Beiträge von Sampleman

    Ich gehe jetzt mal davon aus, dass du das ernst meinst. Und ich sage dir ganz ernst, warum ich mich daran störe.


    1. Ein Forum ist kein Stammtisch. Wenn an einem Stammtisch mit sieben Leuten vier davon andauernd über die richtige Farbe der Kolbeninnenbeleuchtung diskutieren und du hältst dieses Thema für überflüssig, dann ist das berechtigt. Denn an einem Stammtisch sollten Dinge diskutiert werden, die möglichst alle interessieren. In einem Forum steht es dir frei, dich an einer Diskussion nicht zu beteiligen. Du kannst dich ja an ganz vielen andern beteiligen.


    2. Ein Forum ist keine Zeitung mit begrenztem Umfang oder eine TV-Sendung mit begrenzter Länge. Wenn Leute 500 Beiträge zur neuen Kawazuki 300 GS schreiben, muss deswegen kein Beitrag zum neuen 19-Zoll-Vorderrad der '24er ATAS unveröffentlicht bleiben. Niemand nimmt dir was weg.


    Manche Leute scheinen den Anspruch zu haben, dass jeder Beitrag in einem Forum auf ihr Interesse stoßen muss. Das sehe ich nicht.

    Ich bin im Auto der totale Tempomat-Fan, fahre immer mit T., wenn es nur mal 500 Meter geradeaus geht. Ich empfinde dauerhaftes Gaspedalstreicheln allerdings auch als unbequem (lange Haxen). Einen Abstands-T hätte ich im Auto gern.


    Meine AT ist mein erster Bock mit T., und ich bin da noch sehr zwiegespalten. Vor allem finde ich es eher unbequem, die Hand am Gasgriff so zu positionieren, dass ich nicht bei jeder Bodenwelle den Griff nach vorne drehe und den T. wieder ausmache. Wäre der T. bei meiner AT ein kostenpflichtiges Extra gewesen, hätte ich mir das gut überlegt. Mit dem Abstands-T. der BMW sehe ich das ähnlich. Wäre er im Grundpreis drin - von mir aus. Aber extra bezahlen würde ich ihn nicht. Übrigens: einen normalen T. scheint die GS immer zu haben, ohne Aufpreis.


    Aber wie sagt der Englischmann so treffend: „Your Mileage may vary.“

    Ich würde das „Innovation Paket“

    (Radar, Totwinkelassistent, Abstandstempomat) auch nicht kaufen, und zwar vor allem deshalb, weil ich glaube, dass mich die „False Positives“ nerven würden. Ich habe in meinem Auto einen kameragestützten Notbremsassistenten. Wenn er eine Kollisionsgefahr sieht, dann piept er schrill, und wenn man dann nix macht, haut er voll die Bremse rein. Das Ding piept bei mir im Schnitt einmal pro Woche - immer Fehlalarm. Ähnliches sehe ich bei Autos, die Totwinkelwarner im Rückspiegel haben. Einmal eine enge Nebenstraße fahren, schon blinkt das Ding.


    Und Abstands-Tempomat wäre für mich was für lange Autobahnetappen (mit dem Auto): Brauche ich auf dem Mopped einfach nicht. Und zum „einfach so mitkaufen“ ist es dann zu teuer.

    Ich habe mir gerade diesen Thread noch einmal durchgelesen, und mir ist ein inhaltlicher Widerspruch aufgefallen, den ich gern mal zur Diskussion stellen würde:


    Ganz pauschal geht es darum, dass sich Leute offenbar daran stören, dass bestimmte Themen in diesem Forum überhaupt stattfinden oder einen breiten/breiteren Raum einnehmen, als sie das wollen.


    Kleiner Exkurs: Ausnehmen möchte ich davon Frotzeleien, die die einen lustig und die anderen nervig finden, konkret in diesem Forum Diskussionen um Topcases und Moppedfarben. Das hat man überall, das meine ich aber nicht.


