Beiträge von Kandidatnr2

    Ich kann jetzt einen Vortrag über Korruptionsbekämpfung halten. Will hier aber keiner. Also lasse ich es. Sicher ist aber, dass 99,99% der Mitarbeitenden einen guten Job machen. Alles andere liegt am System.

    Die Schuldfrage ist hier nicht zu klären.


    Richtig ist aber, dass der Jahrgang 1964 der geburtenstärkste Jahrgang ist. Danach kam 1965 der sogenannte Pillenknick in der Bevölkerungsstatistik. Der 64er Jahrgang wird in Durchschnitt 80 Jahre alt werden. Das bedeutet, dass sie bis 2044 gut leben wollen. Das sind die nächsten 20 Jahre für die Rentenversicherung. Danach wird das Verhältnis wieder ausgeglichener. In dieser Zeit wird die Rentenversicherung aus Steuermitteln verstärkt werden müssen.

    „Meine“ Aldi Kassiererin ist super nett und hat immer gute Laune. Und die saßen während der Pandemie wie Krankenschwestern an vorderster Front - bloß hat für die Kassiererinnen niemand applaudiert - . Innere Zufriedenheit kann man mit Geld nicht kaufen.

    Als unser Rentensystem um 1900 eingeführt wurde, lag die durchschnittliche Lebenserwartung bei 45 Jahren. Wer heute 100 Jahre alt werden will, müsste mindestens bis zum 80. Lj. arbeiten.

    Aber Arbeit ist weit mehr als Lohnerwerb. Insbesondere die sozialen Kontakte halten geistig fit. Und dann gibt es ja nicht nur den Beruf, sondern auch eine Berufung.

    Wer sich allerdings in den letzten Jahren schon immer weiter gedanklich vom Berufsleben entfernt hat, wird es schwer haben, über die Altersgrenze hinaus zu arbeiten. Eine „innere Kündigung“ ist immer schlecht. Sie macht die Arbeit zur Last.

    44 Stunden und 6-Tage-Woche. 42 Stunden hatten wir zwischendurch Ende der 90er für einen kurzen Zeitraum.

    Die Vermehrung oder Verminderung der Stunden ist eine Möglichkeit, die Gehälter zu steigern oder zu reduzieren. Für den Einzelnen ist das sinnlos, weil in der Regel die vorhandene Arbeit zu erledigen ist.

    Für den Arbeitnehmer ist es am sinnvollsten, die Arbeitszeit auf das Maximum zu erhöhen, sich dann krank schreiben zu lassen und zur Reha zu fahren.