Beiträge von bwm

    Moin
    Ich hab mal ne Frage an die TKC 70 - Erfahrenen hier, insbesondere die, die außerdem schon mal in Norwegen waren.
    Ich habe mir die AT Mitte April gekauft und nach etwa 800km den TKC 70 aufgezogen. Inzwischen habe ich noch weitere 3500km hinter mich gebracht. Reifen sieht noch gut aus, Profiltiefe habe ich nicht gemessen weil ich den Anfangswert leider auch nicht habe. Die bisherigen km sind in gemäßigter Fahrweise (die äußeren Gumminoppen stehen noch) auf deutschen Straßen entstanden. Harz und Thüringen vor allem.
    Ich plane jetzt noch eine etwa 1000km Wochenend-Tour und einen Norwegen-Urlaub mit 4500-5000 km. Ich würde gerne einen Reifenwechsel mitten im Urlaub vermeiden. Meint ihr die Reifen halten das noch durch? Gesamtlaufleistung wären dann ca 9000km am Ende des Urlaubs.
    Ich weiß leider (noch) nicht, wie der TKC 70, die AT Allgemein und norwegische Straßen sich so in Sachen Verschleiß verhalten.
    Vielleicht hat ja einer eine Idee


    Danke
    Alex

    Ich weiß, dass das Ventilspiel erstmal nur überprüft wird. Aber gefühlt wurde bei den meisten (der wenigen, die schon bei 24k liegen) bei der 24Mm Inspektion nicht nur geprüft sondern auch eingestellt. Und das wurmt mich

    Nochmal zur 250er..eigentlich hatte ich mir die als Offroad Maschine gekauft. Die sollte in meiner Werkstatt (etwa halbe Stunde von meiner Wohnung) stehen und die AT als Alltags- und Langstreckenfahrzeug dienen. Inzwischen steht die AT dort und wird nur noch für lange Strecken geholt, Alltag und offroad mach ich mit der kleinen. I'm Berliner Getümmel nervt mich das Gewicht und vor allem die Breite der AT. Mit der kleinen kann ich überall lang wuseln und für alles was ich so abseits der Straßen fahre reichen die Federung und Leistung dicke aus. Ich bin total begeistert von der kleinen. Verbrauch ist trotz offroad bei um die 3,5 L, man passt überall durch und kommt überall hin. Einfach genial das Teil. Die AT hat absolut ihre Daseinsberechtigung, das DCT ist ein Traum auf langen Reisen und sie ist auch viel bequemer und angenehmer, gerade für Verbindungsetappen. Auch bei Kurvenfahrt ist sie angenehmer weil die 250er mit ihren Stollen doch nicht allzu bequem und präzise zu lenken ist. Aber für den Alltag reichen mir die 250 Kubik


    Zur Höhe: erstmal draufsetzen. Sowohl die normale als auch die Rallye sacken hinten extrem ein. Ich krieg kaum das Bein rüber geschwungen, wenn ich aber drauf sitze komm ich bequem mit beiden Füßen auf den Boden.
    Die Rallye ist vor allem langstreckentauglicher als die normale durch Windschutz und größeren Tank. Das LED Licht ist auch ein netter Bonus. Für mich stand das nicht bei den Anforderungen (für die Anreise auf Achse brauch ich mehr als 23 PS und vor allem Windschutz), deshalb ist es die normale geworden. Gute gebrauchte gibt's für um die 3500

    Aber dass die Ventile alle 24 auch tatsächlich eingestellt werden müssen find ich schon eigenartig. Der Einzylinder Rotax meiner Freundin hat inzwischen fast 100.000km runter, Ventilspiel wird seit ich sie habe jährlich überprüft und war noch nie Einstellwürdig.

    Die Winterreifen im Sommer haben keinen guten Grip und halten nur n paar tausend km wenn du die im Sommer fährst. Würde ich dringend von abraten

    Gibt es mit den Taschen da nicht im Sommer Probleme? Eigentlich pustet doch genau da die warme Luft vom Kühler lang. Wo geht die hin wenn die Öffnung zu ist?

    Ist mir jetzt im Rahmen der Urlaubsvorbereitung auch aufgefallen, dass da gar kein Werkzeug für den Radausbau mit drin ist.
    Ich habe mir übrigens für den viel zu großen Inbus vorne (glaube 17 war das) eine Schraube mit passendem Sechskantkopf genommen (M10?) und auf dem Gewinde der Schraube 2 Muttern gegeneinander gekontert. Damit hab ich mit nem 17er Maul auch was dabei, um die Achse beim Einbau drehen zu können.

    Ich hab das jetzt die ersten 4100km beobachtet und die Anzeige zeigt immer zwischen 0,2 und 0,6l zu viel an. Mein Verbrauch auf diese Strecke beträgt 4,79,was ich für die Leistung ok finde. Durchschnittliche Abweichung real zu Angabe beträgt (unterschiedliche Tankmengen durch unterschiedlichen Füllstand raus gerechnet) etwa 0,3l


    Kommentar zum Wegstreckenzähler: der ging bei mir auch ggü Navi und Autobahn km Markierungen (die sich untereinander einig waren) um etwa 3% glaube ich vor. Deutlich weniger als die 10% vom Tacho
    Und wenn man mal genauer drüber nachdenkt passt das eben genau nicht zusammen. Wenn der Tacho ggü der realen Geschwindigkeit 10% vorgeht dann glaubt das Motorrad, dass ich in einer Stunde 100 km zurück gelegt habe, obwohl es tatsächlich nur 90 waren (wobei wir ja schon wissen, dass der Wegstreckenzähler weniger vorgeht, aber mit 10% lässt sich das besser verdeutlichen). Das heißt, das Motorrad denkt, ich hätte die angegebene Spritmenge (z. B. 5 Liter) auf 100km verbraucht, obwohl es tatsächlich nur 90 waren.
    Das Motorrad glaubt also ich hätte 5 Liter auf 100km verbraucht. Da ich aber in echt nur 90km weit gekommen bin müsste mein Realverbrauch bei 5,55, also etwa 10% über dem angegebenen Verbrauch liegen. Nicht darunter.

    Ich hab das nie berechnet, hätte aber gedacht, dass die Kräfte durch das Drehmoment am Rad eher vernachlässigt werden können. Aber ich glaube da natürlich deiner Erfahrung, es wundert mich nur, dass das so viel ausmacht. Ich glaube, dass falsch eingebaute Schläuche (Kontermutter gegen Felge gezogen) für deutlich mehr kaputte Schläuche verantwortlich sind. Vielleicht ist es ja auch eine Kombination aus beiden Faktoren, wer weiß