Beiträge von Schwarzwald-Elch

    Ich habe wirklich schon intelligentere Fragen gestellt bekommen. Worauf willst du

    eigentlich hinaus?

    Da ich ein kluges Kerlchen bin, kombiniere ich mal. Du meinst, ich fahre munter zur

    nächsten Ladesäule, die hoffentlich frei ist und warte dort ein paar Stunden, bis der

    Akku voll ist. Und das vergleichst du dann mit einem Besuch an der Tankstelle, der

    maximal 5 Minuten dauert. Ist es das, was du mir sagen willst?

    Der Begriff "verschwendete Lebenszeit" sagt dir was?

    Bei dir - 1-Familenhaus 2020 in einem Neubaugebiet? Ladekapazitäten fast sicher

    bei der Erschließung mit eingeplant.

    Bei mir - 8-Familienhaus 1972 mit Einzelgaragen in einem dörflichen Wohngebiet.


    Ich kriege maximal 11kW und im ganzen Haus dürften das maximal 2 Parteien nutzen,

    da sonst die Hauptleitung abraucht.

    Verstärken wir die doch einfach, wird der eine oder andere vielleicht sagen. Aber da

    hängt ein enormer Rattenschwanz dahinter. In der Straße ist eine Verteilerstation,

    aus der ca. 40 Häuser versorgt werden. Also Zuleitung zur Verteilerstation verstärken

    und die Station auf die höhere Leistung umbauen.Von dort eine neue Hauptleitung in

    jedes Haus verlegen, alles über Erdkabel, also Straße aufbuddeln.

    In den Häusern Leitungen verstärken, eventuell sogar komplett neue Zählerplätze

    installieren. Um es kurz zu machen, da geht erstmal gar nichts. Und ob sich das in

    12 Jährchen ändert, da habe ich doch ernste Zweifel.


    Und das ist nur EIN Sträßchen in EINEM Dörfchen. Und als Krönung darf ich als gelern-

    ter Elektriker weder die Leitung zur Wallbox verlegen, noch diese montieren und in Be-

    trieb nehmen. Also lade ich meinen Plug-In bei Bedarf eben an der normalen Steckdose.


    Und wie so vieles in der ganzen Energie- und Klimadebatte, schnell schnell, hirn- und

    planlos irgendwas gemacht, ohne die Folgen zu überdenken und erstmal Alternativen

    zu schaffen.

    Man kann nur immer wieder drauf hinweisen. Ein Ausbau der Zylinder ist nur mit dem originalen

    Schlüssel möglich.

    Die sicherste Möglichkeit ist daher immer, die Zylinder vor dem Verkauf auszubauen. Ansonsten

    guckt der Käufer in die Röhre, da kann auch die Werkstatt nichts ausrichten.

    Naja, in Jahrzehnten würde ich das nun nicht festmachen. Und ich sehe auch einen Unterschied

    darin, ob das Moped Mängel in der werksseitigen Verarbeitung aufweist oder 6,5 Jahre vor sich

    hin rottet.

    Ich habe ja den direkten Vergleich zwischen der SD06 und dem Crosstourer. Und auch auf die

    Gefahr hin, daß man mich steinigt, teert und federt, ich hatte immer den Eindruck daß die AT

    mehr auf Kostenersparnis und Massenproduktion ausgelegt wurde als der Crosstourer.

    Alles in allem erschien mir der Crosstourer höherwertig verarbeitet.


    Nur als kleine und vermeintlich unwichtige Details.

    Der CT hatte Gummistopfen in den Befestigungslöchern der Gepäckbrücke, die fehlten bei der AT.

    Die AT hatte am Einbauplatz für den Schalter der Nebler eine ausbrechbare Öffnung, beim CT gab

    es eine schraubbare Blindabdeckung.

    Die Speichen am CT waren schon 2012 aus Edelstahl, die AT kam 2016 mit Speichen aus Normalstahl

    auf den Markt.


    Wie gesagt, daß sind nur Kleinigkeiten, aber imho zeigt sich gerade in solchen Details eine gewisse

    Höherwertigkeit. Es wäre vielleicht mal interessant zu wissen, mit welchen Mängeln das Honda

    Premium-Moped, die Gold-Wing so zu kämpfen hat.

    Es liegt mir fern,die AT schlecht zu machen, aber die bisher aufgetretenen Qualitätsmängel geben

    schon zu denken. Man kann nur hoffen, daß Honda daraus lernt. Mal sehen, wie sich die neuen

    Modelle z.B. Hornet und Transalp so schlagen.