Alles anzeigenWie lange die Honda-Ingenieure getüftelt haben, dass die Bremsen ein Geräusch erzeugen, wenn nicht Original-Belege eingebaut werden.
Hätten sie die Zeit mal drauf verwendet, die Apple-Carplay-Integration besser hinzukriegen ![]()
Alles anzeigenWie lange die Honda-Ingenieure getüftelt haben, dass die Bremsen ein Geräusch erzeugen, wenn nicht Original-Belege eingebaut werden.
Hätten sie die Zeit mal drauf verwendet, die Apple-Carplay-Integration besser hinzukriegen ![]()
Alles anzeigenGenau man kann bei touratech vorbeikommen und problemlos eine Probefahrt machen. Und nicht nur 10 km sondern ausgiebig lange testen.
Touratech bietet auch ein 30-tägiges Rückgaberecht an. Das ist in meinen Augen ein Vorteil einer Austausch-Bank gegenüber dem Umarbeiten des Seriensitzes beim Sattler. Wenn du deinen Sitz umarbeiten lässt, hast du keinen Originalsitz mehr, und wenn dir der Umbau nicht zusagt, hast du ein Problem. Die Touratech-Bank kann man risikolos einfach mal testen.
Alles anzeigenHallo zusammen, ich habe mal eine Frage hat einer von euch die Sitzbank von Touratech? Wie ist das Sitzverhalten zur einer original Sitzbank, gibt es da einen großen Unterschied. Meine Maschine ist Baujahr 2024.
Es hängt davon ab, welche du nimmst. Es gibt eine niedrige, eine mittlere und eine hohe. Bei allen drei Sitzbänken dürfte sich die Sitzfläche im Soziusbereich auf derselben Höhe bewegen. Der Unterschied ist die Höhe der "Sitzkuhle" für den Fahrerhintern. Ich habe die höchste Bank, und da ist der Fahrersitz quasi auf Höhe des Sozuissitzes. Die Stufe, die du am Seriensitz hast, ist weg. Die Bank ist fester, hinten etwas breitet und hat eine leichte Hohlkehle. Ich sitze darauf deutlich besser als auf dem Seriensitz. Vor allem ist die Bank deutlich höher.
Alles anzeigenLass doch bitte die PKW Geschichte hier ruhen.....
Tut mir leid, wenn du nicht akzeptieren kannst, dass Kfz-Technik Überschneidungen hat. Honda stellt auch Autos her, weißt du...
Na ja, ich muss erst einmal konstatieren, dass mein aktuelles Motorrad (Africa Twin SD 08) mehr Sprit braucht als mein aktuelles Auto (Toyota Yaris Hybrid), obwohl der Toyota das Fünffache wiegt. Laut Honda braucht meine AT 4,9 Liter auf 100, was 114 g CO2 pro Kilometer entspricht. Würde man Motorräder genauso behandeln wie Autos, wären das elf Gramm mehr als der durchschnittliche Grenzwert für Pkw. Dabei ist die AT im Honda-Umfeld noch nicht mal solch ein Säufer. Eine CB650R ist mit dem gleichen Verbrauch angegeben. Auf der anderen Seite hat sogar die Vollfettstufe Goldwing 1800 keinen viel höheren Verbrauch. Die wiegt zwar doppelt so viel wie eine CB650R, braucht aber nur einen halben Liter mehr auf 100.
Daraus folgt für mich der nüchterne Schluss, dass Spritverbrauch für Motoradfahrer nicht so ein wichtiges Kriterium ist. Ein vollwertiges Motorrad braucht irgendwas um 5 Liter auf 100 und gut. Würde man an Motorräder dieselben Maßstäbe anlegen wie an Autos, wäre der Spritverbrauch allerdings insgesamt zu hoch. Eigentlich müssten Motorräder heute in Summe 20% weniger Sprit brauchen. Und vermutlich danken alle Geschäftsführer von Motorradherstellern jeden Abend vor dem Schlafengehen dem lieben Gott, dass bei ihnen dem CO2-Ausstoß noch nicht so viel Beachtung geschenkt wird wie in der Autobranche, sonst hätten sie nämlich alle auf einen Schlag ein Riesenproblem.
