Beiträge von pip


    Die Kamera ist bestimmt am besten in einem Tankrucksack aufgehoben, denn wenn Du jedesmal absteigen und den Koffer oeffen musst, machst Du so manches Bild gar nicht erst. Alles ueber eBook-Groesse koennte Probleme mit der Groesse bekommen. Bei einem TR wuerde ich darauf achten, dass An- und Abbau schnell und einfach sind, und dass er auch ohne Ueberzug regendicht ist. Da ich oft im stehen fahre, darf er auch da nicht stoeren, aber das gilt natuerlich nicht fuer jeden.


    Auf der AT habe ich hinten ein kleines Peli-Case montiert, das ich abschliessen kann.

    Wasserdicht koennen Taschen auch sein. Ich habe mich vor einigen Wochen mit der 650er in einem Fluss festgefahren, wobei die Taschen am Ende voll unter Wasser hingen - der Auspuff blubberte froehlich unter Wasser. Es wurde nichts nass.
    Sie haben rechnerisch 2x30 Liter Volumen, koennen aber mehr aufnehmen, da sie - im Gegensatz zu Koffern - verformbar sind. Chris Scott hat eine sehr gute Taschen-Uebersicht auf seiner Webseite. Er konnte 40 Liter in einer Tasche unterbringen.

    (Fotoquelle: https://adventure-motorcycling…-how-big-is-soft-baggage/)


    Bei 3 Monaten braucht man auch nicht mehr Gepaeck als bei 2 Wochen - zumal runemcee schreibt, dass er eher spartanisch reist. So oder so wird man woechentlich Waesche waschen. Schwierig wird es erst, wenn man zwischen Klimazonen wechselt und die Wintersachen nicht einfach nach Hause schicken kann.
    Bei meinem Bild oben ist fast die volle Ausruestung in den Seitentaschen, inkl. Zelt, Kocher etc. Die Rolle oben enthielt im Wesentlichen Schlafsack, Pulli und taegliche Einkaeufe.


    Oh ja!
    Enduristan-Tankrucksaecke sind genau deshalb innen rot. Nachdem ich das gelernt hatte, achte ich bei Taschen immer auf eine helle Farbe innen.
    Und keine Kanusaecke, die nur am Ende zugaenglich sind. Ich nutze ein weisses Ortlieb Rackpack - gleiches Design wie die Vanuccitasche. (verkauft ueber Touratech).


    Abseits grosser Staedte oder grosser Sehenswuerdigkeiten wuerde ich das Diebstahlrisiko eher gering einschaetzen - fast unabhaengig vom Reiseland.



    Dann wuerde ich nach Gepaeck suchen, das sich leicht abnehmen und ins Hotelzimmer tragen laesst. Viele Supermaerkte haben Kunststoff-Tragetaschen, die von Form und Groesse perfekt als Kofferinnentaschen passen. Wenn dann doch mal fuer eine Tour der Platz nicht reicht, schnallst Du einfach ein Rackpack auf den Soziussitz.



    Fuer mich zulange, ich nehme meine Touratech-Traeger nie ab. Beim QuickLock System von SW-Motech soll das sehr schnell gehen. Allerdings habe ich 2 Bekannte, bei denen die QL-Traeger im Gelaende brachen (nicht auf AT).


    Im ueberigen sind Fernreisetreffen, wie das HU-Meeting (dieses WE nahe Kaiserslautern) super Gelegenheiten, diverse Systeme selbst in Augenschein zu nehmen.


    Mir ist seit 25 Jahren nichts mehr gestohlen worden, und das hatte nichts damit zu tun, ob ich Koffer oder Taschen nutzte. Fast alle Motorradkoffer lassen sich mit einem Schraubenzieher aufbrechen, da entweder die Verschluesse oder die Steckschloesser nicht viel aushalten.
    Auf dem Lande ist das Risiko recht gering, zumal da jeder jeden kennt. Ich bin weit vorsichtiger in Grosstaedten und nahe Touristenfallen. Dort bevorzuge ich eine Hotelgarage oder einen bewachten Parkplatz.

