Aber müsste es nicht reichen um zu sehen wie viel Platz noch bleibt nachdem die Rasten schleifen?
Weil auch mit Tieferlegung werden die Rasten ja theoretisch weiterhin der erste Teil des Motorrads sein, egal wie weit eingefedert die AT durch Eigengewicht/Kurvenkräfte ist.
Habe vor 7-8 Jahre mal ein ADAC Kurventraining gemacht, fände dies jetzt nicht ganz so sinnvoll. Bin damals aber noch das ganze Jahr durch gefahren.
Grüße Daniel
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Jein. Die Rasten sind der erste Teil, ja. Auch mit Tieferlegung üblicherweise noch. Aber welche Teile in welcher Reihenfolge danach aufsetzen und vor allem bei wie viel mehr Schräglage siehst du so nicht. Da das eingefedert eine andere Reihenfolge sein kann.
Da dient jetzt nur der Visualisierung: stell dir mal vor, das Motorrad wäre so weit eingefedert, dass nur noch 1cm Abstand zum Rahmen ist (mir ist bewusst, dass das technisch nicht geht) und stell dir dann vor, das Motorrad kippt seitlich weg. Was berührt dann zuerst? Schalthebel? Hauptständer? Vielleicht sogar der Rahmen selbst?
Dieses Gedankenexperiment dient nur dazu, zu verdeutlichen, dass eingefedert andere Teile zuerst aufsetzen können. Deshalb bringt es nichts, ausgefedert das Motorrad schräg zu halten.
Wie gesagt: die AT hat sehr viel Schräglagenfreiheit. Ganz besonders die AS. Mit der Tieferlegung wird das weniger, aber ist vermutlich immernoch genug. Das sinnvollste wäre aber, dich nach der Tieferlegung einfach ran zu Tasten und das geht auf einer abgesperrten Strecke ohne Gegenverkehr halt einfach am besten.