Eine Festung in einer Schlucht. Schöllenen?
Beiträge von Motociclista
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Ich habe hier ein neueres Modell, mit integriertem Camera Raw-Entwickler, ein super Tool, auch für einfache JPGs.
Trotzdem habe ich mir kürzlich Affinity Photo für wenig Geld runtergeladen. Das ist erstaunlich! Ich kann aber noch nicht viel mehr sagen, weil ich noch voll am Üben bin. (@ Dolittle: öffnet Sony-Raws in speziellem Entwickler-Modus.)
Allgemein muss ich sagen, dass ich Raw-Format nur bei sehr speziellen Lichtsituationen einsetze, bei denen ich nicht will, dass der JPG-Algorhythmus der Kamera eingreift. Wenn ich also die Lichter und die Schatten, das Bildrauschen, den Weissabgleich etc, wirklich selbst bestimmen will, fotografiere ich im Rohformat, ansonsten feine JPGs. Die Nachbearbeitungszeit und der Bedarf an Speicher bei Hunderten, gar Tausenden von Fotos einer Ferienreise sind einfach sonst zu gross.
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Neben objektiven Parametern wie z. B. der Weissableich ist Bildbearbeitung ja auch Geschmacksache. Die einen lieben die "chemischen" HDR-Bilder aus der Maschine, andere nehmen auch mal ein zugeschmiertes Schwarz oder ein verbranntes Weiss für einen schönen Kontrast in Kauf etc.
Bei dolittles Bild wäre ich in diese Richtung gegangen, mit Camera-Raw und Photoshop gemacht. Grundsätzlich gilt, hier auch schon erwähnt, wenn Bildinformation verloren ist, ist sie verloren, aber manchmal ist sie versteckt.
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Also ich lasse mal meine Assoziationen dröppeln:
Aufgrund des Buschwerks in den Wiesen tippe ich darauf, dass das nicht in der Schweiz ist. Richtig?
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Na also - geht doch! Weiter mit zaphod_42
Der Bahnhof für Hochgeschwindigkeitszüge ist von Santiago Calatrava und steht direkt an der Autobahn zwischen Reggio und Modena. Manchmal wird man auch von einem Zug überholt, hui!
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Und das da? Was? Wo?
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Basaltkegel Parkstein in Bayern?
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An einer sphärisch-kugelförmigen Basaltformation.
Nicht zu verwechseln mit Kugelbasalt.
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Motociclista hatte die richtigen Gedanken, und Idefix hat es getroffen. Das ist der Schliemanngraben auf dem Hisarlik Huegel in der Tuerkei, nahe dem Westende der Dardanellen. Ende des 19ten Jahrhunderts schlug Heinrich Schliemann diese 40m breite und 15m tiefe Bresche auf der Suche nach der Burg des Priamos.
Auf dem Huegel finden sich diverse Siedlungsschichten uebereinander, je tiefer man graebt, desto aelter sind sie. Von unten beginnend, werden sie als Troia I bis IX bezeichnet. Vor knapp 20 Jahren, als das Foto entstand, habe ich dort ein paar Wochen Prospektion betrieben. Die Archeologen scherzten, dass man inzwischen auch Troia X zaehlt, naemlich die Hinterlassenschaften der Archaeologen selber. Ob der Schliemanngraben bis auf Troia I hinunterreichte, weiss ich leider nicht.

Quelle: https://www.wikiwand.com/de/Troja
Seitdem war ich da aber auch 1-2 mal mit dem Motorrad. Idefix darf weitermachen!
Kurz dazwischen noch eine Anwort an pip:
Super Geschichte! Ich habe nämlich vor 20 Jahren zwei Jahre lang Feldarbeit gemacht: Röm. Umgangstempel, römische Wassermühle, frühchristlicher Friedhof. Das waren wohl meine schönsten Arbeitsjahre. – Darum kam mir dein fotografiertes Feld irgendwie (von der Stimmung her) bekannt vor.
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Ich sag mal, wie mir das vorkommt:
nämlich wie eine verlassene archäologische Grabung im Mittelmeerklima, weil ich die Baumgruppe links in aller Unschärfe als Steineichen sehe. Bin gespannt.