Beiträge von Sampleman

    Nicht wirklich. Eine ganz klassische Roller-Variomatic ist das einzige Getriebe, das ich kenne, das sein Übersetzungsverhältnis mechanisch ändert, je nach Drehmoment an der Getriebeeingangswelle. Das hat dann auch kein wie auch immer geartetes Schaltprogramm drin*. Alle anderen Automatikgetriebe (AMT, DCT, Wandlerautomatik) führen ihre Gangwechsel automatisch-selbsttätig durch (hydraulisch, elektrohydraulisch, elektromechanisch), wobei der Zeitpunkt des Gangwechsels entweder von einem Steuerblock festgelegt wird oder durch eine manuelle Nutzereingabe (Druck auf einen Knopf, Zug an einem Schaltpaddel o.ä.). Ein DTC wird genausowenig manuell geschaltet wie eine Wandlerautomatik.


    *die moderneren CVT-Kraftübertragungen werden zum großen Teil auch elektronisch gesteuert, so werden zum Beispiel feste Gangstufen simuliert o.ä.


    Als ehemaliger GS-Treiber kann ich dir versichern, dass getriebeseitig eigentlich jeder Wechsel auf ein anderes Motorradmodell eine deutliche Besserung bringt;-)


    Aber wenn man dieses Traktorgetriebe gewohnt ist, genießt man die Geschmeidigkeit von DCT natürlich besonders;-)

    Ach, so offtopic ist das gar nicht. Für mich gehört zu den komfortablen Seiten des DCT das einfache, unkomplizierte Durchbeschleunigen aus dem Stand. Und wenn man jetzt mal von der automatischen Anfahrkupplung absieht, erleichtert ein Quickshifter das auch. Wenn ich keine AT mit DCT gekauft hätte, hätte ich mir auf jeden Fall ein Mopped mit Quickshifter/Blipper gekauft. Es gibt ja auch einen für die AT, kostet 410 Euro Aufpreis (kommt da noch Montage dazu?), das relativiert schon mal den DCT-Aufpreis ein bisschen.


    Ich bin bislang allerdings noch nie eine AT mit Quickshifter gefahren. Ich habe das mal auf einer BMW R1200GS Adventure (Zweizylinder Boxer) und auf einer BMW S1000R (Vierzylinder Reihe) ausprobiert. Auf der S1000R ging das super, man konnte quasi nach Belieben die Gänge hoch- und runterzappen. Bei der großen Boxer ging das eigentlich nur dann smooth, wenn man beim Beschleunigen ordentlich Druck und Drehzahl auf der Hütte hatte, ansonsten war das eine rumpelige Angelegenheit. Da ist dann DCT eine Liga für sich.

    Ohne es genauer recherchiert zu haben: Ich vermute, der lebt auf Stütze. Ich glaube, in seinem Kopf drin ist der ganz arg hilfsbedürftig, und ob sein momentaner Social-Media-Ruhm dabei hilfreich ist, würde ich jetzt mal bezweifeln. (Vgl. "Drachenlord")

    Ich glaube, das ist so ein bisschen ein deutsches Kultur-Ding. Ich bin jahrelang Cabrio gefahren, da rechnen dir auch alle möglichen Leute vor, dass es doch viel zu wenige Möglichkeiten gäbe, das Dach aufzuklappen:-)


    Ich finde, es gibt halt Automatikgetriebe, die einem den manuellen Eingriff leicht machen, und manche eben weniger. Ich hatte mal einen Citroen C3 mit SensoDrive, das war ein Fünfganggetriebe mit automatisierter Schaltung und automatischer Kupplung. Das war eigentlich relativ schrecklich, mit rupfender Kupplung und manchmal ellenlangen Schaltpausen. Doch das Ding hatte Schaltpaddel am Lenkrad, und damit konnte man es in den Bergen überraschend gut fliegen lassen.


    Bei meiner AT frage ich mich manchmal, ob ich mir nicht doch noch den Fußhebel gönnen sollte. Und falls hier ein Honda-Marktforscher mitliest: Ich hätte in dem kleinen Display unten gern immer eine Ganganzeige, auch im Automatikmodus. Und ich könnte mir vorstellen, dass es nett wäre, die Zeitspanne bis zur Rückkehr in den Automatikmodus nach einem manuellen Eingriff einstellen zu können.

    Ich drehe bei meinem Nemo den Deckel nach jedem Tanken um eine Vierteldrehung (wenn es trocken ist und ich nicht extrem im Dreck rumsudle). Ich fahre allerdings meinen Tank selten komplett leer, ich tanke normalerweise so alle 250 bis 280 km.

