Beiträge von Sampleman

    Nach meiner Erfahrung arbeiten Apple Watches besser mit iPhones zusammen als alle anderen Uhren.


    Beispiel: Ich hatte mein iPhone via Bluetooth mit meinem Autoradio verbunden (Telefon, Navi, Musik). Dann hatte ich eine Smartwatch vom Fossil - und im Auto jede Minute für ein paar Sekunden Störungen in der Musikwidergabe. Es lag offenbar daran, dass die Uhr einmal pro Minute via Bluetooth Updates vom Smartphone zog - und dabei die BT-Übertragung zum Radio störte. Mit meiner Apple Watch hatte ich das Problem nicht.


    Jetzt benutze ich ein Android-Phone und eine Android-Uhr und habe das Problem auch nicht.


    Ich weiß nicht, ob Apple das mit Absicht macht, aber es gibt doch auffällig viele Details, in denen Nicht-Apple-Zubehör nicht reibungslos mit einem iPhone funktioniert.

    Ich habe mein Fobo Bike 2 TPMS bereits seit Oktober 2023, und bereits damals war die App mit Apple CarPlay kompatibel.


    Vor einem Monat bin ich von Apple auf Android umgestiegen, das war eine ziemliche Frickelei. Die Sensoren müssen vor ihrer Verwendung in der Fobo-Cloud angemeldet werden, das hatte ich damals mit meiner Apple ID gemacht. Den Account konnte ich mit Android nicht mehr verwenden, also musste ich die Sensoren erst mal mit meinem iPhone freigeben, um sie anschließend mit meinem Android-Handy und einem neuen Account wieder anmelden zu können. Zum Anmelden muss man das Handy ganz dicht an die Sensoren dranhalten. Die Sensoren gehen offenbar in den Paarungsmodus, wenn sie vom drucklosen Zustand in den Druckzustand wechseln, also auf das Ventil geschraubt werden. Danach hat man mit der Initialisierung nur ein paar Sekunden Zeit. Ich brauchte mehrere Anläufe, bis das geklappt hat.


    Die Sensoren kommen mit einer Kunststoff-Kontermutter und einem speziellen Schlüssel zum Anziehen dieser Mutter. Das ist technisch nicht nötig, dient nur dem Diebstahlschutz. Ich kann jedem, der die Dinger das erste Mal installiert, nur raten, den Diebstahlschutz erst mal wegzulassen, denn man muss sie vielleicht ein paarmal ab- und wieder draufschrauben. Ich habe mich inzwischen dafür entschieden, die Kontermutter ganz wegzulassen - es wird mir schon keiner meine Ventilkappen vom Krad klauen. Er könnte ja ohnehin nichts damit anfangen.


    Die Android-App tut im Wesentlichen das, was die iOS-App auch tut. Allerdings habe ich einen merkwürdigen Bug: Wenn ich in der App einstelle, dass der Druck in bar angezeigt wird, erscheint er auf dem Smartphone in bar, auf dem Honda-Display jedoch in KPa (Kilopascal). Stelle ich es am Handy umgekehrt ein, habe ich auf dem Honda-Display die Werte in bar, auf dem Smartphone in KPa. Tragisch ist das nicht, die Werte sind gleich, das Komma sitzt nur an einer anderen Stelle.


    Eine Sache hat mich an FoBo Bike 2 unter Apple CarPlay sehr gestört: CarPlay lässt keine PopUp-Meldungen zu. Das bedeutet: Eine aktuelle Warnung bei plötzlichem Druckverlust sieht man im Display der Honda nur dann, wenn man zufällig gerade die App auf dem Schirm hat. Ob Android Auto das besser kann, muss ich noch rausfinden.


    Immerhin, es plärrt im Helm, wenn der Druck eine gesetzte Schwelle unter- oder überschreitet. Immerhin etwas.

    Diese und viele andere Fragen beantwortet diese Datensammlung:


    CVT steht für Continuous Variable Transmission, das ist ein Getriebe, das seine Übersetzung stufenlos ändern kann. Fast alle Motorroller haben heute ein CVT-Getriebe. Bekannt ist es auch unter dem Begriff "Variomatic".


