Beiträge von pip

    Jau, das ist meine, allerdings bevor ich den Rallyetower (mit Xenonlicht) montierte. Noch habe ich immer alle Ersatzteile bekommen. Der Motor selber wurde von BMW auch in anderen Modellen verwendet, nur wenige Verschleissteile sind spezifisch fuer die XC. Aber die aktuelle 690 wuerde ich heute eher kaufen als die BMW.


    Der 690er Motor ist vergleichsweise laufruhig, wenn man 650er 1-Zylinder-Enduros als Mass nimmt, und keine Mehrzylinder. Wuerde ich heute einen Ersatz fuer die XChallenge suchen, waere die 690 quasi alternativlos. Es mag Exoten von AJP, CCM u.a. geben, aber da muss man Spass daran haben, Ersatzteile etc. zu recherchieren.

    Die KTM ist fast baugleich mit Husquarna 701 und GasGas 700.


    Bei der 390er Adventure muss man sich klar sein, dass sie wie die CRF300 als 'Einsteigermotorrad' mit einfacheren, guenstigeren Komponenten konstruiert ist. Eine voll einstellbare 48mm UpsideDown Gabel gibt es bspw. nicht, auch nicht optional. Fuer gelegentliche Schotterausfluege ist das aber sicherlich ok ...


    Ich hatte auf die angekuendigte KTM 490 Enduro R gehofft, aber die ist vor ein paar Monaten aus dem Plan gestrichen worden.

    Mit ziemlicher Sicherheit wirst Du die US Variante nicht legal in Deutschland zugelassen bekommen, das gilt auch fuer die anderen gedrosselten Sportenduros.

    Wie Dimitri schon schrieb, ist die RS500 eine Sportenduro, die SWM basierend auf einem aelteren Husquarna (oder Husaberg?) Modell baut.


    Wenn Du eine alltagstaugliche Wollmilchsau suchst, kommt es neben Leistung, Gewicht und Reichweite auch auf Rahmen, Chassis, Motorcharakteristik etc. an. Die wenigsten Sportenduros haben Ruckdaempfer am Hinterrad, die Motoren haben kleine Schwungmassen und wollen Drehzahl, kleine Oelvolumen zwingen zu kurzen Wechselintervallen, die Heckrahmen sind nicht fuer Gepaeck ausgelegt ... und 20kg auf dem Heck einer 130kg Maschine beeinflussen letztlich das Fahrverhalten auch mehr als auf einem 230kg Reisedampfer.


    So landet man dann eben doch wieder bei den 690er Triplets oder einer CRF300 ... Die oben genannte AJP PR7 ist ebenfalls gedrosselt und evtl. auch nicht die zuverlaessigste (faehrt sich aber geil). Die BMW XChallenge war noch eine Alternative, wird aber seit 2006 nicht mehr gebaut ...


    Die hier wiegt nicht mehr als die 690, hat 53PS, fast 500km Reichweite, eine bequeme Sitzbank und 10000km Wartungsintervalle. Allerdings auch nicht mehr ganz Original ...

    K7_P6173a-M.jpg


    Die aehnliche XCountry gabs bis 2009, und sie ist gebraucht billiger.

    Die Floater haben Federscheiben untergelegt, und im Normalfall kann man den Aussenring leicht seitlich bewegen. Wenn aber so viel Spiel ist,dass es schon beim Motorradschieben klappert, waere es nicht ok. Das hatte ich bei meiner KTM, wo es anstandslos auf Garantie neue Scheiben gab.

    Das ist hingegen nicht einfach durch die Federscheiben erklaerbar. Ich wuerde es auf jeden Fall ansprechen.

    Dabei aber bitte wirklich vorsichtig sein, insbesondere in Kurven! Mir ist dereinst bei der 1150GS ein platter K60 am Hinterrad ins Felgenbett gerutscht - obwohl der K60 bekannt fuer seine steifen Reifenflanken ist und die GS Felgen ab Werk schlauchlos sind. Vom Fahren kann man sich das vorstellen, als ob das Rad spontan einen Viertelmeter zur Seite rutscht. Da rollte ich im 1sten Gang und konnte das Mopped kaum aufrecht halten. Ich gehe davon aus, dass das Mopped gelegen haette, waere mir das vorne passiert.

    Wohl im Gegensatz zur Kawa in den 90ern hat die AT zusaetzlich einen ABS Sensor. Auch wenn er vielleicht nicht extra in der Anleitung erwaehnt ist, gib bitte etwas auf ihn acht. Er reagiert evtl. etwas empfindlich, solltest Du ausversehen beim Einbau mit der Bremsscheibe dagegen hauen ...