Beiträge von joey

    Da ich beide Motorräder mittlerweile ganz gut kenne, ein paar Bemerkungen:


    - das Motorrad von Matze_F800 hat mich optisch schon sehr angesprochen und daher durchaus nachdenklich gemacht,


    - die Mehrleistung mach schon Laune (ist allerdings bei lässiger Nutzung auch mit etwas höherem Reifenverschleiss verbunden, und für Vielfahrer sind die Inspektionsintervalle ebenfalls ein Argument). Bei vergleichbarer Fahrweise - eher sportlich - hält bei mir der Hinterradreifen bei der 1250er etwa 6.000 km, bei der Honda deutlich über 10.000 km. Beim Vorderradreifen muss man bei der Honda ATAS etwas aufpassen, da sie ein bisschen kopflastig ist😉.


    - Kette Kardan: Kettenpflege kommt für mich nur rudimentär in Frage, also alle ca. 1000 km ein wenig Kettenfett (bei Regenfahrten vielleicht etwas öfter). Meine hat bisher 28.000 km drauf und sieht noch gut aus. Und bei modernem Kettenfett wird da auch nix mehr schmutzig. Und der Kardan muss ja wohl auch alle 80.000 km kostenpflichtig gewechselt werden. Also für mich macht das (als alter BMW-Fahrer 😉) nicht viel Unterschied. Ausser vielleicht bei den Lastwechselreaktionen pro Honda - zugegeben, da ist BMW auch nicht mehr so schlecht.


    - das elektronische Fahrwerk: ja, das haben beide. Meine persönliche Meinung ist, dass das Honda System deutlich komfortabler und damit auf langen Strecken besser ist. Es arbeitet m.E. schneller und feinfühliger (Softwareabstimmung im Detail, z.B. Reaktionsgeschwindigkeit von 15 ms und Höhe der Dämpfungsanpassung). Das BMW Fahrwerk ist sportlicher. Da ich öfter mal auf schlechten Strassen fahre, merke ich zumindest, dass meine GS-Kollegen diese lieber langsamer angehen. Und wenn ich selbst BMWs fahre, empfinde ich es als eher holprig. Ich muss zugeben, dass ich da die 1250er vergleiche - die 1300er bin ich nicht ausgiebig genug gefahren. Aber lt. Literatur ist sie ja eher noch sportlicher abgestimmt. Damit sind ja nicht die Einstellmöglichkeiten gemeint sondern die Reaktion des Fahrwerks auf Strassenschäden.


    - Sound: natürlich ist das auch ein wenig Empfindungssache. Wenn man sich alleine die Verdichtungsverhältnisse anschaut (BMW 13.3 :1 vs. Honda 10,5 : 1) wird schon klar, dass unabhängig von der Auspuffanlage, der BMW-Sound ein anderer sein muss. Im GS-Forum (dem neuen 😉) gibt es Mitglieder, die empfinden, dass der Fahrspass der BMW (der unabhängig vom Sound sicher sehr hoch ist) durch den Sound deutlich gemindert wird. Hierzu gibt es im BMW Forum einen aufschlussreichen Thread "Klappern, Rasseln im Teillastbereich ca. 3 - 5.000 U/min", dort insbesondere der Beitrag #10, der sich sehr detailiert mit der Geräuschentwicklung der 1300er beschäftigt. https://www.gs-forum.com/threa…a-3-5000-u-min.799/page-2


    Unabhängig vom Preis ist für meinen Bedarf (= zügig gefahrene kurvenreiche Langstrecken auf eher kleinen Strassen, alleine mit Gepäck, 25 bis 30.000 km/Jahr) die ATAS insbesondere auf Grund des Komforts und des Sounds das bessere Motorrad. Über etwas mehr Leistung würde ich mich natürlich nicht beschweren. Und da ich pro Jahr mindestens 2x zur Inspektion fahre, sind auch die Intervalle für mich wichtig.

