Beiträge von Blubb Blubb

    Blabalabla ... muss einer, der was verkaufen will, natürlich so schreiben ... aber glauben braucht man es nicht.


    Bei der Varadero waren die Zündkerzen gut erreichbar, der Wechselintervall trotzdem bei 48k km. Und wegen dieses hochwertigen Materials hab ich dann die Kerzen erst bei rund 80k km getauscht - prophylaktisch ... notwendig wäre es immer noch nicht gewesen.

    Nur der Vollständigkeit halber ... nur weil ich auf deine Aussagen nicht mehr antworte heisst das nicht dass ich dir recht gebe, oder dass du mich überzeugt hast. Ich bin's einfach müde einem überzeugten BMWler entgegen zu argumentieren. Wenn du mit deiner "bladen Blunzen" zufrieden bist, dann ist das doch gut ... lass uns halt auch mit unserem Motorrad zufrieden sein und versuch nicht uns zu "bekehren".


    Leistung, Leistung, Leistung ... wer eine Reiseenduro mit 130 PS haben will wird sich eine BMW oder eine KTM kaufen. Wer mit rund 100 PS zufrieden ist, der kann auch eine AT nehmen. Wer aber eine AT genommen hat und dann eine Leistung von 130 PS oder mehr haben will, der hat meiner Meinung nach was falsch gemacht.



    - Tempomat: Ehrlich, ist mir noch nie abgegangen. Liegt vielleicht am Wohnort. Möglicherweise ist es in Ungarn so langweilig zu fahren, dass man sich dort sowas wünscht
    - Nebelscheinwerfer: Wer den Bedarf daran hat, wird es sich auch bei der AT anbauen. Auch bei der GS sind die nicht in der Normalausstattung drin, sondern, zumindest bei uns aufpreispflichtig.
    - Schaltassistent: Das gibts bei Honda inzwischen ja auch ... und sogar noch besser --> nennt sich DCT ;)
    - ESA-Fahrwerk: Hat Honda nicht, darf kann ich bei der AT aber sowohl Gabel als auch Federbein in allen drei Regelbereichen selbst abstimmen. Beim ESA muss ich voreingestellte, nicht abänderbare Konfigurationen hinnehmen. Wer sich mit Fahrwerkseinstellung nicht auskennt und sich damit auch nicht beschäftigen will sicher die bessere Variante ... mir ist die von Honda lieber.
    - hydraulische Kupplung: Ich hab auch ein Motorrad mit hydraulischer Kupplung ... aber wenn da was defekt ist, dann hab ich ein Problem. Die Seilzugkupplung von Honda kann man nahezu überall reparieren. Und das war auch die Intention von Honda, warum sie diese Lösung gewählt haben. Von der Betätigungskraft ist bei meinen beiden Motorrädern eher kein Unterschied zu merken.
    - Integralbremse: Hatte ich mal bei einem anderen Motorrad. Ist auf Asphalt ein geniales System ... auf Schotter nicht. Wer mit seinem Motorrad eher auf unbefestigten Straßen unterwegs ist, wird daher eher zur AT greifen.
    - Hill Control: Wer nicht gewohnt ist auf Bergen loszufahren braucht das vielleicht. Aber ehrlich ... wer so wohnt wie ich, dann ist das das letzte, was ich auf einem Motorrad haben wollte und bräuchte ... für mich kein Argument.


    Ich möchte nicht so ein teures Motorrad mit allem pipapo kaufen ... ich möchte eine gute, und rel. günstige BAsis kaufen können, und mir das Motorad dann nach meinen Ansprüchen individuell anpassen. Das geht mit der AT (auch wiel kein CAN-Bus). Die GS ist Einheitsmassenware, wie man auch jedes Jahr in Italien, Frankreich, Deutschland auf den Motorrad strecken sieht.


    Um objektiv zu bleiben, muss ich sagen, das ist nicht richtig. Das von rowin beschriebene Beispiel des "rausschaukelns" aus eine tiefen Matschkuhle geht mit DCT definitiv nicht ... das kannst nur mit manueller Kupplung machen.
    Aber da muss man sich beim DCT halt anders behelfen ... die Situation wie sie rowin beschrieben hat ist auch mit DCT zu meistern.

    Ja ... nein


    Bremse verwende ich in dem Fall die Vorderradbremse. Die Rampe ist ja nicht so steil als dass ich da Bedenken hätte, dass das Motorrad wieder nach hinten rutscht. Pause ist ja nur gemeint, dass ich den Vortrieb unterbreche, bremse, nachsteige, wieder sicheren Stand habe ...dauert also nur wenige Sekunden

    JA, diese Situation geht mit DCT genauso ... nur halt nicht auskuppeln sondern ein bisschen Gas geben, Gas weg, usw.


