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Honda Africa Twin Forum | CRF1000L Forum

Honda CRF1000L Africa Twin Forum
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BeitragVerfasst: Mi 14. Jun 2017, 07:41 
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Registriert: Di 23. Aug 2016, 08:33
Beiträge: 104
Vorname: Jan
KM-Stand: 6650
modell: Africa Twin mit DCT
habe jetzt auf das Castrol Power 1 Racing 10W40 umgeölt. Auf der Probefahrt hatte ich schon das Gefühl einer Verbesserung. Das Krachen ist weniger und das Schalten exakter. Außerdem fahre ich erst ab 10°C. Dafür braucht man kein 10W30.

Mein abgelassenes 10W30 von Liqui Moly war fix und fertig. Wie Wasser und zwischen den Fingern fühlte sich nix mehr nach Schmierung an. Ich denke, das werde ich nicht mehr nehmen.

Ältere Motorräder müssen alle 6.000km einen Ölwechsel machen. Das werde ich auch in Zukunft mit meiner AT tun. 12.000km sind zu lang.

Und sch... auf's Geld. Da kommt nur noch bestes Öl rein. Fertisch!


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BeitragVerfasst: Mi 14. Jun 2017, 08:05 
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Registriert: So 15. Mai 2016, 12:58
Beiträge: 437
Vorname: Robert
KM-Stand: 28000
modell: SD04 Schalter
Wohnort: Wien
Servus!

Erst kürzlich von einer Reise (~7000km) zurück, war mir folgendes wiederholt (und durch die km in kurzer Zeit auch zeitlich gedrängt) passiert:

Der 5. Gang springt raus.
Auskuppeln, schalten, einkuppeln, ans Gas - kaum auf Zug, springt der Gang raus. Passiert nicht oft, aber zu oft. Grundsätzlich störend, in bestimmten Situationen (überholen) gar nicht gut.

Der 6. Gang lässt sich nicht schalten:
Beim Hochschalten ist da kein Gang mehr. Schalthebel hat völlig freien Weg nach oben, einfach widerstandslose Leere. Mit und auch ohne Auskuppeln. Zurückschalten auf die 4. und dann wieder hoch, dann gehts.

Wurde mir als "schlampiges Schalten" argumentiert.
Kann ich aber so nicht akzeptieren. Wenns klackt, dann klackts und der Gang ist drin. Da gibts nix schlampig oder nicht. Besonders, wenn da überhaupt nur mechanische Leere ist. Habe darauf bestanden, dies als Reklamation aufzunehmen, damit es aktenkundig ist.

Ein mechanisch korrekt funktionierendes Getriebe darf keine "Schlampigkeiten" in irgendwelchen Stellungen und Bewegungen kennen.
Ist ja keine Neuerfindung des 21. Jahrhunderts, die noch in den Kinderschuhen steckt.

Gruß,
Robert

_________________
https://www.rowin.at/


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BeitragVerfasst: Mi 14. Jun 2017, 08:14 
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Registriert: Di 23. Aug 2016, 08:33
Beiträge: 104
Vorname: Jan
KM-Stand: 6650
modell: Africa Twin mit DCT
ABSOLUT MEINE MEINUNG! DANKE!

Schlampiges Schalten ist Bullshit


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BeitragVerfasst: Mi 14. Jun 2017, 10:53 
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Registriert: Fr 19. Aug 2016, 16:23
Beiträge: 459
Vorname: Uwe
KM-Stand: 12800
modell: Africa Twin mit DCT
Wohnort: Schwaben
Zitat:
Schlampiges Schalten ist Bullshit
Der is gut :lol:
Sag das mal den Programmierern und Getriebe Ingenieuren. :lol:
Siehe viewtopic.php?f=48&t=3120

_________________
DCT Schwarz mit Forums-Bremsflüssigkeitsbehältercover und Forums-Spannungsreglercover


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BeitragVerfasst: Mi 14. Jun 2017, 12:31 
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Registriert: Di 23. Aug 2016, 08:33
Beiträge: 104
Vorname: Jan
KM-Stand: 6650
modell: Africa Twin mit DCT
die wissen das...

Nur die Prozesskette ist deutlich komplexer. Irgendein Lieferant wird es schon verbockt haben, auch vielleicht deshalb, weil die Preise gedrückt werden, bis der Hersteller auf HOLZ wechseln MUSS, um nicht pleite zu gehen.

Bullshit bleibt trotzdem


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BeitragVerfasst: Mi 14. Jun 2017, 18:01 
Ich glaube von euch weiß keiner wie ein Klauengetriebe mit seinem Schaltautomaten wirklich funktioniert und welchen Einfluss der Fahrer dabei hat.

Grundsätzliche Funktionsweise: https://www.youtube.com/watch?v=g76jmcDg5OM
Aber veralteter Schaltautomat der so bei der AT nicht verbaut ist

Auf diesem Bild http://www.motorradonline.de/vermischte ... #gallery-3 ist ein neuerer Schaltautomat verbaut.

Bei der AT schaut das Prinzip wie auf Bild 003 aus.

