Beiträge von bwm

    Sorry, aber das ist verkehrt. Ein Rückruf wird nur unter den von dir genannten Bedingungen vom KBA angeordnet. Einen freiwilligen Rückruf kann der Hersteller jederzeit mit egal was machen.

    Und zumindest 1 Leserbrief in der Motorrad hat im Rahmen des Ghosting davon berichtet, dass sich unbemerkt das Offroad ABS eingeschaltet hätte. Das Risiko dabei muss man sich nicht mal aus den Finger saugen.

    Ansonsten gibt es auch zwischen Rückruf (übers KBA) und einer zeitlich begrenzten Garantie noch irgendwas. Weiß grad nicht, wie das heißt. Wird auf Lebenszeit kostenlos beim Werkstattaufenthalt getauscht. Die Garantie greift ja nur, wenn man Probleme hat. Offenbar sind die Händler aktuell sehr "tolerant", was das angeht. Aber das kann sich jederzeit wieder ändern. Vielleicht gehen sie nächstes Jahr wieder zum Stand vom letzten Jahr über, dass man das Problem live vor Ort vorführen muss. Weiß keiner. Aber als Kunde hast du so, wie es aktuell gemacht wird, keinerlei Anspruch auf Behebung.

    Haben wir eben nicht. Solange es keine schriftlichen Garantiebedingungen gibt, wissen wir dazu gar nichts. Und die Garantie ist eine freiwillige Leistung des Herstellers, die er an Bedingungen knöpfen kann, wie er will. Genau das haben wir hier erörtert. Und noch schlimmer: Eine nachträglich verlängerte Garantie könnte von Honda jederzeit auch wieder gekürzt oder in den Bedingungen angepasst werden. Das Argument, dass die Garantie Entscheidungskriterium war, funktioniert nämlich nicht, wenn die erst nachträglich gewährt wurde.

    Das stimmt nicht, deshalb finde ich die Lösung so, wie sie jetzt angeboten wird, auch grundsätzlich verkehrt. Zwar gibt es inzwischen überhaupt eine Lösung, ja, aber das gehört im Rahmen eines Rückrufs an allen Motorrädern behoben. Denk mal 5 Jahre in die Zukunft. Da kauft einer gebraucht eine 1.100er, die vorher nur als Schönwetterfahrzeug und dann 2 Jahre lang gar nicht mehr bewegt wurde. Problem ist Dank Schönwetterfahrzeug nie aufgetreten und Service wurde demzufolge auch 2 Jahre lang nicht gemacht. Garantie trifft auf den nicht zu, da Service nicht erledigt. Der darf dann also selbst für 4.000€ plus Einbau ein neues Display verbauen lassen.

    Ne, find ich absolut nicht in Ordnung so. Das ist ein Serienproblem, das alle Displays betrifft (nur bei manchen Fahrprofilen nicht in Erscheinung tritt), und deshalb auch an allen Motorrädern kostenlos behoben gehört. Auch in 5 Jahren noch

    Naja... 2020 wurden nur noch Restbestände der 1.000er verkauft. D.h. 1000L 8.699 in 4 Jahren, also im Schnitt 2.175 pro Jahr und 1100L 5.797 in 3 Jahren, also im Schnitt 1.932 pro Jahr. Und wenn man 2023 mit einberechnet, sieht es ganz düster aus. 7.000 in 4 Jahren, macht 1750 pro Jahr.


    Am Erfolg der Transalp kann man denke ich die Gründe ganz gut ablesen. Zu "Fett", zu schwer, zu teuer. Ich bin großer Fan meiner 1.000er und mich hat die 1100er nie gereizt. Kurvenlicht und ESA wären nett gewesen, aber nicht für fast 50% Geld mehr.

    Sowas wie die Displayproblematik (dessen Lösung ich weiterhin unterirdisch finde), macht in der breiten Masse keinen Unterschied. Das erfährt kaum jemand.

    Tu ich. Das in den letzten Monaten schlimmste war, dass ich dich nicht viel eher auf die ignore Liste gesetzt habe.

