Beiträge von Army2112

    Genau so ist es. Kann einem aber egal sein, wenn das Teil eh nur offroad bei Meisterschaften fährt. Auf der Straße darfst du dann nicht fahren und beim Pickerl wird nicht primär auf die Leistung geschaut. Die schauen sich so Standard-Sachen wie Bremsen,Beleuchtung,Lenkung, usw an und du fährst mit Pickerl wieder vom Hof.


    Klar ist bei Offroad KTM führend. Wenn das aber jeder Hersteller so praktiziert, hätte es dann nicht mehr Strahlkraft wenn der größte Motorradhersteller der Welt so etwas durchführt, also Honda? Das macht dann irgendwie keinen Sinn, KTM da zur Rechenschaft zu ziehen. Die haben zu besten Zeit "nur" etwas mehr als 200.000 Motorräder gebaut.

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    Ich denke diese Wünsche hat jeder Offroad-Fahrer, egal welcher Marke er sich zugehörig fühlt. Leichtes Motorrad, gutes Fahrwerk, Leistung. Und 15PS sind doch keine Leistung. KTM baut bei den Enduros einfach die besten Motorräder. Man sieht bei Rennen aber auch immer mal eine Honda. Mich würde es ja interessieren, wie die das mit der Homologation hinbekommen. Kann man nicht einfach die offene Version homologieren, oder schaffen die einfach nicht die Auflagen? Dann müssten aber die anderen Hersteller auch Probleme haben?

    Einen KTM-Fahrer (habe mehrere Freunde die eine haben, klar als KTM Mitarbeiter) interessiert die Zuverlässigkeit nicht, da zählt mehr die Leistung des Motorrades. Ein tolles Fahrwerk und ein Motor, der richtig Charakter und Leistung hat. Ich bin letztes Jahr eine 1290er Super Adventure gefahren, hallelujah die schiebt und schiebt. Da fühlt sich meine CRF1000L an wie eine 700er :D Was will ich damit sagen? Die Onroad-Motorräder sind alle legal. Was KTM bei den Enduros macht ist scheinbar gängige Praxis. Ich finde es nicht gut, aber der Händler informiert die Käufer doch, dass nach dem Umbau die Straßenzulassung erlischt. Wenn man dann trotzdem da fährt, ist man selber schuld. Andere Bremshebel, ein anderes Fahrwerk, oder anderes baut mir auch mein Honda-Händler ein, alles kein Problem. Ich muss mich dann kümmern, dass das alles eingetragen wird. Mache ich das nicht, kann ich doch auch nicht Honda die schuld geben.

    Ich habe auch Freunde von unterschiedlichsten Marken, die gern mal einen Umbau machen und das nicht eintragen lassen. Also solche "Rebellen" gibt es überall, das ist nicht KTM Spezifisch.

    Naja bei KTM werden Motor, Rahmen, Fahrwerk und Auspuff in Munderfing gebaut, zusammengeschraubt in Mattighofen. Getriebe wird (wenn mich jetzt nicht alles täuscht) bei Pankl in Österreich gefertigt? Das Display bzw. die ganzen anderen Sachen werden zugekauft, das stimmt, wahrscheinlich aus Asien. Die Hauptkomponenten werden aber noch immer in Österreich gebaut.


    Apple hat halt ein Monopol. Die können bauen was sie wollen, wo sie wollen und können es trotzdem teuer verkaufen. Es ist einfach ein Statussymbol. Informiert man sich etwas mehr, kauft man eher ein Androidgerät um den halben Preis. Den Luxus hat KTM definitiv nicht (außer bei den Offroad-Modellen). Wenn ich mir ein europäisches Bike mit viel Leistung kaufen will, kaufe ich mir eine Ducati. Die ist auch irgendwie ein Statussymbol. Will ich etwas richtig haltbares, wird es eine japanische Maschine ;) Und das weiß auch Bajaj. Man kann mMn die Produktion schon verschieben, man muss es aber Marketingtechnisch gut machen. Sprich, F&E bleibt in Österreich. Ein Ami oder Europäer kauft doch kein "Made in China/India"-Bike für über 10.000€, da bekomme ich auch eine Honda,Kawasaki,...

    Ich habe einen Freund, der noch bei KTM beschäftigt ist und man erfährt bei KTM überhaupt nichts. Die 390er werden ja schon ewig in Indien gebaut. Die 790er werden in China gebaut. Man wollte die 790er ja "günstig" anbieten und man hat sich deshalb für China als Produktionsland entschieden. Und da war die Erfahrung der Produktion nicht so berauschend, auch weil es Marketingtechnisch schlecht war. So nach dem Motto "Ich soll 12000€ für chinesische Ware bezahlen? Sicher nicht!". Wenn man so bei Youtube oder anderen Foren schaut, denkt ja die Mehrheit, dass jetzt alle Bikes von KTM in China produziert werden. Die KTMs, gerade die Offroader, werden ja sehr gut nach Nordamerika verkauft. Und wer mal in Nordamerika war, weiß eines ganz genau: Ein echter Ami will kein Bike "Made in China", oder "Made in India". Und das weiß ziemlich sicher auch Bajaj. Ich könnte mir schon vorstellen, dass alles unter 890er in Indien produziert werden (außer die Offroad-Modelle) und alles darüber in Österreich, oder irgendwo in Europa. Hauptsache es steht dann "Made in Europe" auf den Bikes. Eine 1000er fährt fast keiner in Indien, oder China. Es wird ja durchaus noch investiert in Österreich. Das machst du ja auch nicht, wenn du alles verlagern willst. Es werden aber sicher noch Jobs zum Opfer fallen, der Overhead ist ja noch immer sehr groß...

