Beiträge von Kandidatnr2

    Mein Sohn arbeitet bei Daimler in Berlin. Und Tesla in Grünheide sucht händeringend Fachpersonal. Da wandert nichts ab. Die Tendenz geht eher Richtung Industrie, weil sich eine Reparatur häufig nicht rechnet.

    Heute ist Tag des Wassers:


    Pressemitteilung


    Mehr als zwei Millionen Glasaale in Berliner Gewässern ausgesetzt


    Zum heutigen Tag des Wassers am 22. März 2023 setzt das Berliner Fischereiamt gemeinsam mit Berliner Fischer*innen und Angler*innen im Bereich Oberhavel, Unterhavel, Spree und Dahme insgesamt 2,15 Millionen Glasaale aus. Da sich Aale in Gefangenschaft nicht vermehren, wurden die Tiere als sogenannte Glasaale vor wenigen Tagen in französischen Flussmündungen am Atlantik gefangen. Der anschließende Transport nach Berlin erfolgte mit einer zertifizierten, besonders nachhaltigen und schonenden Methode. Das Ausbringen direkt in die Oberläufe der Fließgewässer substituiert die natürliche Wanderungsbewegung der Aale aus dem Meer in die Flüsse, die durch Wehre, Schleusen und andere Bauwerke stark eingeschränkt ist.


    Seit über drei Jahrzehnten ist der Aalbestand in Europa stark rückläufig. Die Ursachen für den Rückgang der Aalbestände sind vielfältig und liegen vermutlich sowohl an veränderten Umweltbedingungen als auch fehlenden Wandermöglichkeiten. Zur Bestandserhaltung ist der jährliche Aussatz von Glasaalen in Berlin langfristig angelegt und wird wissenschaftlich begleitet.


    In diesem Jahr werden im Land Berlin 644 Kilogramm Glasaale (Stückgewicht jeweils etwa 0,3 Gramm) auf einer Gewässerfläche von 4.575 Hektar ausgesetzt. Durchgeführt und finanziert wird die Maßnahme wieder durch das Fischereiamt Berlin, die Köpenicker Fischervereinigung e.V. und die Fischersozietät Tiefwerder-Pichelsdorf. Die Maßnahmen werden durch den Europäischer Meeres- und Fischereifonds (EMFF 2014-2020) der Europäischen Union und die Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz gefördert. Die Gesamtsumme im Jahr 2023 beträgt 144.700 Euro. Davon sind 75.100 Euro Fördermittel der Europäischen Union, 25.036 Euro Landesmittel und 44.600 Euro Eigenmittel der Fischereiberechtigten.


    Der Europäische Aal unterliegt einem äußerst langwierigen Entwicklungszyklus. So lebt der Aal acht bis zwölf Jahre in unseren Flüssen und Seen und wächst dabei als Gelbaal auf bis zu ein Kilogramm Körpergewicht heran. Als Blankaal schwimmen die ausgewachsenen Tiere die Flüsse herab, um eine 5.000 Kilometer lange Wanderung durch den Atlantik bis zur Sargassosee östlich der Küste Floridas anzutreten. Hier legen die Aalweibchen vier bis fünf Millionen Eier in etwa 700 Meter Meerestiefe ab, die anschließend von den Männchen befruchtet werden. Daraufhin sterben die Elterntiere ab. Aus den Eiern schlüpfen weidenblattförmige Larven, die etwa drei Jahre lang passiv mit dem Golfstrom in Richtung der europäischen und nordafrikanischen Küsten treiben. Hier angekommen, entwickeln sich die Larven zu kleinen, durchsichtigen, etwa 0,3 Gramm schweren, aalförmigen Fischen, den sogenannten Glasaalen. Die Glasaale wandern zumeist in größeren Schwärmen, nun schon dunkel gezeichnet, als Steigaale flussaufwärts, um sich hier wiederum zu geschlechtsreifen (adulten) Tieren zu entwickeln.


    Weitere Information zu den Berliner Fischarten finden Sie unter: https://www.berlin.de/umweltat…r/fischfauna/2013/karten/


    Mit freundlichem Gruß

    Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz (SenUMVK)

    -Pressestelle-

    Um etwas selber zu machen gehört ja mehr dazu als nur Lust ... :lachen: :lachen: :lachen:

    Nein, ernsthaft: Werkzeug, Ort/Platz, Zeit, ... irgendwas ist immer.

    Ich habe früher viel selbst geschraubt, weil es bei meinen Eltern eine beheizte Garage gab und ich viel Zeit und wenig Geld hatte.

    Jetzt habe ich ein Carport, wenig Zeit und (viel) Geld. Also gebe ich sie zum Freundlichen.

    Du hast mich falsch verstanden. Oder besser: Du willst mich gar nicht verstehen. Egal.

    Das Problem in Deutschland ist, dass immer alles ausdiskutiert und zerredet wird, weil jeder glaubt, die demokratischen Spielregeln müssten in vollem Umfang ausgeschöpft werden. Andere Länder machen einfach, ohne groß zu reden. Da gibt es plötzlich 4.000 km Radwege in New York, einfach weil die das gemacht haben. Keine Diskussion, alles freut sich und gut ist. In China ist das noch einfacher, weil diktatorisch geführt. Die haben die Macht, alles von heute auf morgen anders zu machen. Wir sind nicht die Vorreiter, wenn es um die Mobilitätswende geht, wir sind ganz hinten dran. Das bekommt man hier bloß nicht in die Köpfe rein. Die Selbstwahrnehmung ist schlicht falsch. Das Verbrenner-Aus in der EU scheitert nicht an Frankreich oder Italien, sondern an Deutschland! Wie kann man da behaupten, dass wir vorneweg gehen und uns ein Großteil der Welt nicht folgen wird ???