    Meine Güte, wie viel Stuss in einen Menschen rein passen kann geht echt auf keine Kuhhaut

    1/10mm wäre vermutlich wirklich in Ordnung. Es gibt da kein Sollmaß von Honda, eigentlich soll das Ritzel aber "Spielfrei" sein. Aber da man es ohne Widerstand rauf stecken kann, muss ja irgendeine Form von Spiel sein. Unter Ingenieuren würde man sowas eine H-Passung nennen. Irgendwo zwischen 0 und ein paar Hundertstel mm an der Verzahnung. Ergibt dann wahrscheinlich sowas im Bereich 1-2 Zehntel am Umfang. Aber Verschleiß regelmäßig am Ritzel (nicht am Kettenrad) kontrollieren, Ritzel selbst eher vorzeitig tauschen (ca alle 15Mm), Kettenspannung sehr genau im Blick behalten und vielleicht noch die Welle mit GN Plus Paste schmieren, dann solltest du lange Freude daran haben.

    Achtung: Spiel auf der Welle kann auch unnatürlich sein. Je nachdem, in welche Richtung.

    Allgeier hat es zwar im Prinzip richtig gesagt

    "axiales Spiel auf der Welle ist normal"

    Aber da gehört für mich noch mit dazu: radiales (hoch runter) oder tangentiales (in Umfangsrichtung) Spiel ist verkehrt und deutet auf einen Schaden der Getriebeausgangswelle hin!

    Nachzulesen hier

    bwm


    Die Meinungen dazu gehen hier im Forum auseinander. Ich bin der Meinung, dass Honda da Verschleißanfälligen Pfusch konstruiert hat, der behoben gehört (Ritzel mittels Unterlegscheibe auf der Welle verspannen). Kannst du auch oben nachlesen.

    An und wieder aus machen. Wenn die Batterie abgeklemmt war, sind nicht zwingend alle Funktionen wieder in dem Modus, wie sie sein sollten. Am Auto ist das noch eher ein Thema, weil es da ja inzwischen Dutzende Steuergeräte gibt. Busruhe ist da das Stichwort.

    Ach ja. Meine Erfahrung bezieht sich auf eine SD06 vFL, also mit Seilzug Gas. Hätte ich mit dazu schreiben sollen.

    Zum Thema nervös bei niedrigen Geschwindigkeiten: bei 30-40 ist er oftmals zu nervös. 50-60 geht gut, solange die Straße nicht übermäßig hügelig ist. Ab 70 geht ohne Probleme in jeder Lebenslage. Kann also tatsächlich am tbw <--> Seilzug liegen.

    Zum Service: kann ich bestätigen. Als mein Bowdenzug kaputt gegangen ist, habe ich ihm auch im Urlaub ne Mail geschrieben und er hat dann um 8 Uhr morgens per WhatsApp angerufen und mit mir bestimmt ne Stunde lang Diagnose gemacht. Inkl. Kurzen Probefahrt en dazwischen und so. Er dachte, dass irgendwas am Servo oder Steuergerät war, ich hab dann aber erstmal das Seil ausgebaut und begutachtet und das war es dann auch.

    Service ist herausragend. Dafür ist der Preis halt auch kein Zuckerschlecken

    Wobei Ruhestrom messen bei heutigen Fahrzeugen auch nicht mehr ganz trivial ist. Du musst ja ein Strommessgerät in Reihe schalten, also die Klemme von der Batterie ab machen und das Multimeter dazwischen hängen. Um den richtigen Ruhestrom zu haben, musst du die Zündung an und wieder aus machen. Dafür muss aber das Multimeter den Strom, der in dem Moment fließt, abkönnen. Dank Spritpumpe ist das gar nicht so wenig.

    Auch das "in Reihe" schalten ist bei den Platzverhältnissen am Motorrad nicht immer sehr leicht.

    Also es geht, klar. Aber simpel ist das tatsächlich nicht unbedingt.


    Strommesszange denke ich auch, dass die mit den mA, um die es beim Ruhestrom geht, so ihre Probleme hat