    Wenn ich meine AT DCT in unseren Lieferwagen verlade mache ich das auch so ... nebenher gehen und die AT mit eigener Motorkraft "reinfahren lassen". Dabei muss ich erst auf einen Hocker steigen und dann noch auf die Ladekante ... da muss die AT Pause machen ... Gas weg, bremsen, nachsteigen, weiter gehts.

    Zumal man ja auch mit dem DCT-Getriebe mit dem 1. Gang im Bereich einer schleifenden Kupplung fahren kann - es kommt halt auf die Feinfühligkeit der rechten Hand an. Aber das System selbst ist ja nicht digital. nicht 0 od. 1 ... nein, da gibts auch ein 0,5 ;)


    Daran gewöhnt man sich mit steigenden Kilometern, die man damit gefahren ist ... bei einer 50-100 kilometrigen Probefahrt hat man da sicher nicht alle Feinheiten heraussen, wenn man nicht vorher schon ein DCT-Motorrad gefahren ist.


    Ein wenig verstellen geht ... aber das ist nicht viel. Soll ja nicht so einfach erreichbar sein. Aber ich, mit Handschuhgröße 9,5 hab da keine Probleme den Hebel zu erreichen.


    Dorsierbar ... ja, ein wenig. Aber sicher nicht so gut wie eine hydraulische Bremse. Aber für den geschilderten Fall geht es vor allem darum, dass das Hinterrad blockiert und die Fuhre nicht hangabwärts rutscht. Beim Wegfahren macht man es dann genauso wie beim Auto beim Anfahren auf Steigungen mit der Handbremse ... das hat ja wahrscheinlich noch jeder von uns hier erlernt ... auch wenn bei manchen die Steigungen vielleicht abgehen :| :mrgreen:


    Ich versteh nicht, warum man immer solche Formulierungen verwendet. Versucht man damit den DCT-Fahrern zu unterstellen, sie würden nicht bewusst (oder aktiv oder ...) Motorrad fahren? Sind Fahrer, die auf DCT-Motorrädern sitzen nur Passagiere, die keinen Einfluss auf das Geschehen am/im/mit dem Motorrad haben? Meint man als Fahrer eines Motorrades mit normalem Schaltgetriebe der bessere Fahrer zu sein, weil man bewusster fährt?


    Ich seh das ganz anders! Ich fahre mit meiner AT DCT genauso bewusst und aktiv Motorrad wie jeder andere ... ich greife ja auch entsprechend in die Schaltvorgänge ein - nur dass ich dabei halt nicht den linken Fuß, sondern die linke Hand verwende. Und ich verwende auch nicht mehr Zeit um mich mit der Schaltung bzw. dem Getriebe zu befassen. Wenns mir mein gerade gewählter Modus (meist S1) nicht passt, dann kurz mit dem rechten Daumen von Automatik auf Manuell umgestellt und fertig ... dann verhält sich das Motorrad so wie ICH will ... und ich muss dazu auch weder kuppel noch dauernd meinen linken Fuß auf der Fußraste bewegen.


    Ich finde am DCT genau das perfekt, wofür das DCT steht - Dual Clutch Transmisson! Das heißt nicht zwangsläufig, dass ich die Software und die damit verbundenen Parameter mit denen bei D, S1-3 die Gänge eingelegt werden gut heiße bzw. gut finde. Aber genau dafür hat mir ja Honda die Möglichkeit des manuellen Modus in die Hand gegeben bzw. mir JEDEREZIT die Möglichkeit gegeben in die jeweiligen Fahrmodi einzugreifen (ohne manuellen Modus). Und als zusätzliches, aufpreispflichtiges Feature kann sich jeder DCT-Fahrer auch einen Fußschalthebel montieren, wenn man meint mit dem Fuß schalten zu wollen ... nur das händische kuppeln fällt weg - und das finde ich gut. In so Situationen wie rowin war ich noch nie, würde das aber wie ich geschrieben habe mit meiner AT DCT versuchen zu lösen.


    Manchmal glaube ich, dass bei solchen Diskussionen hier und andernorts einige DCT-Gegner einfach zu kurz denken, bzw. sich nicht auf den vollen Leistungsumfang des DCT-Getriebes mit all seinen Möglichkeiten einlassen wollen (oder ihn nicht verstehen wollen).