurze Warmlaufphase von 1-2 Minuten, denn bereits nach 100m Fahrtstrecke hat sich das Problem bereits erledigt.


    Ein Ölwechsel mit/ohne Filter ändert nichts an dem Problem

    1. Prüfen ob die Kühler randvoll befüllt sind

    2. Ausgleichsbehälter sollte bei kaltem Motor mindestens bis Min gefüllt sein

    3. Motor warm laufen lassen bis Lüfter anspringt, Motor wieder abkühlen lassen

    4. Kühler muss noch randvoll sein, ggfs. Stand Ausgleichsbehälter korrgieren

    Ach Franz, Kritik darf natürlich geäußert werden.

    Und wenn du nicht möchtest, dass man eine Kritik die geäußert wird hinterfragt, dann weiß ich die Kritik auch einzuordnen.


    Mitlesende Hersteller tun dies dann auch.


    Daher muss Kritik auch hinterfragt werden dürfen. Da dies aber nicht dein Wunsch ist, ist das Thema durch.

    Mit hoher Wahrscheinlichkeit hast du einen Messfehler gemacht (siehe Fahrerhandbuch) - vermutlich bei den Punkten 3 oder 4


    1) Ebenen Platz suchen

    2) Motorrad auf den Seitenständer stellen

    3) Kalten Motor 3 - 5 Minuten im Leerlauf laufen lassen

    4) Motor abstellen und 2, 3 Minuten warten

    5) Ölmessstab herausdrehen und abwischen

    6) Motorrad in die senkrechte bringen (beide Räder auf dem Boden) und Messstab einsetzen (nur reinstecken, nicht reinschrauben)

    7) Ölstand am Messstab ablesen

    Hier in diesem Thread wurde ja bereits mitgeteilt, dass unterschiedliche Öltemperaturen (z.B. Ölstandskontrolle direkt nach einer Fahrt) zu unterschiedlichen Messergebnissen führen obwohl der Füllstand unverändert bleibt.


    Ich geb ja auch gerne zu, dass ich nie gemessen habe, ob nach den 3-5 Minuten Laufzeit schon eine Temp. von 60°C vorliegt.

    Da aber Laufzeit (und daraus resultierende Öltemperatur) und Abtropfzeit nach FHB zusammengehören sollte man einfach einen korrekten Ölstand sicherstellen.


    Danach darf man ja gerne z.B. auch auf dem Hauptständer stehend und die Abweichung von der vorherigen Messung als das neue "voll" definieren. Man darf dann auch gerne das neue "voll" definieren, wenn man von einer Fahrt kommt und den Motor dann noch ne Minute laufen lässt bevor man misst.


    Voraussetzung ist halt vorher einmal eine korrekte Messung nach FHB durchzuführen um den korrekten Füllstand zu ermitteln, ggfs. zu korrigieren. (Ist ja analog auf die Spannung/Einstellung des Kettendurchhanges zu übertragen)


    In der Werkstatt wird eher nach FHB gemessen als nach der Probefahrt. Grund: Sicherstellen des korrekten Füllstandes bevor man auf Probefahrt geht.