    Du sprichst da einige Punkte an, die auf diversen Foren ewig diskutiert werden: Koffergroesse, Koffer oder Taschen, etc. Entsprechend gibt es da auch tausend Antworten. Um Dir speziell weiterhelfen zu koennen, waeren einige Details mehr hilfreich:
    - faehrst Du auch im schweren Gelaende oder gar nur Strasse?
    - soll der Soziusplatz weiter genutzt werden koennen?
    - besuchst Du viele Grosstaedte ?
    - hast Du eigene Erfahrungen mit Gepaeck auf Motorradtouren? Bei mir hat die Gepaeckmenge weniger mit der Reisedauer als mit den Umstaenden zu tun. Brauche ich Campingausruestung, einen Hocker fuers Lagerfeuer, Winterkleidung?


    Originalkoffer sind schlank und verzichten auf einen auffaelligen Traeger. Wer viel Schotter faehrt, will vielleicht nicht darauf vertrauen, dass die Originalkoffer dem Geschuettel standhalten. Zudem ist es umstaendlich, wenn Koffer sich seitlich oeffnen.


    Alukoffer geben den Anschein von Abenteuer, und man kann toll diverse Aufkleber unterbringen. Sie sind abschliessbar - und niemand schert sich daran, dass die Schloesser ueblicherweise schund sind. Sie sind leicht zu beladen und geben einen Sitzplatz vorm Zelt. Man kann drum rum weitere Kanister, Flaschen und Taschen anschrauben. Je nach Design sind sie oft rubuster als die Originalkoffer.


    Bei Taschen sind oft die wasserdichten Innentaschen herausnehmbar, so dass die Aussentaschen - und der Strassendreck - nicht mit ins Zelt oder Hotelzimmer muessen. Faellt man um, gibt es weniger Verletzungsgefahr. (Wenn der Fuss unter die Kofferkante geraet, kann man schnell ins Krankenhaus geraten.) Die meisten Taschen sind nicht einfach gegen Diebstahl zu sichern, und sie sind oft umstaendlich zu beladen.
    Es gibt schnittfeste Taschen aus Keflar, und man kann sich mit abschliessbaren Spanngurten oder Gepaecknetzen behelfen. Die dienen dann auch gleich dazu, Helm, Stiefel und Kombi anzuschliessen.
    https://www.adventure-spec.com…n-panniers-mk2-10745.html
    Es gibt auch Taschen, die oft ohne Traeger auskommen, dann allerdings kaum Platz fuer einen Sozius lassen.
    https://moskomoto.com/products/reckless-80l


    Auf dem Foto unten siehst Du beide Systeme im Vergleich. Auf meiner AT nutze ich die Taschen rechts.

    Bevor ich das Ding auf der Schiene balanciere, wuerde ich versuchen, es ein paar Mal auf einer Rampe mit aehnlicher Steigung zu ueben. 1-2 Finger auf der Bremse lassen.
    Das sensible Gasgeben mag gar nicht so schwer sein, aber wenn doch was schiefgeht, dann reagiert das DCT anders. Sprich: Wenn Du beim normalen Mopped mal fester zugreifen musst, ziehst Du die Kupplung und es rollt zurueck, selbst wenn Du ausversehen richtig am Gas drehst. Beim DCT gibts dann einen kraeftigen Satz nach vorne, Du kommst nicht hinterher, und das Ding faellt um.
    Aus genau diesem Grund waehle ich immer Neutral, wenn ich mal rangieren will - nur kommst Du hier damit nicht viel weiter.

    :)


    Darf man fragen, wo es hin geht? Mir fallen nur sehr wenige Routen in und um Europa ein, auf denen man nicht alle 300km Sprit findet ...


    An genau sowas hatte ich gedacht. In Suedafrika/Australien gibt es das auch in robuster Form - oder mit Riesenvolumen fuer Uberfuehrungen bei Schiffern und Fliegern. :D


    Eine andere Moeglichkeit waere, einfache 5 Literkanister vor Ort zu kaufen und auf den Soziusrasten festzuschnallen.

    Kannst Du genauer sagen, wofuer Du extra Sprit mitnehmen willst, also
    - soll der Kanister immer dabei sein?
    - soll der Kanister immer voll sein?
    - reicht es evtl. auch, einen leeren Faltkanister dabei zu haben?
    Wenn Du bspw. nur fuer eine bestimmte Strecke mehr Sprit brauchst, dann wuerde ich das so simpel wie moeglich angehen.
    Als anderes Extrem gaebe es auch einen Zusatztank von CamelADV ...