Beiträge von Sampleman

    Gekauft bereits vor ein paar Wochen von einem Forumskollegen, aber erst heute dazu gekommen, sie einzubauen:



    Eine Lenkererhöhung 30 mm von Voigt Moto Technik. Nachdem ich meinen Drehmomentschlüssel im Keller gefunden hatte, war die Montage relativ simpel: Honda-Sechskantschrauben abschrauben, Honda-Lenkerschellen gegen die Voigt-Teile auswechseln, Voigt-Imbusschrauben reindrehen, mit 23 Nm anziehen, Plastikkäppchen für die Optik drauf, fertig. Bei den Kabeln habe ich zwei Kabelbinder gelöst und versetzt, damit da nix zu sehr spannt, passt aber so weit alles.


    Erster Fahreindruck: Das Mopped fühlt sich an, als wäre es zehn Zentimeter kürzer und zehn Kilo leichter. Fahren im Stehen ist mit meinen 2 Metern immer noch nicht optimal, aber schon viel besser als vorher.


    Kurz: Bleibt dran.

    Wenn man Tests in Fachzeitschriften glauben darf, dann ist es ja ohnehin nur in Ausnahmefällen so, dass Nachrüst-Auspuffanlagen in der Leistung die Werksausstattung übertreffen. Meistens sind sie nur leichter und lauter.

    Da ist BMW in der recht komfortablen Lage, mit der großen GS das meistverkaufte Motorrad weltweit über 500 Kubik zu haben. Das ist dann irgendwann wie beim iPhone: Es reicht völlig, wenn ein großer Teil der bisherigen iPhone-Nutzer sich das jeweils neueste Modell kauft. Und ich lese im BMW-Forum von vielen Leuten, die sich einfach alle zwei Jahre das jeweils neueste Modell kaufen. Für die ist dann auch der vergleichsweise hohe Preis relativ undramatisch, denn sie bekommen für ihre recht junge Altmaschine noch richtig viel Geld. Das kannst du ja mal mit einer Kawasaki Versys versuchen;-)


    Objektiv betrachtet geben Leute, die sich alle zwei Jahre ein neues Motorrad kaufen - und das dann ja zum Teil auch noch für teuer Geld modifizieren lassen - sehr viel mehr Geld für das Motorradfahren aus als ich es zu Beispiel tue. Das sieht man oft auch am sonstigen Lebensstil: Es gibt einfach Leute, die haben viel mehr Kohle als ich;-)


    Ich habe meine R1100GS vor elf Jahren für 3.400 Euro gekauft und vor zwei Monaten für 2.200 Euro verkauft. Ich glaube, diesen Wertverlust habe ich mit meiner neuen AT in dem Moment erzielt, als ich das erste Mal auf den Anlasser gedrückt habe. Machen wir uns da mal nichts vor.

    Ich glaube, den größten Fehler, den Honda-Fahrer machen können (und dennoch immer wieder machen): Das aktuelle BMW-GS-Spitzenmodell mit der Africa Twin vergleichen (und sich dann mühsam einreden, dass die Honda besser sei).


    Wenn man sich Preise und technische Daten ansieht, dann konkurriert die AT inzwischen mit der (ebenfalls brandneuen) BMW F900GS. Die "kleine" GS hat genausoviel Leistung wie die AT, kostet auch in etwa das Gleiche, wiegt ein paar Kilo weniger - und macht den Honda-Ingenieuren (hoffentlich) Kopfschmerzen.


    Die R1300GS ist in einer Liga unterwegs, die Honda einfach nicht beackert, genauso wie die große Multistrada, die KTM 1290 Super Adventure und die große Triumph Tiger.


    Warum Honda diese Liga nicht beackert, bleibt ihr Geheimnis.


    Als ich vor ein paar Wochen meine AT gekauft habe (mein erstes fabrikneues Motorrad) habe ich ganz schön gezuckt, als ich den Preis gesehen habe. Klar, für Leute, für die es kein Problem ist, auf diesen Preis noch mal sieben- bis zehntausend Euro draufzulegen, sieht das anders aus. Aber ich gebe einfach nicht so viel Geld für ein Motorrad aus. Völlig ausgeschlossen.

    So, heute mal vier Stunden Zeit genutzt und 180 km durch das westliche Oberbayern gegondelt. Dabei ein paar Sachen ausprobiert:


    1. Ein gewebeummanteltes Anschlusskabel von Mophie, das der Apple-Store Augsburg für stolze 29,95 Euro verkauft, angeblich "Apple-zertifiziert": Car Play startet, beim ersten Umschaltversuch von ACP nach Honda-Screen bleibt das System im Honda-Screen hängen, zurückschalten ist nicht möglich. Außerdem ist das Kabel so starr und der USB-Stecker so groß, dass die Gummi-Schutzkappe nicht drübergeht.



    Mit andern Worten: 30 Euro für die Tonne.


    2. Die erwähnte USB-Kupplung mit Schalter zum schnellen Resetten. Okay, zwei von den Dingern kosten nur 9,90 Euro, ist aber auch Geld. Am Laptop hat's noch funktioniert, an der Honda nicht.


