Beiträge von Sampleman
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Mir ist durchaus klar dass es kein Integralhelm ist und durch den Sonnenschirm Turbulenzen entstehen, aber es fühlt sich in etwa so an als ob jemand eine Massagepistole an den Helm drückt. Ging also leider zurück.
Es ist durchaus möglich, dass bei deiner Kombination aus Körpergröße, Sitzhöhe und Konfiguration des Windschildes eine Situation entstanden ist, bei der kein Helm mit einem Schirm dran ein befriedigendes Ergebnis liefert.
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Heino, Google mal nach Bonsai der hat ähnliche KM-Leistungen wie Varahannes auf der GS vollbracht. Geht also so auch mit anderen Fabrikaten.
Ich habe Bonsai neulich auf den BMW-Motorrad Days getroffen. Er gehört einem Club der Kilometerfresser an und fährt nach eigenen Aussagen 90.000 bis 100.000 km im Jahr auf seinem Motorrad. Das macht er schon lange, und irgendwann ist BMW mal auf ihn aufmerksam geworden und hat ihn quasi als "Dauertester" unter Vertrag genommen. Jetzt ist er BMW-Markenbotschafter mit voller Werksunterstützung.
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Du schreibst in deiner Anzeige
"Ach ja, seit heute bin ich nicht mehr eingelöst"
Was bedeutet das?
Ansonsten: Hübsches Mopped. Mich würde generell interessieren, mit welchen Kosten und welchem Aufwand man rechnen müsste, um solch ein Gerät nach Deutschland zu holen.
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Ich bin da sehr vorurteilsbeladen.
Es gibt einen fiesen Witz, der geht so: "Wie verhüten Informatiker? Mit ihrem Aussehen."
Daran werde ich oft erinnert, wenn ich Männer sehe (es sind immer Männer, nie Frauen), die Liegeräder fahren. Immer mit Vollbart (auch schon früher, als nur Islamisten Vollbärte trugen), immer mit Brille mit Kassengestell und Glasbausteinen, nie mit einem heiteren Gesichtsausdruck. Der lebende Vorwurf auf zwei Rädern.
Ist das Liegerad dann vollverkleidet, wird's noch schlimmer. Da treten die Jungs dann den Beweis an, dass man für den Preis einer ATAS mit Schnickschnack eine unpraktische Zigarre kaufen kann, die zwar keinen Sprit braucht, auf der man aber auch keine Freundin mitnehmen kann. Okay, das mit der Freundin ist für die Zielgruppe mangels Masse ja ohnehin kein Thema.
Andererseits denke ich mir: Jeder Jeck is anners, und leichter zu überholen als ein Wohnmobil sind die Dinger allemal.
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Wobei die Schaltlogik im manuellen Modus erst dann herunter schaltet, wenn du Gefahr läufst, den Motor abzuwürgen. Das gleiche passiert am oberen Ende: kurz vor dem Drehzahlbegrenzer wird hoch geschaltet. Davon abgesehen sind die Schaltvorgänge so weich, dass du auch beim runter schalten mitten in der Kehre nicht automatisch umfällst.
Also bei mir wird im manuellen Modus am oberen Ende nicht hochgeschaltet. Stattdessen kommt der Begrenzer.
Hab' ich selbst ausprobiert.
Ich habe meine AT jetzt seit zwei Jahren und bin damit in der Zeit weniger damit gefahren als gedacht, bislang knapp 15.000 km. Die meiste Zeit fahre ich in S-2 und greife nach Belieben manuell ein. Den Manual Mode habe ich natürlich auch gleich ausprobiert - und als unnütze Spielerei wieder verworfen. Das ändert sich jetzt gerade wieder: Wenn ich wirklich mal mit dem Messer zwischen den Zähnen eine kurvige Bergstrecke langheize, schalte ich selbst. Da geht es mir vor allem darum zu verhindern, dass das Getriebe sofort wieder hochschaltet, wenn ich mal etwas vom Gas gehe. Insgesamt sehr doof finde ich, dass man im Automatikmodus keine Anzeige des eingelegten Ganges hat, wenn man seinen TFT-Schirm gerade für was anderes braucht.