Nehmen wir mal an, der CO2-Flottenausstoß würde auch für Motorradhersteller gelten, dann müssten sie entweder über irgendwelche Tricks den Norm-Verbrauch ihrer Verbrenner drücken oder diesen Mehrausstoß dadurch kompensieren, dass sie mit Macht emissionsfreie E-Zweiräder in den Markt drücken. Ich persönlich könnte mir einen Hybridantrieb für ein Motorrad gut vorstellen, und zwar in der Art, wie es BMW mal mit einem X5-Prototyp gemacht hat. Da wurde beim Bremsen Strom erzeugt und dann nicht in einem normalen Akku gespeichert, sondern in einem (oder mehreren) Hochleistungs-Kondensatoren. Und der Strom, der beim Bremsen vor einer Kurve weggespeichert wurde, wurde gleich im Anschluss beim Herausbeschleunigen als Extra-Boost wieder freigesetzt. Besonders im Stop&Go-Betrieb in der Stadt könnte das sehr viel bringen: Beim Bremsen vor der roten Ampel wird Strom erzeugt, der gleich beim Losfahren bei Grün für einen zusätzlichen Zug sorgt - und so den Verbrenner da entlastet, wo er normalerweise besonders viel Sprit braucht. Ich erinnere mich an einen Hybrid-Prototypen, den glaube ich Wunderlich mal auf Basis einer BMW R1200GS realisiert hat, da haben sie einen Generator in das Vorderrad eingebaut, der bei Bedarf als Radnabenmotor diente. Ich persönlich hielte einen permanent mitlaufenden Starter-Generator im Motor für sinnvoller. Der ersetzt sowohl Anlasser als auch Lichtmaschine und speist bei Bedarf Leistung in den Antriebsstrang ein.
Zu klären wäre noch, wie man das mit der Bremse macht. Mein Toyota hat eine elektronisch gesteuerte Bremse, die bei leichtem Tritt auf das Pedal zunächst das Bremsmoment des Hybridantriebes nutzt. Da der Wagen Frontantrieb hat, wirkt das nur auf die Vorderräder. Reicht einem diese Verzögerung nicht aus, tritt man stärker aufs Pedal und das Auto nimmt die Bremsaggreate an der Hinterachse dazu, das stabilisiert die Fuhre. Erst wenn man wirklich stark verzögern möchte, tritt man noch stärker aufs Pedal und alle Bremsaggregate kommen zum Einsatz. Wie man so was bei einem Motorrad lösen soll, weiß ich jetzt nicht genau, vermutlich mit einer elektronisch gesteuerten Integralbremse. Die Frage wäre nur, ob sich der ganze Aufwand lohnt, damit der Bock auf 100 einen Liter weniger braucht. Oder ob man dann gleich ganz auf Elektro geht.
Alles anzeigenEinverstanden, aber ein ‚normales‘ Auto hat alles einfacher, und sogar weniger Teile – 2 Elektromotoren und spezielle Technik, die die Kraftübertragung zwischen Verbrenner und Elektromotoren ausgleichen muss. Deswegen hat Kandidatnr2 oben geschrieben, dass ein Elektroauto alles doppelt hat – ist halt so..
Ich hatte mir tatsächlich ein bissiges Wort gespart, aber jetzt kommt es doch raus: Du hast eben keine Ahnung und willst es nicht wahrhaben. Erst hieß es, ein Hybrid habe natürlich einen Anlasser und eine Lichtmaschine, jetzt kommst du mit einer speziellen Technik daher (von der du nicht die geringste Ahnung hast). Gemessen an dem DSG in deinem Auto ist das PSD in meinem Auto simpel wie ein Korkenzieher. Da ist keine spezielle Technik.
(Und Kandidatnr. 2 hat sich mit Sicherheit auch noch nicht eingehend mit dem Hybridantrieb von Toyota beschäftigt;-)
Alles anzeigenDas ist ein bisschen übertrieben. Klar, dein Auto hat LiMa und Anlasser – beides Elektromotoren, die im Antrieb integriert sind. Der Verbrenner ist natürlich auch da, mit der kompletten dazugehörigen Technik: Abgasanlage, Kühlsystem, Einspritzung, Motorsteuerung und alle Nebenaggregate. Getriebe? Momentan laufen verschiedene Varianten, und echte Getriebeschäden sind nicht so häufig. Meine erste DSG habe ich mit 270 tkm verkauft, die zweite mit 350 tkm. Jetzt fahre ich einen stinknormalen Wandler, der schon 218 tkm drauf hat und absolut keinen Ärger macht.