    Ich habe an meiner SD08 Spiegelverlängerungen. Statt des Spiegels wird die Verlängerung mit einer Schraube in das Gewinde an der Lenkerarmatur geschraubt, der Spiegel selbst wird dann drei Zentimeter weiter außen eingeschraubt. Klappt 1a.


    Jetzt ist mir aufgefallen, dass die Schrauben das Blühen angefangen haben, ich würde sie gern durch Exemplare aus Edelstahl ersetzen. Doch woher bekommen? Zwei Baumärkte, der Louis und der Polo in Augsburg hatten sie schon mal nicht.


    So sieht so eine Schraube aus:



    Und das sind die Maße, die ich gemessen habe:



    Das Gewinde hat denselben Durchmesser wie eine M10-Schraube, aber offenbar eine feinere Steigung. Im Baumarkt konnte ich eine M10-Mutter nicht auf diese Schraube drehen. Das Gewinde dürfte das Standard-Gewinde sein, mit dem überall auf der Welt Motorradspiegel festgeschraubt sind.


    Dieses Posting verfolgt jetzt zwei Ziele:


    Erstens: Kann mir jemand sagen, was das für eine Schraube ist und wo man die online bestellen kann?


    Zweitens: Habt ihr Quellen, die einem auf Basis einer solchen Skizze Schrauben identifizieren und ggfs. verkaufen? Ich war früher manchmal beim Schrauben-Preisinger in München am Altstadtring. Denen hast du eine Schraube auf den Tresen gelegt, und dann ging der Mitarbeiter brummelnd nach hinten und kam mit einer solchen Schraube zurück. Nur möchte ich ungern für zwei Schrauben 130 km weit fahren - und ich weiß ja gar nicht, ob sie die da haben.


    Könnt ihr mir helfen?

    Im Grunde logisch. Eine hohe Bodenfreiheit und ein großes Vorderrad brauchst du eigentlich vor allem im Gelände. Leute, die eher Straße fahren, finden eine hohe Sitzhöhe eher lästig. Dass Honda bei den 1000ern vor allem die schwere, klobige ATAS besonders hoch gemacht hat, ist eigentlich eher unlogisch.


    Nachdem es seit 2024 die normale AT auch mit schlauchlosen Reifen und elektronischem Fahrwerk gibt, kann man mit der ins Gelände fahren. Die ATAS bleibt das Langstreckenmopped.

    Es gibt zwei Gruppen von Menschen, die das befeuern. Die einen haben ein politisches Interesse daran, die Zustände in Deutschland als möglichst desolat darzustellen. Die anderen haben sich davon anstecken lassen, laufen ständig mit Wut im Bauch herum und können gar nicht anders als diese andauernd herauszulassen.


    Das hat mit Motorradfahren alles nichts zu tun.


    Mal zurück zum Thema. Hier in Augsburg gibt es tatsächlich einen Verein, der im Straßenverkehr sichtbar wird, nämlich den ACO. Das steht - wie ich gerade nachgelesen habe - für "Augusta Club Ordnungsdienst", das soll angeblich ein gemeinnütziger Freiwilligendienst sein, der unter anderen im Bereich Verkehrssperrung, Einlasskontrolle und Parkplatzüberwachung arbeitet. In Augsburg werden z.B. im Sommer regelmäßig Teile des Altstadtringes für Autos gesperrt, weil z.B. Open Air Konzerte stattfinden. Diese Absperrung und die Kontrolle derselben übernimmt dann der ACO. Die ACO-Mitarbeiter treten polizeiähnlich auf, ihre Fahrzeuge erinnern in Form und Farbgebung an Polizeifahrzeuge, die Mitarbeiter haben polizeiähnliche Uniformen.


    Ich finde das erstaunlich, dass die ACO-Leute unentgeltlich arbeiten sollen (und kann das gar nicht glauben), denn deren Arbeit gleicht der von gewerblichen Security- und Objektschutzfirmen. Wenn meinetwegen ein halbes Dutzend ACO-Mitarbeiter im taktischen Kampfanzug am Eingang des Augsburger Plärrers (Jahrmarkt) Taschen und Rucksäcke der Besucher kontrollieren, kann ich mir nicht vorstellen, dass sie das unbezahlt tun.


    Die Rechtsgrundlage, auf der die Leute arbeiten, dürfte wohl das Hausrecht sein. Auf einem städtischen Gelände hat die Stadt Augsburg das Hausrecht, und das überträgt sie bei Veranstaltungen dann auf den ACO und seine Leute. So recht viele Befugnisse dürften sie dennoch nicht haben. Sollte z.B. ein ACO-Mitarbeiter meine Papiere sehen wollen, wäre er dazu nach meinem Verständnis nicht berechtigt.