Und ich habe eine ganz andere "Berechtigung" für den Manual Mode gefunden: Lange, gerade Strecken, etwa fette Bundesstraßen oder Autobahnen. Da fährt man ja ohnehin immer nur im Sechsten und oft mit Tempomat. Dann fährt man so mit Tacho 110, plötzlich kommt ein 80er Tempolimit, weil da eine Einmündung ist. Also Tempomat aus und rollen lassen. Nach ein paar hundert Metern wird das Limit wieder aufgehoben, also Tempomat auf Resume und weiter. Wenn das DCT jetzt - wie bei mir im Normalfall - auf S2 steht, gibt die AT Vollgas, schaltet zwei Gänge zurück und hechtet voran - was sich ziemlich krass anfühlt, wenn es ohne eigenes Zutun geschieht. Im Manuellmodus gibt die Kiste einfach Gas und wird schneller. Dafür hat sie auch im Sechsten genug Power.
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Mit so was habe ich jahrelang meine BMW R1100GS aufgebockt und durch die Gegend geschoben. Das ging bei der BMW einigermaßen gut, weil die wirklich perfekt auf dem Hauptständer ausbalanciert war. Ich habe es dennoch immer als Gewürge empfunden. Bei meiner Honda lastet, wenn sie auf dem Hauptständer steht, immer noch ziemlich viel Gewicht auf dem Vorderrad. Da ist das Gewürge noch schlimmer. 400 Schleifen für meine Rangierhilfe, das hat weh getan. Aber ich bereue die Kohle nicht.
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Habe das mit dem Manuell-Modus heute ausprobiert. Tatsächlich schaltet die NT ab einer ? Geschwindigkeit auch in den ersten Gang. Das kann vielleicht direkt in Spitzkehren Probleme machen. Also wird man im diesem Fall (leider kann ich aus Mangel an Bergen nicht sehr oft Spitzkehren fahren) dann wohl schon vor der Kehre entscheiden müssen und den 1. Gang mit den Kippschaltern einlegen. Dann kann man sicher sein das er auch drin bleibt, oder?
Ja, so ist es. Ich habe mir bei meiner AT angewöhnt, den 1. Gang inzwischen als vollwertigen Fahrgang zu sehen. Ich habe es nie wirklich ausprobiert, aber der 1. dürfte bei meiner AT locker bis 70 km/h reichen, auf jeden Fall also schnell genug für jede Spitzkehre.
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Ich fühle mich wie der Glückspilz unter vielen Pechvögeln. Ich habe jetzt nach sieben Jahren intensiver Nutzung meines E1 denselben durch einen E2 ersetzt. Insgesamt bin ich mit dem E2 seitdem rund 300 km gefahren, dabei allerdings selten über 120 km/h. Und mir ist bislang weder beim E1 noch beim E2 ein störendes Problem mit einem vibrierenden Visier aufgefallen.
Das lässt natürlich den Schluss zu, dass ich ein harter Kerl bin und ihr seid verweichlichte Memmen.
(im Ernst, nein, das glaube ich eher nicht.)
Mir erscheint eine andere Erklärung naheliegender. Ich bin sehr groß und hadere bei den meisten Motorrädern mit Verkleidungsscheibe damit, dass die Luft, die anderswo glatt über den Helm saust, mir frontal gegen die Birne bollert. Deshalb habe ich bei meiner AT eine MRA-Spoilerscheibe nahezu waagerecht über der normalen Scheibe angeordnet. Sie soll den Luftstrom, den die Verkleidung nach oben drückt, so umleiten, dass er mir auf die Brust trifft und nicht auf den Kopf. Mein Ziel: Meinen Helm so weit wie möglich aus Turbulenzen herauszuhalten. Wie gut das gelingt, kann man überprüfen, wenn man im Stehen fährt. Wenn der Lärm im Helm im Stehen nicht wesentlich leiser wird, dann hat man im Sitzen wenig Turbulenzen.
Noch eine Sache, die ich zu bedenken geben möchte: Ich habe festgestellt, dass Aerodynamik am Helm eine super-individuelle Angelegenheit ist. Was beim einen super funktioniert, bringt beim anderen nichts oder gar eine Verschlechterung. Ich habe mir zum Beispiel ein Forkshield an die AT geschraubt und absolut keinen Unterschied feststellen können. Andere schwören drauf - und die sind bestimmt auch nicht blöd.
Was ich sowohl beim E1 als auch beim E2 festgestellt habe, ist allerdings, dass sie relativ unruhig werden, wenn man auf der Autobahn hinter einem Lkw herfährt. Deshalb vermeide ich das nach Kräften.
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