    Die Honda Africa Twin hat dagegen ein DCT, das steht für Dual Clutch Transmission. Das sind im Grunde zwei automatische Schaltgetriebe mit jeweils drei Gängen, die wechselweise über zwei Kupplungen ein- und ausgekuppelt werden. DCT heißt auch Doppelkupplungsgetriebe, VW verkauft es als DSG. Funktioniert völlig anders als ein CVT und fühlt sich auch anders an.

    Ich habe die PaceDrive-App zuerst mit Apple installiert. Der Gag dabei ist, dass die App quasi mit deinem CarPlay-Endgerät "verheiratet" wird, so dass die Verwendung der App mit deiner Hardware (Handy, Wireless-Adapter, Motorrad) als Authentifizierung dient. Man installiert das Ganze, verknüpft auf dem Smartphone vorhandene Bezahlarten und gibt ein paar Zugriffe frei.


    Beim Tanken geht das erst mal so los, dass man die App auf dem TFT der Honda öffnet und sie nach Tankstellen in der Nähe suchen lässt, die Connected Fueling unterstützten. Was in CarPlay etwas doof ist: Man kriegt keine Kartenanzeige, sondern eine Liste mit Stationen in der Nähe. Da wird auch angezeigt, wie weit die Station weg ist, aber nicht, in welcher Richtung das ist. Auf dem Smartphone kann man auch eine Karte sehen und sich daran orientieren. Dann sucht man sich eine Station aus und wird gefragt, ob man da tanken oder hin navigieren will - wählt man "navigieren", wird die Adresse an ein Navi übergeben.

    Ist man an der Tanke angekommen, wählt man "Tanken", dann ruft die App die Daten der Tanke auf. Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten: Bei vielen Tanken wählt man eine Zapfsäule aus und kann dann tanken. Dazu muss man allerdings die Zündung aus machen, dann geht auch CarPlay aus. Doch darauf ist die App vorbereitet. Nach dem Tanken macht man die Zündung wieder an, lässt den ganzen Kram wieder hochfahren, ruft die App erneut auf und setzt den Tankvorgang fort. Man wählt die Bezahlart (ich habe meistens Apple Pay verwendet), bekommt den zu zahlenden Betrag angezeigt, bestätigt ihn - das war's.


    Manche anderen Tankstellen funktionieren wie die Automatentankstellen: Man muss erst einen Maximalbetrag freigeben, dann kann man tanken. Nach dem Ende des Tankvorgangs ist man fertig und muss die App nicht wieder aufrufen. Die genaue Abrechnung geschieht im Hintergrund.


    Den Kassenbon bekommt man hinterher per Mail. PaceDrive ist für den Nutzer kostenlos.


    Ach ja, vor ein paar Wochen habe ich PaceDrive auf Android installiert. Einziger echter Unterschied: Google Pay funktioniert nicht, deshalb verwende ich jetzt meine Kreditkarte.

    Pace Drive würde ich auch empfehlen. Die App ist auch mit CarPlay und Android Auto kompatibel, deshalb kann man mit ihr tatsächlich auf der Honda AT tanken, ohne das Handy oder gar die Geldbörse aus der Tasche fischen zu müssen.


    Zudem scheint Pace Drive in letzter Zeit deutlichen Zulauf an unterstützten Tankstellen bekommen zu haben. Bei mir in der Gegend (Augsburger Südosten) sind jetzt mindestens ein halbes Dutzend Tankstellen dabei, darunter auch große Ketten wie Esso oder Jet. Die im OP erwähnte HEM übrigens auch.


    Kleiner Haken bei Pace Drive auf Android Auto: Google Pay wird nicht unterstützt, deshalb zahle ich auf der Honda stets mit Kreditkarte.


    Apple Pay bei Apple CarPlay geht aber.

    Ein gewisser Haken bei der SD08 dürfte sein, dass sie serienmäßig eine sehr kurze Verkleidungsscheibe hat. Wenn man da über dem TFT ein Navi anbauen möchte, dürfte das über die Scheibe rausragen. Das ist auch nicht Jedermanns Fall.

    Weil ja zu Beginn danach gefragt wurde: Was ist mit Esbit-Kochern?


    Ich hatte vor sehr vielen Jahren mal so was hier:


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    Vorteil: Extrem kleiner Kaufpreis, extrem kleines Packmaß, extrem einfach in der Handhabung.


    Aber ehrlich gesagt: Mehr als eine Tasse Nescafé bekommst du damit auch nicht gekocht;-)