Niemand hat die Zeit, das Geld und die Gelegenheit alle zu testen. Ich meine jetzt Motorräder. Deshalb sind diese Tests durchaus sinnvoll und haben ihre Berechtigung. Mitunter erfordert das vom Leser aber auch die Fähigkeit, für sich selbst Dinge herauszuziehen und auf die eigenen Bedürfnisse zu projizieren.
Beiträge von Kandidatnr2
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Ein (Ex-)kollege von mir fährt schon seit vielen Jahren immer wieder die CBR 600 RR (=Yoghurtbecher). Er lässt das Ding heftig fliegen, Knie auf der Erde, Reifen heftig bis an die Kante, Wheelie usw. Er kann es eben auch sehr gut! Auf meine Frage hin, warum "nur" die 600er hat er mir geantwortet, es macht ihm viiiiel mehr Spaß, die kleine Honda auszuwringen, als das er sich bei der 1000 RR (Fireblade) immer wieder zurücknehmen muss. Das kann ich nachvollziehen!
Kann ich bestätigen. Die R6 macht mehr Spaß als die R1.
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Meine Lebenserfahrung ist auch, dass man ab 50 PS sehr gut zurecht kommt. Aber haben und brauchen sind beim Hobby Betrachtungsweisen, die wenig rational sind.
Geil muss es sein.
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Citroen DS, die Göttin, hatte ein Schaltgetriebe, aber ohne Kupplungspedal.
Gott, was für ein Auto das war, revolutionär in so vielen Belangen.
Gab es auch beim VW Käfer. Nannte sich Halbautomatik.
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Ich habe mir 2001 eine neue Yamaha FZS 600 Fazer mit 95 Pferde geleistet.
Ein absolutes Traumbike für mich und ich hätte heut auch och eine, wenn es sie mit ABS geben würde.
Ich war mit dem Bike verwachsen. Im Schwarzwald ist mir keine R1 davon gefahren.
Auf einer kurvigen Strecke im Schwarzwald bin ich auf eine BMW F650GS (50PS) aufgelaufen. Der BMW Fahrer hat jede Kurve zugeparkt und ich wollte ihn anschieben (Spaß!!). Auf der Geraden hat er das Gas bei seinem Eintopf aufgezogen und ich hatte keine Chance an ihm vorbeizukommen. Bis ich einen Geschwindigkeitüberschuß auf der kurzen Geraden aufgebaut habe, musste ich schon wieder für die nächste Kurve bremsen.
Ich bin nicht an ihm vorbei gekommen, trotz doppelter Leistung.
Leistung ist auf kurviger Straße nicht alles.
Und das hat sich bei dem BMW Test auf Gran Canaria halt auch gezeigt.
Deswegen ist für mich PS schon lange kein Kaufargument mehr.
Deshalb hatte ich die 1000er.

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Die Tankgröße ist relativ, weil sie mit dem Verbrauch korreliert. Maßgeblich ist die Reichweite. BMW's sind bekanntermaßen sparsam.
Und Kardan ist für mich kein Vorteil. Es ist die schwerere, kompliziertere und teurere Lösung eines Endantriebes.
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Ich kann mich an den Alpen-Masters-Test von 2025 in der "Motorrad" erinnern, da ging in der Klasse "Großenduros" die ATAS SD14 mit allem Lametta (Koffer, DCT, Tricolore) gegen die R1300 GS an den Start - und hat krachend verloren. Erstaunlich war, dass die beiden Motorräder sowohl im Listenpreis als auch im Preis der Testmotorräder komplett gleich waren. Man kann da also "Motorrad" noch nicht mal einen Vorwurf machen. Wobei ich es natürlich schon etwas cheesy fand, dass eine Reiseenduro den Test gewonnen hat, zu der damals - aus den bekannten Gründen - keine Gepäcklösung lieferbar war;-)
Natürlich wird es in der Praxis so sein, dass du auf eine ATAS vielleicht mehr Rabatt bekommst als auf eine GS, aber das kann man in einem Test natürlich schlecht abbilden.
Man hätte die ATAS aber mit der GS Adventure vergleichen müssen, also Spitzenmodel gegen Spitzenmodel.
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Wer war eigentlich zuerst da mit dem blau-weiß-rotem Tricolor? BMW oder Honda?
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die GS liegt inzwischen bei 19.990€ Basispreis, also ohne jedes Extra
oh Gott, ein Konfigurator. Ich wollte nicht schon wieder einen ohne Kaufabsicht missbrauchen.

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Wo landet man insgesamt? ü20 oder u20?