Was macht nun der Fahrer:
Bei Betätigung des Schaltpedals wird über den Schaltautomaten die Schaltwalze verdreht. Mit der Fußkraft des Fahrers wird dabei die bestehende Verblockung der Gangpaarung gelöst und die Schaltwalze soweit verdreht, dass die Federbelastete Rolle (Bild 004) über dem höchsten Punkt der Kurvenlaufbahn liegt. Die Verblockung der neuen Gangpaarung erfolgt nicht mehr durch den Fahrer, sondern durch die federbelastete Rolle in Bild 004 (Damit wird eine Überlastung der Schaltabeln verhindert).

Weshalb lande ich im Zwischenleerlauf?

Weil ich bei der unkonzentrierten Schaltweise (häufig 5. und 6. Gang) meinen Schalthebel auch nur einen Tick zu wenig belastet habe und damit die Rolle nur auf dem Scheitelpunkt zum liegen kommt und daher die Schaltwalze nicht verdrehen kann.

Weshalb kann ich nicht mehr erneut in den z.B. 6. Gang schalten.... weil der Schaltautomat mangels ausreichend verdrehter Schaltwalze nicht mehr greifen kann.... erst durch runterschalten in den 4. Gang habe ich das ganze wieder neutralisiert.

Gibt es auch Getriebedefekte die zu so einem Verhalten führen können.

Die Mitnehmerzapfen, die die Zahnräder verblocken können bei unsauberer Schaltweise (Schadensursache: trennen des Ganges unter Last) verrundet werden und erschweren damit ein erneutes Verblocken des Getriebes... Gang wird eingelegt, Zahnräder beginnen zu verblocken, Last auf dem Getriebe --> Durch die zu kleine Auflagefläche der Zapfen flutscht der Gang wieder raus...

Nach vielen vielen 1000km können die Führungszapfen der Schaltgabeln verschliessen sein, gleiches gilt für die Nuten der Schaltwalze - aber bei einer der AT ist eine Laufleistung erreicht worden, wo der Verschleiß auftreten kann.

Theoretisch könnten die Lagerung der Schaltwalze bzw. der Führungsbolzen der Schaltgabeln fehlerhaft hergestellt worden sein.... aber bei der heutigen maschinellen Fertigung ist das eher auszuschließen.

Und auch wenns "Bullshit" ist..... wenn ein Gang sich nicht sauber schalten lässt, insbesondere die Gänge 5 und 6 situzt der "Bullshit" meistens auf dem Motorrad drauf.


Dateianhänge:
Bild 003 Rückhohlfeder.jpg
Bild 003 Rückhohlfeder.jpg [ 149.32 KiB | 496 mal betrachtet ]
Bild 004 Kurvenlaufbahn und federbelastete Rolle zur Gangarretierung.jpg
Bild 004 Kurvenlaufbahn und federbelastete Rolle zur Gangarretierung.jpg [ 150.01 KiB | 496 mal betrachtet ]
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BeitragVerfasst: Mi 14. Jun 2017, 20:55 
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Registriert: Mi 22. Jun 2016, 18:55
Beiträge: 747
Vorname: Peter
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modell: Africa Twin ohne DCT
Zitat:
die wissen das...

Nur die Prozesskette ist deutlich komplexer. Irgendein Lieferant wird es schon verbockt haben, auch vielleicht deshalb, weil die Preise gedrückt werden, bis der Hersteller auf HOLZ wechseln MUSS, um nicht pleite zu gehen.

Bullshit bleibt trotzdem
Geschwätz eines Ahnugslosen.
Warum eigentlich? Nur weil ein paar Leute nicht schalten können?


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BeitragVerfasst: Mi 14. Jun 2017, 23:28 
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Registriert: Fr 12. Feb 2016, 19:48
Beiträge: 214
Vorname: Ralf
KM-Stand: 17500
modell: Africa Twin
aber bei der heutigen maschinellen Fertigung ist das eher auszuschließen.


Genauso wie mit den Speichen ?


Find ich schon komisch ds daas bei meiner AT nur von vier auf fünf passiert . In sonst keinem Gang nur der Fünfte is davon betroffen . An meiner damaligen Blade hatte ich das im Sechsten Gang . Hat man mir nach einer Probefahrt sogar bestätigt. Nur hier kann ich es leider nicht reproduzieren .

_________________
Africa Twin in Rally Red Tricolor mit Manuellem Schaltgetriebe , Hauptständer, SW-Motech Koffersystem, AQ Tank- und Motorschutzbügel , Scottoiler eSystem mit Magnumtank


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BeitragVerfasst: Do 15. Jun 2017, 06:47 
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Beiträge: 2721
Vorname: Harald
KM-Stand: 34000
modell: Africa Twin mit DCT
Bei mir passiert es bei verschiedenen Gängen, wenn ich die fetten Stiefel nicht gescheit bewege. :whistle: Das krieg ich aber bei jedrer HONDA mehr oder weniger hin. Was glaubt Ihr wie ne SP2 heult, wenn man nicht gescheit damit umgeht? :dance:

Bei meiner SF springt der 2. raus und bei der CB1300 der 3. (was mit 128Nm Sch***** ist bei Beschleunigungsduellen ist :lol: ). Beides auf verbogene Schaltgabeln zurückzuführen, die ich selber demoliert habe. Das ist viel schlimmer, da kaum mehr selbst zu beeinflussen.

