Beiträge von bwm

    Meine hauptsächliche Erfahrung habe ich hier aufgeschrieben

    bwm

    Dem möchte ich nur hinzufügen, dass das System heute, nach 5 Jahren noch immer tadellos funktioniert. Ich musste zwischendrin 1 mal den Bowdenzug vom Stellmotor (rechts hinten am Rahmen) zur Verteilerbox (vorne rechts an der Drosselklappe) tauschen. 2020 ist der kaputt gegangen, hat gerostet und ist dann festgegammelt. Aber das schiebe ich darauf, dass ich mein Motorrad immer mit dem Kärcher sauber mache.

    Ersatz hab ich in so einem Bowdenzug-Konfigurstor für 20€ bekommen

    Ansonsten benutze ich ihn immernoch regelmäßig und bin immernoch sehr zufrieden

    Kommt ganz drauf an, worauf man optimiert. Wenn "Werkstattaufenthalt maximieren" ganz oben auf der to do Liste stand, dann wären sie ziemlich erfolgreich würde ich sagen :laughing-rollingyellow:


    Heiko hier ist tatsächlich etwas warm. Anfang November hatten wir noch bis an die 30 Grad, zwischenzeitig waren mal angenehme 20, inzwischen wieder bis 27 hoch. Für Arbeit ist das ein wenig warm.

    Frauchen freut sich gerade total, weil sie Schnee schieben durfte :D

    Immerhin gibt es das überhaupt inzwischen. Wie gesagt: bei meinem letzten Kauf gab es die Schlösser für den Träger nur getrennt von denen der Koffer.

    Wenn alles auf billigste Produktion in China ausgelegt ist, kann man das schon verstehen. Für gleichschließend müssten sie sich ein wesentlich größeres Lager an Schlössern in Deutschland halten und außerdem wäre der Versandprozess nennenswert aufwändiger. Da haben die halt kein Interesse dran


    Ich hatte das Problem mal, nachdem wir einen Schlüssel verloren haben. War auch ein Kompletter neuer Satz fällig (man bekommt ja pro Satz nur 2 Schlüssel)

    Ich weiß nicht, wie es bei der AT ist, aber oftmals bedeutet gelbe MKL "bei nächster Gelegenheit" (im Sinne von: fahr erst nach Hause und morgen) zur Werkstatt. Rote MKL bedeutet sofort rechts ran, Motor aus, "abschleppen" lassen

    Das hat doch aber Papinator oben schon geschrieben. Sofern das eine Fachwerkstatt ist und auf der Rechnung steht, dass die Inspektion nach Herstellervorgabe durchgeführt wurde, können die sich sogar quer durch Raum und Zeit legen. Zahlen müssen sie trotzdem. Das haben diverse Gerichte längst bestätigt

    Da hast du recht. Genau vertauscht. Am Anfang kann es durch "Stauchung" des Ventils größer werden, danach ist das einarbeiten des Ventilsitzes hauptverantwortlich und es wird eher kleiner

    Ich kann jetzt auch nur vermuten: das HISS System gibt es ja schon etwas länger. Ich kann mir vorstellen, dass die ersten Kontrollleuchten dafür nicht von einer LED, sondern von einer Tacho Glühlampe beleuchtet wurden. Und dafür braucht man zwingend eine Abschaltung nach einer gewissen Zeit. Sowohl die Lampe, als auch die Ausschaltung könnten daher Relikte aus einer vergangenen Zeit sein, zu der die Lampe a) noch eine Funktion hatte (Abschreckung) und b) die Gefahr der Batterieentladung bestand.


    Warum die bei steckendem Schlüssel leuchtet: ich glaube nicht, dass die AT erkennt, dass ein Schlüssel steckt. Dafür müsste man einen extra Sensor ins Zündschloss einbauen, der am Motorrad keine sinnvolle Funktion hat. Die AT merkt nur, ob der Schlüssel gedreht ist. Im Auto ergibt das noch Sinn wegen Radio, Sitzheizung usw. an lassen aber am Motorrad?

    Also den Tipp finde ich geradezu gefährlich. Wenn's Geräusche macht, brauchst du auch nicht mehr auf machen, dann ist längst zu spät.


    Ventilspiel muss selten eingestellt werden, insofern ist die Kontrolle bei vielen Motorrädern - im Nachhinein betrachtet - überflüssig. Du weißt aber nicht, ob deine Ventile in Ordnung sind, oder nicht. Am Ventilspiel tut sich am Anfang des Motorlebens was (es wird ggf. kleiner) und danach proportional mit der Laufleistung (es wird größer). Großes Spiel ist mehr oder weniger ungefährlich für den Motor. Ventile gehen nicht ganz so weit auf, ggf. Minimaler Leistungsverlust. Alles kein Weltuntergang. Aber zu kleines Ventilspiel kann dazu führen, dass die Ventile nicht mehr vollständig schließen (und daher "abbrennen" - überhitzen) oder im schlimmsten Fall sogar Kontakt mit dem Kolben haben. Das wäre dann ein kapitaler Motorschaden.


    Wie gesagt: die Wahrscheinlichkeit, dass das passiert, ist gering. Aber das Risiko (im Sinne von Schwere des Schadens) ist relativ hoch. Deshalb würde ich den ersten auf alle Fälle machen (lassen). Danach kann man (je nachdem, in welchem Bereich das Spiel war) die Intervalle bequem auch verlängern.


    Was jetzt genau? Dass das Ventilspiel eingestellt werden muss? Hat meines Wissens ausnahmslos jedes aktuell erhältliche Motorrad. Die SOHC Konstruktion der AT ist da sogar noch ziemlich Wartungsfreundlich, da man die Auslassseite ohne Demontage der Nockenwelle einstellen kann. Die DOHC Konstruktion (bei BMW üblich) ist da deutlich aufwändiger, weil für jede Einstellung die jeweilige Nockenwelle raus muss. Wobei freilich bei den Boxern die Ventildeckel sehr zugänglich liegen. Aber BMW hat ja auch Reihenmotoren. Die Desmodromik bei der Ducati ist dahingehend eine Vollkatastrophe. Offizielle Dauer sind meines Wissens 2 Mann für mehr als einen Tag.

    Und bis auf die BMW Boxer ist der Aufwand bei eigentlich allen Herstellern ähnlich hoch. Moderne Motorräder sind halt extrem verbaut.