    Ich möchte es an ein paar konkreten Themen festmachen, bei denen es mir in diesem Forum aufgefallen ist (in anderen Foren sind es andere Themen, der Mechanismus ist der gleiche):


    1. Beispiel: Diskussion um die Ungenauigkeit des Außenthermometers an der AT 1100. Die Diskussion geht sehr schnell in die Tiefe. Da von uns niemand die Original-Konstruktionspläne der AT hat, müssen wir mutmaßen, wie das Ding funktioniert und warum. Schon bald präsentiert einer einen konkreten Umbau-Vorschlag mit Bildern, der ebenfalls lebhaft diskutiert wird. Super! Doch dann kommt einer, der den Sinn der Diskussion als solche in Frage stellt: Das Thermometer sei als solches überflüssig, und wer den Anspruch habe, dass es genau funktioniert, sei irgendwie merkwürdig drauf.


    Zweites Beispiel: die Diskussion über die neue GS1300. Auch hier treten Nutzer mit der Ansicht auf, über dieses Motorrad solle in diesen Forum nicht mehr diskutiert werden.


    Drittes Beispiel: In genau diesem Thread wurde zwei- oder dreimal angemerkt, es sei störend, wenn Leute „nicht auf den Punkt kommen“ oder Threads ausufern.


    Das Ganze kondensiert sich für mich in einer Anspruchshaltung: Offenbar möchten (einige? viele? die meisten?) Nutzer in diesem Forum nur Sachen lesen, die sie interessant sind. Die anderen Sachen möchten sie geistig nicht ausfiltern müssen, sie sollen hier gar nicht passieren.


    Ich bin seit rund 30 Jahren in Diskussionsforen im Internet unterwegs, und so was gab es früher schon. Als man noch jedes Bit extra bezahlen musste, wurde als Argument gegen Inhalte, die man nicht wollte, oft „Bandbreite“ und „Speicherplatz“ angeführt, aber das sind natürlich nur Scheinargumente.


    Einen AT1000-Fahrer werden Diskussionen um Apple Car Play kaum interessieren, denn er hat die Technik nicht an seinem Krad. Warum könnte er sich dann daran stören, wenn das Thema dennoch ausufernd diskutiert wird? Er muss es ja nicht lesen.


    Natürlich könnte man gegen diesen Mechanismus technisch angehen. Man könnte Leuten Threads, die sie als uninteressant abgehakt haben, nicht mehr zeigen. Aber würde das das Problem lösen? Oder müssen diejenigen, die es stört, dass für sie uninteressante Themen Raum einnehmen, einfach damit leben? Oder kommen die sich dann ausgegrenzt vor?


    Wie seht ihr das?


    Zu den Themen Farbe und Topcase: Natürlich ist meine AT schwarz, und natürlich ist hinten kein Topcase drauf. Ich bekomme meine müden Haxen ja sonst gar nicht mehr über die Sitzbank;-)


    Schönes WE noch!

    Ich hab' die App auf meinem iPhone, ich guck gleich mal. Here fristet bei mir immer so ein bisschen ein Schattendasein, weil die App zwar (sowohl im iPhone als auch in Apple Car Play) minimalistisch und übersichtlich aussieht, ich aber noch keinen Weg gefunden habe, dort vorgeplante GPX-Routen zu importieren.


    Hat da einer einen Tipp für mich?

    Bei der Gelegenheit ein Tipp: Wenn man seine Regenhose über die normale Hose ziehen will, dann hat man unterwegs ja in der Regel seine Stiefel an. Und nach meiner Erfahrung ist es die absolute Pest, seine Füße mit Stiefeln an (am besten auch noch nass) durch die Regenhose zu bugsieren. Ich habe dafür immer eine normale Plastik-Einkaufstüte aus dem Supermarkt dabei (so eine Einweg-Tüte, die es früher für 10 Cent gab, nicht die sperrigen Mehrweg-Taschen, die sie heute verkaufen). Damit geht es ganz einfach: Stiefel in die Tüte stecken, dann Stiefel mit Tüte durch das Hosenbein stecken. Dann unten Tüte abziehen, anderen Stiefel nehmen.