Meines Erachtens wurde da lediglich der Namen geändert um mehr "in" zu sein.
Enduro Trail klingt halt besser als das schnöde E-07 und Enduro Trail XT halt mehr nach Abenteuer wie E-09.
Ich hab mir letzten Herbst, weil ich mich mit der Restlaufleistung des aufgezogenen Reifens verschätzt habe in San Sebastian Donostia einen Enduro Trail (also einen E-07) fürs HR auf meine GasGas aufziehen lassen. KEine Ahnung, ob der schon ein Enduro Trail oder noch ein E-07 war ... auf den rund 1500 km zurück zum Anhängergespann hab ich keinen Unterschied zu früheren E-07 bemerkt.
Beiträge von woid4tler
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Du kannst scheinbar nicht ansatzweise erahnen, wie andere Menschen, mich eingeschlossen) schwitzen können.
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Und ganz offen und ehrlich gesprochen: „Lieber wird‘s mir etwas wärmer unter der Weste, dafür gewinne ich das entsprechende Mehr an Sicherheit im Falle eines Falles!“ Genau das ist es doch, was man mit einer solchen Weste erreichen möchte. Mehr Schutz für den eigenen Körper, wenn dieser nötig wird.
Nur zum Teil richtig! Es geht auch um passive Sicherheit. Und die leidet darunter, wenn man im eigenen Saft schmort und vor Hitze nimmer weiß ob man Mandl oder Weiberl ist. Dann wird man unkonzentriert, vielleicht aggressiv, Schweiß rinnt einem mglw. in die Augen - das Sehen wird schwieriger etc. etc.
Das ist genauso wichtig, denn wenn es mir gut geht, kann ich vlt. problematische Situationen früher erkennen od. besser darauf reagieren. Es ist alles ein Für und Wider.
Höchstwahrscheinlich ist, dass mir so eine Airbagweste bei einem Unfall mir meine drei gebrochenen Brustwirbel erspart hätte ... gegen das zertrümmerte Becken hätte auch so eine Weste nicht geholfen. Aber trotzdem bzw. deswegen und aus den o.g. Gründen fahr ich halt noch immer nicht mit einer Airbagweste durch die Gegend. -
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Mal eine Frage an die Airbagwesten-Hitze-Experten: „Wie kommt es, daß ich nach zwei Jahren Verwendung einer Airbagweste (unter der Jacke getragen) und etlichen Kilometern bei Temperaturen jenseits der 30 Grad, nicht im eigenen Saft gegart, von der Twin gefallen bin? Eurer Theorie nach, hätte mich schon mehrfach der Hitzetod, wegen der Airbagweste, ereilen müssen.

Grüße aus dem wilden Süden,
Allgeier72
Im Beitrag 141 wurde es treffend auf den Punkt gebrach
ZitatAlles anzeigen... es kommt immer selbst darauf an wie man Sonne und wärme selber vertragen kann, manche finden es schon bei 28 Grad warm und die anderen halt erst bei 35 Grad und bei 40 Grad wie bereits erwähnt bleibt sie aus. Jeder Mensch hat seine eigene Temperatur die er aushaltet.
Ich persönlich halte Hitze nur ganz schlecht aus ... fahre daher im Juli und August so gut wie nichts. Trage eine luftdurchlässige Meshjacke eigentlich schon April und dann weit in den Oktober hinein.
Jeder ist halt anders ... se froh, dass du mit Hitze besser umgehen kannst wie ich und viele andere.
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Ist das nicht ein in sich geschlossener Kreislauf
Nein, ist nicht geschlossen ... z.B. die Kurbelgehäuse Ent- bzw. Belüftung ist eine Schnittstelle zur Außenwelt. Normalerweise ist der Schlauch verschlossen, damit das Kondensat nicht ungehindert in die Umwelt entweichen kann ... bei der AT sind das die drei Schläuche, die aus dem Bereich des Luftfilterkastens kommen ...
