Beiträge von pip

    Nachtrag: Mein erster Balkan Urlaub ging von NRW ueber Ungarn nach Rumaenien, wo wir eine Woche lang im Kreis fuhren. Anschliessend in die Tuerkei und schliesslich ueber Albanien & Co die Adria entlang zurueck. Vermutlich also eine aehnliche Distanz, wie Du sie planst. Damals fuhr ich Bridgestone Tourance, die auch die Tour durchhielten.


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    Nur um 1000km zu sparen, wuerde ich den Aufwand mit dem Reifenwechsel unterwegs nicht wollen. Eine Idee waere, die Route in einer 8 zu legen, so dass Du die Trailrider in Kroatien am ersten oder zweiten Tag in einem Hotel oder aehnlichen deponieren koenntest, um spaeter fuer den Reifenwechsel zurueck zu kommen. So braeuchtest Du nicht ewig Reifen mitzuschleppen und haettest am Ende nicht noch Probleme.

    Alternativ koenntest Du die Reifen vorausschicken oder irgendwo auf dem Balkan Reifen vorbestellen. Jedenfalls wollte ich nicht ewig mit einem Satz Reifen im Gepaeck rumfahren.


    Die Strassen auf dem Balkan sind sehr wechselhaft von der Qualitaet, quasi alles vom Schlaglochteppich bis zur Rennstrecke. So reifenmordend wie in Skandinavien finde ich sie aber nicht.


    Edit: Ich kenne die Trailrider nicht und will nicht mutmassen, ob sie die ganze Strecke halten wuerden. Das waere natuerlich am einfachsten.

    Ich habe vor Jahren ein Luftkissen probiert, das kam aber ganz schnell weg. Irgendwie gefiel es mir nicht.

    Auf der GS hatte ich ein Schaffell. Vom Sitzkomfort ein wenig besser, aber man darf keine Wunde erwarten. Wirliche Vorteile waren die bessere Durchlueftung und dass das Fell in der brennenden Sonne nicht heiss wird.

    Die 650er Enduro hat eine harte, aber angepasste Sitzbank, mit der ich den ganzen Tag fahren kann.

    Mit der CRF1000 bin ich am 1sten Tag ohne Probleme knapp 1300km gefahren, danach war das Thema Sitzbank gegessen.


    Schwarzwald Twin

    Wenn ich nochmal eine Sitzbank verbessern will, werde ich auch einen 3D-Netzbezug nehmen. Das ist ein relativ festes Kunststoffnetz, welches so geflochten ist, dass sich ein Luftspalt unterm Arsch bildet. Neben dem Komfort kann hier Luft zirkulieren und auch Regenwasser laeuft unter der Hose durch. Um es zu verstehen, hilft es, sich das Ding von Nahem anzugucken. Ich finde gerade kein Bild, aber vom Prinzip kannst Du es Dir so aehnlich vorstellen wie hier:

    Das hat man mir buchstaeblich schon als Kind eingeblaeut: Wenn man in Alleen oder in kurvigen, waldigen Abschnitten die Sonne im Nacken hat, sollte man ueberlegen, das Fernlicht einzuschalten.

    Da war ich noch nichtmal alt genug, um im Auto vorne sitzen zu duerfen ...

    :lachen:

    Um sich als Neuling an Schotterpisten & Co zu versuchen, ist die XRV750 fast ein bisschen schwer. Preislich wird auch einiges verlangt, wenn man es mit anderen Modellen vergleicht: BMW Dakar/Sertao, Transalp, usw. Auch hier entscheidest Du also eher aus dem Bauch.


    Mein Argument fuer ein Zweit-Motorrad ist die Moeglichkeit, auch dann spontane Touren fahren zu koennen, wenn das eine Motorrad gerade eine Inspektion, TueV, neue Reifen oder sonstwelche Ersatzteile braucht. Auch konnte ich das Motorrad ohne gross nachzudenken ein paar Monate in Spanien einlagern, um aus einem Urlaub zwei zu machen.

    Es ist auch praktisch, ein handliches Motorrad fuer den Alltag zu haben, welches dreckig werden darf.

    Igor hat Recht, dass die Ingenieure nicht ganz dumm sind. Unter anderem hast auch Du das Motorrad gekauft. Zielsetzung ist doch, kostenguenstig ein Produkt zu fertigen, welches gekauft wird und auch langfristig weitere Verkaeufe sichert. Der Hersteller profitiert nicht davon, wenn das Produkt ewig haelt und alle Kunden sich selber um die Wartung kuemmern.

    Sicher aergert das Leute wie Dich und mich, aber die meisten Kunden sehen darueber hinweg.