KTM AG ist insolvent und was es sonst noch zu Motorrädern von KTM zu berichten gibt

  • #311

    Wenn ich noch Enduro fahren könnte/wollte;dann führt ja wohl kein Weg an oben genannter Praxis vorbei.

    Und die Zweitakter,auch von KTM,sind nun mal Stand der Technik fürs Gelände und eben nicht für die Strasse (emissionsbezogen)


    Was ich schade finde ist,daß der Ausstoß von eben diesen stundenweise betriebenen Sportgeräten in kein Verhältnis zu einem Lear Jet oder Superyacht gesetzt wird.


    Persönlich würde ich mich wohl eher für eine E Enduro interessieren.

    Aber mir reicht mittlerweile mein E Mountain Bike..leise und politisch wohl korrekt..zumindest für Rentner!

  • #312

    Wir haben, speziell bei KTM, ein Problem zwischen den Wünschen der Zielgruppe und den Wünschen der Nicht-Zielgruppe. KTM hat schon immer eine sehr aggressive Werbung gemacht, in meinen Augen vergleichbar mit Red Bull (beide komischerweise aus Österreich). Wenn mein Werbeslogan lautet "Ready to race" und nicht "In Einklang mit der Natur", dann spreche ich Kundschaft an, die genau das will.


    Wenn wir mal ehrlich sind, werden doch Verschärfungen von Umweltauflagen von den meisten Motorradfahrern nicht begrüßt, sondern verteufelt. Ich habe noch niemanden erlebt, der sich darüber gefreut hat, dass seit 2025 endlich alle neuen Motorräder Euro 5+ einhalten müssen. Die meisten vermuten doch eher, dass das Motorrad dadurch nur teurer und komplexer wird, nicht besser fährt und auch nicht "besser" klingt. Ich kann mich noch an die verbissen-aggressiven Reaktionen in diesem Forum erinnern, als ich darauf hinwies, dass für mich ein Mopped wie die neue 1000er Honda außen vor ist, weil sie die 95 db-Grenze für Tirol nicht einhält. Sogar bei uns braven Hondafahrern (Slogan: "You Meet the Nicest People on a Honda") tun sich immer wieder viele Leute mit der Haltung hervor, dass ihnen ihr persönlicher Spaß am Ausleben ihres Hobbys wichtiger ist als die Einhaltung von gesetzlichen Vorgaben. Meine Vermutung: Diese "Ich bin ein wilder Hund und was die anderen von mir denken, ist mir scheißegal"-Haltung ist bei KTM-Fahrern im Schnitt noch viel ausgeprägter als etwa bei Honda- oder gar bei BMW-Fahrern. Nun ja, KTM hat diese Erwartungshaltung bis zu einem gewissen Grad selbst gezüchtet, wobei ich auch bei anderen Motorradherstellern keinen kenne, der mit niedrigem Spritverbrauch und geringen Abgaswerten wirbt. Die werben alle mit Freiheit und Abenteuer.

  • #313

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    Ich denke diese Wünsche hat jeder Offroad-Fahrer, egal welcher Marke er sich zugehörig fühlt. Leichtes Motorrad, gutes Fahrwerk, Leistung. Und 15PS sind doch keine Leistung. KTM baut bei den Enduros einfach die besten Motorräder. Man sieht bei Rennen aber auch immer mal eine Honda. Mich würde es ja interessieren, wie die das mit der Homologation hinbekommen. Kann man nicht einfach die offene Version homologieren, oder schaffen die einfach nicht die Auflagen? Dann müssten aber die anderen Hersteller auch Probleme haben?

    Einen KTM-Fahrer (habe mehrere Freunde die eine haben, klar als KTM Mitarbeiter) interessiert die Zuverlässigkeit nicht, da zählt mehr die Leistung des Motorrades. Ein tolles Fahrwerk und ein Motor, der richtig Charakter und Leistung hat. Ich bin letztes Jahr eine 1290er Super Adventure gefahren, hallelujah die schiebt und schiebt. Da fühlt sich meine CRF1000L an wie eine 700er :D Was will ich damit sagen? Die Onroad-Motorräder sind alle legal. Was KTM bei den Enduros macht ist scheinbar gängige Praxis. Ich finde es nicht gut, aber der Händler informiert die Käufer doch, dass nach dem Umbau die Straßenzulassung erlischt. Wenn man dann trotzdem da fährt, ist man selber schuld. Andere Bremshebel, ein anderes Fahrwerk, oder anderes baut mir auch mein Honda-Händler ein, alles kein Problem. Ich muss mich dann kümmern, dass das alles eingetragen wird. Mache ich das nicht, kann ich doch auch nicht Honda die schuld geben.