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... der Rahmen ist Ölbehälter (trocken Sumpf)
Ist/war bei der alten auch schon so.
Wegen des Heckrahmens bin ich mir nicht sicher, ob das bei den alten Modellen ein Gussteil war ... ich glaube nicht.Alles anzeigenUnd Bitte nur Gewicht vergleichen wenn
Mit Öl, Batterie,Benzin, Bremsöl
Hab ich beim Vergleich mit den 690er-Modellen gemacht .... fahrfertig halt
Wobei 1,7 l Motoröl (gilt für den 690er Motor) und ca. 0,3 l Bremsflüssigkeit weder da noch dort wirklich ins Gewicht fallen
Alles anzeigenUnd bei dem Drehmoment in allen Lagen reicht für mich 5.Gang Stufen
Also ich hab schon oft nach dem 6. Gang gesucht und ihn nicht gefunden. Wird vor allem dann relevant, wenn man das Motorrad kürzer übersetzt ... das macht man, wenn man sie artgerecht bewegen will.
Ich hab sie daher für eine Tour sogar mal länger übersetzt ... was natürlich im Off entsprechende Nachteile bringt. -
Seh ich ähnlich (bis auf die Totgeburt) ... andererseits können jetzt Leute, die keine alte DRZ mehr bekommen haben oder sich nicht so ein altes Eisen zulegen wollen doch eine DRZ kaufen.
Ich hab mir das Teil bei der Moto Austria in Wels vor einer Woche angesehen ... die dürften den Motor großteils unverändert lassen haben. Machten bei der Gemischaufbereitung statt eines Vergasers einfach eine Einspritzung drauf, dazu einen geregelten Katalysator und aus.
Rahmen scheint gleich geblieben zu sein. Gabel detto. Schwinge schaut anders aus.
Auch wenn ich mir denke, dass meine alte Vergaser-DRZ das bessere Motorrad ist, glaube ich doch das das Motorrad sich einer gewissen Beliebtheit erfreuen wird. -
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280mm Federweg vorne + verstellbar KYB
296mm Federweg hinten+verstellbar KYB
ABS :Vorne oder ganz ausschalten im Gelände
Geht bei bei der DRZ4S ,wer hat das noch ?
Die ganzen KTM690/Husky701/GasGas700-Modelle.
Gut, bei den Federwegen muss man sich mit 250 mm begnügen ... reicht aber meistens/immer auch aus. Beim Gewicht liegen sie 6 kg drüber.
Ein Vergleich zwischen meiner DRZ und meiner GasGas zeigt mir, dass meine GasGas das stabilere Fahrwerk hat - heißt, dass sie im losen Schotter, Matsch etc. besser Spur hält (bei gleichen Reifen). Das kann aber auch daran liegen, dass meine alte DRZ noch die normale Teleskopgabel hat und leider nicht die USD-Gabel der gleich alten Supermoto-Modelle.
Auch bei den Schwingen gibts bei den beiden alten Modellvarianten Unterschiede.
Ein Freund fährt die DRZ-SM mit 21/18 Zollbereifung, hat zwar weniger Federweg, aber mir kommt vor, dass seine Fuhre im Off stabiler ist.
Diese Unterschiede zw. den beiden Modellvarianten gibts ja bei der Neuen offenbar nicht mehr. -
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Ich frage mich aber, wo diese neuen 250-400-er eingesetzt werden sollen.
Ich meine wenn einer gleich um die Ecke frei befahrbare unbefestigte Straßen hat ist ja alles gut.
In meinem Fall fahre ich zu den Strecken mindesten 200km (Brandenburg) und wenn ich mir nur vorstelle mit 30PS/30NM über Landstraße hinzugurken… Nein Danke! Geschweige von den TET Strecken im Ausland, wo ich auch auf eigener Achse anreise.
Klar geht das. Aber macht das Spaß?WIe schon geschrieben ... die Kleinen sind durchaus reisetauglich.