Würde ein Gang ständig rausspringen bei ner ganz Neuen, dann wäre das vielleicht ein Grund zur Reklamation. Bei einer eingefahrenen Maschine habt Ihr es zu 99,9% selber vermurkst. Da kann schon ein einziges gewaltsames Runterschalten ohne Kupplung reichen, was mit Enduro-Stiefeln schon mal passieren kann. Wem HONDA-Getrieb zu empfindlich sind, der sollte halt ne KTM kaufen :doh:

_________________
Grüße aus der Pfalz
Harald


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BeitragVerfasst: Do 15. Jun 2017, 07:34 
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modell: SD04 Schalter
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Danke Manfred für die gute Erklärung.
Grundsätzlich und in der Theorie verstehe ich die Funktion.
Trotzdem bleibe ich bei der Ansicht, dass es sich hier um ein mechanisches und konstruktives Problem(chen) handelt.
Wenn eine Mechanik an einem Scheitelpunkt zum Stillstad kommen kann (Reibungskräfte, sonstige Widerstände), fehlt irgendwo konstruktiv eine (kleine) Kraft oder geometrische Modifikation, die das verlässlich verhindert.

Gruß,
Robert

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https://www.rowin.at/


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BeitragVerfasst: Do 15. Jun 2017, 07:35 
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Registriert: So 15. Mai 2016, 12:58
Beiträge: 437
Vorname: Robert
KM-Stand: 28000
modell: SD04 Schalter
Wohnort: Wien
Zitat:
Zitat:
die wissen das...

Nur die Prozesskette ist deutlich komplexer. Irgendein Lieferant wird es schon verbockt haben, auch vielleicht deshalb, weil die Preise gedrückt werden, bis der Hersteller auf HOLZ wechseln MUSS, um nicht pleite zu gehen.

Bullshit bleibt trotzdem
Geschwätz eines Ahnugslosen.
Warum eigentlich? Nur weil ein paar Leute nicht schalten können?
Oh. Wieder mal ein wertvoller Kommentar von Herrn Oberlehrer Obergscheit.

Gruß,
Robert

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BeitragVerfasst: Do 15. Jun 2017, 07:52 
Zitat:

....dass es sich hier um ein mechanisches und konstruktives Problem(chen) handelt.


Gruß,
Robert
Robert, dann hätten alle Schalter AT im gleichen Gang das gleiche Problem.... alle würde reklamieren, dass die Schaltung "hakelig" ist. Bisher taucht aber nur eine gute Handvoll Fahrer auf die bei exaktem Schalten nahezu keine Probleme mehr haben.

Bei Enduro-Einsatz und dem damit häufig verwendeten gröberen Stiefeln ist es auch nicht so ganz einfach richtig zu schalten. Bodenunebenheiten, Steine, Sand usw. erfordern manchmal mehr Aufmerksamkeit als Getriebe, die Stiefel verhindern ein vernünftiges Feedback. Bei Crossern sind daher defekte Getriebe normal, da die Fahrer drauf "pfeifen" obwohl die Reparaturkosten nicht unerheblich sind.


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BeitragVerfasst: Do 15. Jun 2017, 08:15 
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Registriert: Do 18. Aug 2016, 19:48
Beiträge: 446
Vorname: Michael
modell: CRF1000 Schalter
Danke für die Erklärung Manfred.

Ich hätte noch ne Frage zur Diagnostik:

Wie erkenne ich, ob die Schaltgabeln verbogen sind oder die Klauen abgenutzt sind?
Bei Haralds Beispielen SF und CB1300 könnten doch genauso die Mitnehmerzapfen verrundet sein.

Oder lässt sich der Fehler ohne Öffnen des Getriebes diagnostizieren?


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BeitragVerfasst: Do 15. Jun 2017, 08:33 
Zur konkreten Ursachenbestimmung muss das Getriebe ausgebaut werden


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BeitragVerfasst: Do 15. Jun 2017, 09:25 
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Registriert: Di 7. Mär 2017, 10:12
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Vorname: Heimo
KM-Stand: 7500
modell: Africa Twin mit DCT
Wohnort: Kindberg
Bin mir nicht sicher ob ich jetzt richtig bin mit meiner Aussage?

Wenn man den Schalthebel nur über die Rasterung in der Position verändert,verändert sich auch der Winkel des Hebels im Getriebeeingang.
Ich vermeide es und stelle den Schalthebel immer über die Gewindestange.
Die AT mag meiner Meinung nach keine schlampigen Schaltvorgänge.
Zwischen 5-6 habe ich nicht das Gefühl das es bei meiner Propleme gibt.
Das Getriebe ist etwas Motocross- like,nach dem Moto ordentlich draufsteigen mit denn Stiefeln.
Die Schaltwilligkeit ändert sich mit zunehmender Drehzahl.
So Dahin schleichen und würgen mag sie auch nichtfinde ich.

Mfg. :character-oldtimer:


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