Nein, das Auto hat keinen Anlasser und keine Lichtmaschine. Diese Funktionen übernehmen die beiden Elektromotoren, die im Getriebe integriert sind und die bei anderen Leuten unter "zweite Antriebstechnik" laufen. Die hatte ich schon einen Satz vorher erwähnt, die muss man ja nicht doppelt zählen. Mein Auto hat statt eines Schaltgetriebes oder eines CVT-Getriebes mit Transmissionsriemen ein so genanntes Power Split Device (PSD), das mit sechs beweglichen Teilen auskommt und komplett bulletproof ist. Sowohl die beiden E-Motoren als auch der Verbrennungsmotor und der Antriebsstrang sind permanent mit dem PSD verbunden. Sämtliche Fahrzustände, von Rückwärtsfahren über Motor aufwärmen im Stand bis zu Autobahn mit 160 km/h werden ausschließlich abgebildet, indem die drei beteiligten Motoren ihre Drehgeschwindigkeit ändern, wobei die E-Motoren bei Bedarf als Generatoren arbeiten und auch ihre Drehrichtung ändern können. Der Verbrenner kann nur in eine Richtung drehen, mit einer Drehzahl zwischen 0 und 4800/min. Das System arbeitet stufenlos und ruckfrei, sogar ein frisch gewartetes DSG ist dagegen grobschlächtig.
Wenn man sich die Funktionsweise des PSD im Detail ansieht, dann sagt man unweigerlich: "Völlig genial, warum machen das nicht alle so?" Angeblich hat Toyota bei der Entwicklung ihres Hybrid Synergy Drive insgesamt 84 verschiedene Antriebskonzepte evaluiert und 83 davon verworfen. Und dann haben sie die Geschichte vermutlich durch Patente so abgesichert, dass alle anderen sich was anderes überlegen mussten.
Alles anzeigenBei Hybrid muss ich immer mit dem Kopf schütteln. Ein Auto mit zwei Motoren unterschiedlicher Konzepte. Wer braucht sowas. Ich bin da eher für entweder - oder.
Das ist das Problem mit neuen Antriebstechnologien: Die Leute sind nicht bereit, sich intellektuell damit auseinanderzusetzen. Es gibt zudem noch das "not invented here"-Syndrom: Bevor man sich eine Technik, die nicht aus Deutschland kommt, mal vorurteilsfrei ansieht, erfindet man lieber lächerliche Vorurteile dagegen. DCT-Fahrer kennen das Thema ja.
Zu deiner Bemerkung: Mein Hybrid hat einen Verbrennungsmotor, ein simples Planetengetriebe mit zwei E-Motoren und eine 30 kg schwere Pufferbatterie unter dem Rücksitz. Was es nicht hat: Keinen Anlasser, keine Lichtmaschine, keine Kupplung, keinen Drehmomentwandler, keinen Keilriemen, keinen Zahnriemen (okay, dafür eine Steuerkette). Mein Auto hat jetzt über 160.000 km auf der Uhr, kaputt war bis auf zwei Scheinwerferbirnen exakt nix. Der Wagen hat rund 100 PS und braucht im Schnitt unter fünf Liter - 30 Prozent weniger als sein Vorgänger, der genausoviel PS hatte.
Ich weiß nicht, was du an einem Auto brauchst, aber ein Auto, das immer fährt, nie kaputtgeht und wenig Sprit braucht, das brauche zumindest ich ganz dringend. Habe ich schon erwähnt, dass mein Auto immer noch auf dem ersten Satz Bremsscheiben fährt? Ob die Bremsbeläge schon mal gewechselt wurden, kann ich nicht beschwören - ich glaube nicht.
Alles anzeigenWenn ich mit dem Motorrad das Benzin verballere, will ich nicht mit einem E-Auto die Welt retten.
Wäre für mich etwas Doppelmoral.
Kein Mensch hat was von Welt retten gesprochen. Und dass Mazda (und die Japaner allgemein) keine guten E-Autos bauen, ist bekannt. Erstaunt einen zwar gerade bei Toyota mit ihrer langen Hybrid-Erfahrung, ist aber so. Ich hatte ein paarmal die Gelegenheit, einen BMW i3 zu fahren, das ist schon ein sehr spaßiges Teil, vor allem in der Stadt.