Das letzte Mal haben wir uns bei einem Agriturismo in der Nähe von Venedig getroffen. Für mich ca. 500 km, für meinen Freund aus einer ganz anderen Ecke Europas rund 600 km Anreise. Diese Strecke haben wir mit Auto und Anhänger gemacht. Die Gespanne haben wir dann beim Agriturismo für 10€/Tag stehen lassen dürfen. Wir haben früher aber auch schon die Anreise auf Achse erledigt ... also mein Freund mit seinem Gespann zu mir, und von hier dann über zwei Tage nach Venedig.
Am nächsten Tag dann mit der Fähre nach Griechenland und dann über 12 Tage eine Runde mit ~ 2500 km durch Albanien, Nordmazedonien, Bulgarien und Griechenland gedreht und haben dabei ein paar wirklich interessant Gipfelauffahrten absolviert.
Mit der Fähre dann wieder nach Venedig und mit den Gespannen nach Hause.Ich habe halt auch nicht den Anspruch, dass ich bei so einem Urlaub jeden Meter ab der Haustüre auch auf dem Motorrad sitzen muss. Für mich gilt da die besten Möglichkeiten zu einem guten Kompromiss zu kombinieren. Anhänger und PKW mit AHK sowie Wohnmobil mit Heckträger sind vorhanden ... also sehe ich für mich nicht ein, warum ich mich beim öden Kilometerfressen quälen soll.
Zu deiner Frage: JA, es hat Spass gemacht! Man darf so kleine 400er mit 40 PS nicht unterschätzen. Auf den allermeisten europäischen Landstraßen gilt ohnehin eine 80 od. 90 km/h-Beschränkung. Da schwimmt man gut mit. Und nachdem die Dinger doch deutlich leichter sind wie die schweren Reiseenduros - wir reden da von 100 kg u. mehr - klappen auch Überholmanöver recht gut.
Wenn man so wohnt wie du liegen doch wunderbare Reviere auch vor der Haustür ... Polen, Baltikum, Norwegen, Schweden, Finnland ... also ich sehe da kein Problem für ordentliche Touren, so wie ich sie am Balkan machen kann. Für mich wäre das für 10-14 Tage auch zu weit ... aber es muss ja nicht immer der Süden sein, oder.
Eine F650GS ist sicher ein gutes Motorrad ... hat aber wahrscheinlich auch so um die 180 kg. Und ich hab halt die Erfahrung gemacht, dass abseits des Asphalts nichts so wichtig ist wie geringes Gewicht. Zudem schränken Verkleidungsteile, die im Falle des Falles zu Bruch gehen können (von Kratzern red ich erst gar nicht) einen psychisch einfach ein wenig ein. Weniger wichtig ist da die Leistung ... denn im schwierigen Gelände sind meinereinem wahrscheinlich auch 40 PS viel zu viel. Und auf der Straße ist dann zu den 40 PS einer DRZ nicht soviel Unterschied. Ich gebe aber zu, dass mir die 27 PS der kleinen CRF auch zuwenig wären. -
Ich hab noch die alte DRZ ... also noch mit Vergaser, 40 PS und 146 kg ... also leichter und etwas mehr PS wie die Neue.
Von daher, also weil ich noch ein altes Modell mit Vergaser habe, ist die Neue nichts für mich ... aber man kann mit der schon einiges anstellen. War damit auch schon in Nordmazedonien, Albanien und Bulgarien ... ist also auch " reisetauglich". Ich hab einen 15l Acerbistank nachgerüstet ... damit liegt die Reichweite bei ~350km ... da geht auch was.
Und, ich empfinde sie besser als die kleinen CRFs von Honda. Fahrwerk ist besser, Leistung ist um ein Drittel höher und mein altes Modell hat mit rund 300 mm Federweg auch da deutlich mehr zu bieten.
Aber für jemanden, sowas noch nicht hat, und sich mit dem Gedanken trägt, ist das Motorrad jedenfalls interessant, und ich würde sie der Honda aus genannten Gründen vorziehen.