    3. Ein älteres, am Lightning-Anschluss schon brüchiges Apple-Originalkabel in hellgrau: Siehe da, stundenlange Funktion ohne erkennbaren Aussetzer. Tatsächlich hatte ich heute (nachdem ich die nicht tauglichen Komponenten ausgetauscht hatte) den ganzen Tag mein Apple Car Play so, wie es sich gehört.


    Leider traue ich dem Braten noch nicht, denn hier berichten ja Leute von Kabeln, die erst lange gut funktionieren und dann nicht mehr. Was ich wirklich nicht verstehe: Warum ist die Chose an der Honda so empfindlich?

    Das Problem bei mir ist, dass die Umschalterei grundsätzlich anfällig ist. Ich hatte Tage, da kam ich nach dem ersten Umschalten von CarPlay zum Honda-Display nicht mehr zurück (und das änderte sich auch nach mehreren Versuchen mit Zündung aus und Neustart nicht). An anderen Tagen funktionierte das Ganze erst eine Stunde wunderbar, und plötzlich dann wieder kein Rückschalten möglich. Ich hatte bislang auch zweimal den Fall, dass das Display im ACP stecken blieb und ein Umschalten ins Honda-Display nicht mehr möglich war (auch nicht über das "Honda"-Dienstprogramm). Was mich daran so frustriert, das ist, dass kein Muster erkennbar ist - neulich bei meiner Testfahrt mit verkabeltem iPhone blieb das System einmal in ACP stecken, die Funktionstasten funktionierten nicht mehr.


    Ich komme nicht jeden Tag zum Fahren, deshalb kann ich auch nicht alles immer sofort ausprobieren. Aber jetzt habe ich mir was besorgt, das das Resetten während der Fahrt deutlich erleichtern sollte: Ein USB-Zwischenstück mit eingebautem Schalter im Kabel (wie bei einer Schreibtischlampe). Am Notebook habe ich es schon ausprobiert: Der Effekt des Schalters ist, als würde man das USB-Kabel ab- und anstecken, und offenbar überträgt die Kupplung auch Daten.


    Ich habe mein Honda-System jetzt ja komplett auf Werkszustand zurückgesetzt und neu aufgesetzt. Das werde ich jetzt erst mal probieren, und wenn es dann immer noch zickt, dann probiere ich mal den USB-Schalter als Notlösung für unterwegs aus.


    Es gibt bei Apple Car Play aber auch Sachen, da kommst du nicht drauf. So weigert sich bisweilen TomTom Go zu starten, wenn man es über CarPlay aufruft. Dann erscheint im Display nur "App wird geladen", und mehr passiert nicht. Das Problem scheinen die Nanny-Hinweise zu sein, die TomTom Go manchmal beim Start gibt ("Achtung, wollen Sie die Radarfallenhinweise nicht lieber deaktivieren, in dem Land in dem Sie gerade sind, sind die nämlich illegal!). Diese Meldungen muss man wegklicken. Allerdings werden diese Meldungen in ACP nicht angezeigt, und man kann sie dort auch nicht wegklicken...

    Jetzt mal ehrlich, wo ist eigentlich dein Problem? Erst unterstellst du mir, ich hätte ausgeschlossen, dass es an meinem Wireless Car Play Adapter liegen könnte, dann weise ich dich darauf hin, dass ich Versuche ohne den Adapter gemacht habe, und anstatt einfach mal deine Füße still zu halten, wenn du nichts Konstruktives zum Thema beizutragen hast...


    ... bleibst du dabei, dass das Problem bei mir liegen muss.


    Lies, was ich schreibe, versuche es zu verstehen, und wenn du nicht sicher bist, ob du es richtig verstanden hast, dann frag nach, aber so geht das einfach nicht.


    Es gibt übrigens einen Grund, warum ich nicht gleich, nachdem der eine Wireless CarPlay Adapter in Verdacht geraten ist, den nächsten kaufe. Das Ding kostet je nach Version bis zu 150 Euro, und bevor ich lustiges Hardwaretauschen mache, muss ich erst mal wissen, ob das Zeug insgesamt funktioniert, wie es soll.

    Lies mal Beitrag #381 (du kannst dir dann ja überlegen, ob du deinen Beitrag gegebenenfalls mal editieren möchtest.

    Ich kann mich noch an meine erste Nachfrage zu CarPlay in diesem Forum erinnern, als es mir aus unerfindlichen Gründen zwar möglich war, von der CarPlay-Darstellung auf das Honda-Cockpit umzuschalten - aber nicht mehr zurück.


    Damals wurde auch als allererstes - bevor eine andere Ursache auch nur in Erwägung gezogen wird - meine mangelnde Lesefähigkeit bzw. die Nichtnutzung des Fahrerhandbuches angenommen.


    Dabei ist das ein Fehler, der häufig auftritt und nicht auf Fehlbedienung zurückzuführen ist. Und wenn es beim Zug an der Funktionstaste zwar im Headset piept, aber der Schirm nicht wechselt, dann würde ich den Fehler mal in der fehlerhaften CarPlay-Implementierung im von Honda verkauften Multifunktionsdisplay verorten. Und nicht in einem Layer-8-Problem.


    Es geht hier nicht drum, Honda was in die Schuhe zu schieben, sondern darum, dass das Krad, das ich für ein Schweinegeld gekauft habe, auch so funktionieren soll wie im Prospekt versprochen.