    Heute mal so ein typischer Rentnertag. Morgens ausgedehnte Walking-Runde am Kanal und am Steiner See:


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    dann untersuchen, ob die neue Lidl-Unterwäsche bei 2-5 °C in Ordnung ist (ist der Fall 😉) und ob sich auf der Hausstrecke etwas geändert hat (ist nicht der Fall 🫠):


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    dann Motorrad (einigermassen 🙃 - nur nicht übertreiben) saubermachen und für die aktuelle Saison vorbereiten (Luftdruck, Öl, vollgasfest):


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    Motorrad sorgfältig und längere Zeit trocken fahren 😁:


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    Zwar nur etwas mehr als 100 km, aber ein echter Traumtag...

    Ich habe heute auch die Honda-Post bekommen.

    Allerdings wusste ich ja vorher bereits Bescheid, da es ja im digitalen Handbuch zu sehen war. Heute habe ich dann einen Termin beim Freundlichen für Mitte Januar gemacht, da ich nicht nur einen einmaligen Ausfall der Hupe bei einer Regenfahrt hatte, sondern auch relativ oft einen Ausfall des Tempomaten habe. Irgendwie aber nicht reproduzierbar.

    Da ist dann eventuell auch die rechte Einheit betroffen. Schaun wir mal.

    Wie auch immer: a) es ist m.E. nicht besonders schlimm, da das Motorrad ansonsten einwandfrei die fast 28 Tsd. km in diesem Jahr absolviert hat, meinen Vorstellungen nach wie vor entspricht und ja immer noch gut fahrbar ist, b) ausserdem denke ich, dass die Werkstatt das hinbekommt. Mal schau ob die linke Armatur im Januar da ist - ansonsten eben später.

    Allen schöne entspannte Feiertage,

    Jürgen

    Hallo Michael,


    viele Dank für das tolle Video. Einen Teil der Strecken kenne ich - andere nicht. Durch deine detaillierte Beschreibung konnte ich mir die Tour (weitgehend 😉) auf Basecamp mal genauer anschauen. Zumindest Teile davon kann ich dann bei nächster Gelegenheit mal nachfahren. Bis zur Wiehltalsperre so ungefähr 110 km, aber ihr seid dann sicher auch noch bis Rösrath gefahren.


    Besonders interessant fand ich die Bunte Kerke in Lieberhausen und den Unnenbergturm - super schöne Ziele, wie auch die weiteren bunten Kerken. Daraus mache ich auch mal eine kleine Tour.


    Wahrscheinlich weisst du, dass das Weisse Pferdchen in Hohkeppel u.a. für sein Doppelplumpsklo bekannt ist https://www.dasbergische.de/po…rtskern-lindlar-hohkeppel. Beim letzten Mal habe ich es mir anschauen können, habe leider kein Foto gemacht...


    Wenn du mal Lust hast, eine kurvenreiche 😉 Münsterlandtour zu machen, kann ich gerne mal vorfahren. Bei uns geht es immerhin bis auf 188 m hoch... Dennoch: Kurven und Ausblicke gibt es auch, ist halt eher eine Parklandschaft.


    Gruss

    Jürgen

    Ich bin bekanntlich ein Fan der Bumot-Taschen. Vermutlich gibt es auch andere gute Nicht-Alu-Koffer, die ich allerdings nicht aus eigener Erfahrung kenne. Auf meinen letzten 3 Motorrädern (2 x KTM 890 Adventure und 1 x ATAS) habe ich mit diesen Taschen bisher ca. 80 Tsd. km zurückgelegt - ohne Schäden an den Taschen selbst. Obwohl ich mit der ersten KTM einen sehr unerfreulichen Totalschaden (nicht nur für mein Motorrad sondern auch für mein linkes Knie) hingelegt habe. Daher ist der Schriftzug auf der rechten Tasche (siehe Bild) ein wenig angeschrammt 😉.



    Und auch auf Sardinien - off-road-Weg ausgehend von der heiligen Quelle Su-Tempiesu bei Orune - ist mir meine KTM ab und zu mal umgefallen. Dank der Bumot-Taschen in diesen Fällen weitgehend ohne Schäder am Motorrad und erst recht an den Taschen.