Alles anzeigenBei Motorradgetrieben entfällt das Thema synchronisieren, denn sie sind unsynchronisiert.
Lies mal genau, was ich schrieb...😉 "Oder" hat in der deutschen Sprache ne ganz spezielle Bedeutung...😁und war auch ganz genau so gemeint...
Aber abgesehen davon: Deine Aussage stimmt für die meisten der Motorradgetriebe. Es gibt sehr wohl auch im Motorradbaum voll synchronisierte Bauweisen - sowohl mit Synchronringen als auch mit Hydrokanälen. In Standardgetrieben hingegen nicht nötig (Totmassenverhältnis zu gering) und auch sinnlos teuer und schwer für wenig Effekt.
Gehört hier aber auch nicht her, weil das DCT ja genau selbiges durch die Kupplungsüberschneidung erledigt ...
LG
Roman
Alles anzeigenWas du schreibst, trifft beim synchronisierten PKW-Getriebe zu, aber nicht beim Motorrad.
Die mir bekannten automatisierten Motorradgetriebe (ASA, Y-AMT) nutzen nach dem Anfahren die Kupplung (leider) nicht mehr.Beim Rauf- und Runterschalten wird je nach Bedarf entweder die Zündung/Einspritzung kurz unterbrochen oder ein definierter Gasstoß gegeben, um die Zugkraft von den Getrieberädern zu nehmen (wie beim Schaltassistenten/Quickshifter/Blipper).
Bitte gründlich lesen! Ich schrieb grundsätzlich über automatisierte Getriebeschaltung. Und ja, auch beim Motorradgetriebe findet Synchronisation statt - allerdings weitaus weniger dank fehlender Reibflächen und auch nur, wenn vorgelegt wird.
Das war aber hier explizit nicht das Thema. Es geht um Zugkraftunterbrechung bzw. wie man selbige überbrückt oder halt extra erzeugt und ausnutzt.
LG
Roman
PS: Ich will das Thema hier nicht ausweiten, aber ich setze seit etwa 20 Jahren Getriebe und Motoren instand. Im ersteren Fall sowohl Kfz als auch Motorrad - und, abgesehen von aktuellen DSGs und DCTs, auch Hydro-Automaten und ASGs von Opel, VW und PSA. Ist beim Motorrad eher noch simpel und grobschlächtig das ganze Thema, mechanisch wie servotechnisch. 😁