Ich stelle an ein Auto ganz andere Ansprüche als an ein Motorrad. Ein Auto soll mich in erster Linie von A nach B bringen, und das so ruhig, komfortabel und ökonomisch wie möglich. Meine typische Autofahrt sieht so aus, dass ich den Tempomaten auf das aktuelle Tempolimit stelle und warte, bis ich ankomme. Wenn ich dabei vom Motor nicht mehr als ein leises Summen höre, ist mir das sehr recht. Ich fahre zum Beispiel im Moment einen Toyota-Hybriden, der steht an der Ampel in aller Regel mit abgeschaltetem Motor. Wenn man danach wieder losfährt, rollt der Wagen elektrisch los, bevor der Verbrenner fast unmerklich dazugeschaltet wird. Neulich hatte ich mal einen Leihwagen mit Benzinmotor und Start-Stopp-Automatik, da wurde der Motor nach jedem Stopp vom Anlasser angeworfen, bevor es weiter ging. Mich hat das genervt. Ein Auto, das auch beim Gasgeben nur leise summt, während es nach vorn geht, könnte ich mir gut vorstellen. Das hätte was von Rolls Royce.
Ob mir das auf dem Motorrad auch gefallen würde, weiß ich nicht. Ich bin kein Sound-Fetischist, ich käme auch nie auf den Gedanken, den Serienauspuff meiner AT gegen eine Brülltüte aus dem Zubehör zu tauschen. Dennoch prägt die Geräuschkulisse auf dem Motorrad natürlich seht das Fahrerlebnis. Auf dem Motorrad sitze ich eben nicht, um von A nach B zu kommen, sondern um möglichst viel zu erleben.
Natürlich würde es perspektivisch die Akzeptanz von Motorradfahrern erhöhen, wenn die Dinger leiser wären. Andererseits: Laut Statistik sind Motorräder in Deutschland im Schnitt fast 20 Jahre alt. Da wird es noch sehr lange dauern, bis sich E-Motorräder signifikant bemerkbar machen. Und: Über Mountainbikes regen sich die Leute auch auf.
Ich habe zu meiner SD08 die originalen Honda-Kunststoffkoffer genommen. Mir war es wichtig, dass ich die Koffer schnell dran- und abbauen kann, dass von den Koffern kein Träger etc. übrig bliebt, wenn ich sie nicht dran habe und dass ich ein Gleichschließsystem mit dem Zündschlüssel habe. Im Gegensatz zu Koffern von Drittherstellern nutzen die Honda-Koffer die Platzverhältnisse am Heck gut aus. Der rechte Koffer hat eine Ausbuchtung für den Auspuff. Der linke Koffer ist groß genug für einen Schuberth E2 in 3XL. Was weiter für mich für die schwarzen Kunststoffkoffer gesprochen hat: Sie passen gut zu meinem schwarzen Motorrad.
Wer vorhat, mehr oder weniger immer mit Koffern zu fahren, kann sich auch die Honda-Alukoffer holen, für die braucht man ein Trägersystem, das auch am Motorrad bleibt, wenn die Koffer nicht dran sind. Was bei beiden Gepäcksystemen nachteilig ist: Stürzen sollte man damit nicht unbedingt. Vor allem die Plastikkoffer können dann wohl durchaus so beschädigt werden, dass für sie die Reise zuende ist.
Wenn man sich Koffer holt, sind zum Reisen halbwegs passgenaue Kofferinnentaschen super. Am Ziel angekommen, macht man einfach den Koffer auf, holt die Innentasche raus und nimmt sie mit ins Hotel oder ins Zelt. Bei meinen Honda-Koffetn waren originale Honda-Innentaschen dabei (made by Shad). Die kosten normalerweise 150 Euro das Paar. So richtig begeistert bin ich von denen aber nicht, denn sie erwecken den Eindruck, dass man sie nur bis zur Markierung vollpacken muss, und dann passen sie genau in die Koffer. Aber meine Koffer sind unterschiedlich groß - die Taschen sind es nicht...
Kurz: Wenn ich die Innentaschen nicht für umme dazubekommen hätte, hätte ich billige aus dem Zubehör genommen.
Wenn ich viel offroad fahren würde, wo man das Mopped schon mal hinlegt, würde ich eher auf Softbags setzen, die gehen nicht so schnell kaputt.
Zum Topcase kann ich nix sagen, ich habe keins. Bislang fuhr ich mein Regenzeug immer in einer kleinen Textil-Hecktasche spazieren, die ich auf die Gepäckbrücke geschnallt habe. Wenn die Koffer dran sind, kommt die Tasche einfach in einen Koffer.