Kurt: So sehe ich das auch. Hatte in Kroatien auch einen brutalen Hinterradrutscher, aber da lag halt Split in der Kurve, danach ist man dann aber auch wieder hellwach und konzentriert
Bei Nässe stimmt es aber schon, da vermittelt der Dunlop wirklich ein diffuses Gefühl und nicht wirklich Vertrauen, aber man kann sich darauf einstellen.
Hier im Forum wurde auch mal ein Video von einem Engländer gepostet, der sich bei Nässe langgelegt hat und alle haben sofort aufgeschrien "scheiß Dunlop!", aber im Video kann man klar erkennen, dass es Pirellis waren. Aber denen würde ich auch nicht die Schuld geben. Meiner Meinung nach war der einfach zu schnell und hat viel zu abrupt abgewinkelt, da hätte es ihn mit wahrscheinlich jedem Reifen auf die Fresse gelegt, außer vielleicht mit einem Moto-GP-Regenreifen. Aber selbst die winkeln nicht so hirnlos ab...
Heihen: Genau das meine ich. Zu schreiben der K60 Scout sei dem Dunlop in allen Belangen überlegen ist absoluter Blödsinn. Ich hatte auf meiner GS auch zwei Sätze der Heidis drauf, ich fand die auch super, aber:
- Laufruhe -> D610 klar besser
- Haftung im Trockenen -> D610 mindestens genauso gut, eher besser
- Stabilität in Schräglage in schnellen/langgezogenen Kurven -> D610 besser
- Sägezahn am Vorderrad -> bei den K60 sehr ausgeprägt und zum Ende hin kaum noch fahrbar; D610 -> obwohl ich auch gerne kräftig und schräg in die Kurven bremse, nach knapp 7000 km keinerlei Sägezahn am VR (würde ich dem K60 aber nie vorwerfen, ist halt bei gröberen Profilen nicht zu vermeiden)
- Höchstgeschwindigkeit Heidenau 190 km/h / D610 210 km/h (nicht kriegsentscheidend)
- Off-Road: Da würde ich Dir mit dem Dunlop überall hinterher fahren (trocken), bei weichem Untergrund hat der K60 wahrscheinlich leichte (Mittelsteg) Vorteile
- Nässe: Da ist der Scout mindestens eine Klasse besser