    Ich habe auch Freunde von unterschiedlichsten Marken, die gern mal einen Umbau machen und das nicht eintragen lassen. Also solche "Rebellen" gibt es überall, das ist nicht KTM Spezifisch.

  • #314

    habe gestern einen Kommentar gelesen, der sachlich die Hintergründe - u.a. zu anderen Ländern, inkl USA - aufgriff:
    nicht nur der Markt, wäre hier tot, so durchgegriffen würde, auch die Sportszene würde ordentlich eins mitbekommen

    und dann ist da natürlich auch noch die Sache, dass es nur sehr wenige sind, die derlei wirklich reell auf Straßen bewegt
    früher waren es viele - heute wüsste ich spontan nicht einen

    KTM- und Händler-Haltung finde ich ok

    ... ist das eine Insolvenzthematik:
    m.E. irgendwie schon

  • #316

    Was hier mal wieder verdrängt wird, es ist nicht ein exklusives KTM Problem , bei allen Sportenduros aller Hersteller wird so verfahren . Aber genau wie beim Pseudo Dieselskandal erfolgt die mediale Hetzjagd nur auf einen Hersteller.


    Apropos, wie war das noch bei der Honda

    Crf 450 l ? Die ich übrigens im original Zustand probegefahren bin. Kurzzeitig kam Leistung dann plötzlicher Leistungsabbruch.


    Mit wieviel PS wird die Cota 260 Trial homologiert?

  • #317

    Wie ist das denn mit dem "Pickerl" in Österreich? Wenn ich gewisse Werte nicht erreiche dann bekomme ich ja auch keins und kann nicht mehr fahren. Wird dann vor der Überprüfung wieder rückgebaut und danach wieder umgebaut, denn die Werkstatt darf mir ja wenn ich die Vorgaben nicht erreiche eigentlich keines geben und wäre ja dann sollte sie mir doch eines geben "schuldig".

    Oder bewegen sich die umgebauten im erlaubten Bereich ?

  • #318

    Genau so ist es. Kann einem aber egal sein, wenn das Teil eh nur offroad bei Meisterschaften fährt. Auf der Straße darfst du dann nicht fahren und beim Pickerl wird nicht primär auf die Leistung geschaut. Die schauen sich so Standard-Sachen wie Bremsen,Beleuchtung,Lenkung, usw an und du fährst mit Pickerl wieder vom Hof.


    Klar ist bei Offroad KTM führend. Wenn das aber jeder Hersteller so praktiziert, hätte es dann nicht mehr Strahlkraft wenn der größte Motorradhersteller der Welt so etwas durchführt, also Honda? Das macht dann irgendwie keinen Sinn, KTM da zur Rechenschaft zu ziehen. Die haben zu besten Zeit "nur" etwas mehr als 200.000 Motorräder gebaut.

    3 Mal editiert, zuletzt von Army2112 ()

  • Schwarzwald-Elch

    Hat den Titel des Themas von „KTM AG meldet Insolvenz an“ zu „KTM AG ist insolvent und was es sonst noch zu Motorrädern von KTM zu berichten gibt“ geändert.
  • #319

    Analog zum BMW-Thread ist hier ja mittlerweile Hopfen und Malz verloren.

    Da wir keine Lust auf ständige Ermahnungen und Aufräumaktionen haben,

    wurde das Thema umbenannt.

    Hier kann jetzt über alles diskutiert, gelabert und geschwurbelt werden, was

    irgendwie entfernt mit KTM zu tun hat.

    Rentner heißen deswegen Rentner, weil der Begriff bei zunehmender

    geistiger Verwirrung auch rückwärts gelesen noch einen Sinn ergibt :character-oldtimer:

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