    Ich bin hier eher oft stiller Mitleser, außer ich brauche mal euren Rat. Will hier aber doch meinen Senf dazu geben. Ich war ja vor kurzem bei KTM tätig und da haben sich die indischen Testfahrer geweigert eine Superduke zu fahren, weil sie vor den 180PS Angst hatten :D In Asien ist eine 1000er einfach etwas, übertrieben gesagt, "Angsteinflößendes", da hast du mit einer 500er/750er schon ein big Bike. So große Bikes sind doch eher was für den europäischen/amerikanischen Markt. Und da kann ich als Honda-Fan nicht verstehen, dass die 95dB nicht eingehalten werden konnten, finde ich halt schade und verstehe es auch nicht. Tirol kann einem ja egal sein, obwohl da echt schöne Strecken sind. Wenn man aber zu gewissen Zielen will, muss man da vielleicht durchfahren und wenn da dann ein Polizist steht, der sich auskennt, muss man halt zahlen und darf hoffentlich weiterfahren, oder vielleicht auch nicht. Und was ist wenn auch Italien/Schweiz/Frankreich irgendwann nachziehen, dann kann man nicht in die Alpen fahren. Ich bin aus Oberösterreich und wohne direkt an der Straße. Da gibt es die Motorradfahrer, die ganz gemütlich im höchstmöglichen Gang vorbeifahren und dann manche 4-Zylinder Fahrer die im niedrigsten Gang schön hochtourig, laut vorbeifahren -> schon etwas nervig und ich stehe durchaus auf einen schönen Sound. Deswegen fahre ich meine SD06 sehr gerne, schöner kerniger Sound. Soll aber keine Diskussion auslösen. Ich finde aber schon: Wenn die "lauten" Bikes ganz gemütlich durch eine Ortschaft fahren, hätte keiner ein Problem damit. Die AT ist auch nicht gerade leise. Wenn ma die aber hochtourig fährt, findet sie keiner zu laut. Auf den Landstraße interessiert es doch keine Sau, wie laut das Bike ist.


    Die 1000GT wäre schon echt reizvoll, obwohl die Optik so lala für mich ist. Der Verbrauch ist doch schei* egal, ein Motorrad ist sowieso ein Hobby, das Bike braucht doch keiner. Da ist es mir egal, wieviel sie braucht. Aber die Leistung würde mich schon sehr reizen, die AT fährt sich aber auch super. Habe mal die Z900RS getestet, wunderschönes Bike. Mir zu klein und der 4-Zylinder irgendwie zu perfekt, etwas langweilig. Ist aber Geschmacksache, ich bleibe aber bei den 2 Zylindern :D Bin eher gespannt auf die CB1000F, auch wenn ich dann etwas sparen müsste...

    Ich fahre dieses Jahr im Sommer nach Norwegen und da wollen wir auch leichtes Offroad fahren, also Schotter. Bei Heed gibt es ja die Basic- als auch die Bunker-Version. Welche würdet ihr da empfehlen? Reicht auch die Basic-Version, oder sollte man doch lieber die Bunker nehmen?

    Danke euch für die Antworten ;)


    Genau darum ging es mir! ;) Ich hätte gerne die Sysbags WP von SW Motech, will jetzt aber auch nicht zu viel Geld ausgeben. Weiß ja nicht mal ob mir das mehrtägige Reisen mit dem Bike überhaupt gefällt.


    Ich tendiere auch zu den 30l, muss mich aber noch mit der Optik auseinandersetzen, ob mir das gefällt oder nicht. Kann man denn auch andere Taschen auf den SW Motech Pro Seitenträger montieren?

    Hallo,


    ich will mir Seitentaschen für meine Africa Twin kaufen und wollte einmal wissen ob ihr 15 oder 30l pro Tasche bevorzugen würdet? Würde gerne zum Louis fahren und mir die Koffer in echt anschauen, um zu sehen wie groß die sind. Leider hat der Louis-Händler (der auch ca. 40km entfernt ist) laut Homepage nur den 15l-Koffer da. Da ich aber nicht so viel Erfahrung mit Reisen habe, würde ich mal generell wissen welchen Koffer ihr bevorzugen würdet. Speziell geht es um die Sw Motech Sysbag 30 und die Sysbag 15. Ich will dann 3-4 Tages Touren mit meiner Freundin machen. Zusätzlich habe ich auch ein 42l-Topcase. Ich habe mir bei SW Motech schon den Pro Seitenträger gekauft.

    Im Prinzip würde ich die Sysbag 30 bevorzugen, weiß aber nicht ob mir dann die Optik gefällt. Die AT wird ja dadurch ziemlich breit oder? Ist halt schwer zu testen, da beide Angebote gebraucht in einem sehr guten Zustand sind.


    Danke :)

    Danke! Ich habe mir die Anbauanleitung bei SW-Motech heruntergeladen und da stehen unter dem Kapitel "Stückliste" wie bei deinem Bild die M8-Schrauben und ein Drehmoment von 23NM und im Kapitel "Montage" steht dann auf einmal "Ziehen Sie die Schrauben nach Herstellerangaben an", was ja die 32NM sein müssten. Das finde ich einfach nur verwirrend, zieht man die Schrauben jetzt mit 23NM oder mit 32NM an? Ich bin jetzt nicht so der Schrauber, will die 20mm Erhöhung einmal probieren, bevor ich mir die 30mm Erhöhung mit 21mm Versatz von Voigt bestelle. Will das Gewinde aber auch nicht zerstören, weil ich zu stark anziehe.