Beiträge von BerryBlack

    ...ich war auf Strassen unterwegs, die MIR spass machen.

    Und zum Kurvenwedeln gehören Schotterstrecken definitiv nicht dazu.

    Sicherlich waren Verbindungsetappen, Etappen duch Frankreich nicht die aller winzigsten, will schließlich ankommen.

    Über "Gesetzeskonformität" rede ich jetzt nicht. Aber max. so, dass ich mir sicher bin.

    Es bleibt auch zu berücksichtigen, dass auf den kleinen spanischen Straßen du garnicht die Möglichkeit hast die zulässige Geschwindigkeit zu erreichen.

    Auch siehst Du um die Ecken nicht rum.


    Wenn Du noch Kompagnons im Schlepp hast, wirst du den Schnitt definitiv nicht erreichen. Auch musst Du, wenn du alleine unterwegs bist darauf achten, dass Dir und der Maschine nichts passiert, da ggf. keiner da ist der Dir hilft und Du ja schließlich wieder nach hause kommen möchtest.


    Zu den Dolomitten. Direkt dort war ich noch nicht, aber in der Region.

    Die Nationalparks im spanischen Norden sind fahrerisch und landschaftlich schöner.

    Doirt, deutlich westlich der Pyrenäen siehst wenig Motorradfahrer, und die Herrschaaren auf ihren GS garnicht......

    (Woran das wohl liegen mag?)

    .....Proviant hol ich mir unterwegs bei Lidl, Aldi und co. Das wird dann irgendwann unterwegs verspeißt.

    Navigieren tu ich (siehe andere Threats) mit Google-Maps. Um hierbei auf den "kleinen" Strassen navigiert zu werden, bin ich gezwungen kürzere Wegabschnitte "Ziele" einzugeben, mit dem Resultat, dass ich wegen der kurzen Etappen anhalten muss um neues Ziel einzugeben.

    Ja, anhalten tu ich hauptsächlich zum pissen (Wobei bei den Temperaturen im Süden isses nicht so oft), Navikalibrierung und gelegentlich für ein Foto.

    Fotos sind schwierig, da ich das Handy (Navi) in der inneren Brusttasche, mit entsprechender Verkabelung hab. Also kacke für ein Foto.

    Ich hab auch keine lust zum fotografieren, ich will FAHREN.

    Und weil wir gerade dabei sind, ist mir auf dem Rückweg der folgenden Tour auch noch Maps (Alter Softwarestand) mitten in Frankreich kpl. ausgestiegen, d.h. Navigation anhand meiner Aufschriebe und Erinnerungsvermögen.


    202009xx Route.pdf


    Jeder hat seine eigene Herausforderung.


    Im Jahr davor war ich bereits schonmal in der Region unterwegs.

    Da ging es jedoch rüber bis Finisterre, Porto, sera de estrella, Sevilla, Sierra Nevada, Valencia, Saragossa, Viella. (in 10 Tagen)

    Warum werde ich gerade von meinem "Wunsch" möglichst nicht durch Tankstopps eingeschränkt zu werden so angegangen?

    Soll sogar Leute geben die Kanister mitschleppen. Warum nicht für den Einsatz diese Spritbehälter am Kraftstoffsystem anschließen?


    Wenn ich es richtig mitbekommen habe ist ein Großteil hier mit festinstalliertem Navigationssystem unterwegs. Viele lassen sich die Ansagen sogar ins Ohr flüstern.

    Den Zielort erreicht man auch mit Karte.

    Soll sogar vorgenommen sein, dass man das Ziel nur nach Verkehrsschilder gefunden hat.


    Irgendwann hat jemand das Navi erfunden, und viele haben es für sich als sinnvoll und sich ans Bike geschraubt.

    Auch wenn es nicht viel ist, ist es wie jegliches zusätzliches Zubehör Zusatzgewicht.

    Dann wird das Navi an Streben montiert die verstärkt werden müssen......


    Nur weil der eine oder viele keinen Bedarf für etwas haben, kann es dennoch für einen anderen sehr sinnvoll sein.

    Leg mal dein Brötchen weg damit du nicht daran erstickst und scroll mal zurück.

    Ich hatte bezüglich der 1400km Großteil Nebenstrecken geschrieben.

    Viella (Es) - Stuttgart

    Pamplona - Stuttgart

    Jeweils mautfrei!

    Und wenn du dir jetzt noch die Mühe machst, wirst du feststellen, dass es auf dieser Achse in Frankreich gar nicht viele Autobahnen gibt, falls man diese denn nutzen wollte.....

    Hattest du Ersatzkanister dabei oder wie kamst du zu dem nötigen Sprit, auf den gefahrenen Nebenstrecken, die du dann auch nachts gefahren bist? :think:

    Abgesehen davon, dass die Dinger keine Strassenzulassung haben, wäre interessant ob es sich um "Breitstrahler" (Abblendlicht / Nebelscheinwerfer) handelt oder Fernscheinwefer.


    Wann und wo willst du damit wo hinstrahlen?

    Ein Dauerscheinwerfer mit Fokus auf die Pupille des Entgegenkommenden wird dich sehr schnell unbeliebt machen.

    Schon mal probiert auf der Bank weiter nach vorn zu rutschen?

    Dann haste ggf die Raste an den Waden, und ggf kommst sogar mit den Beinen weiter runter.

    Rasten versetzen, dann aber auch Brems und Schalthebel. Das wird schwierig, brauchst nen guten Schlosser.

    (mal vom TÜV abgesehen).


    .....Alternative : sich eingestehen dass die AT nicht das passende Bike ist und sich nach was geeigneterem umschauen.

    Würde mich interessieren wie du das schaffst in 2-3h, von Haustür bis Haustür, inkl. Abgabe und Abholung Fahrzeug.

    Und das dann noch flexibel, zu dem Zeitpunkt wann es dir gerade kurzfristig auf den nächsten Tag einfällt, mit offenem Zeitpunkt und Ort der Rückreise.


    Wenn du tatsächlich so fährst wie du schreibst, und tatsächlich fährst des Fahrenswillens, dann wundert es mich nicht, dass du mit dem kleinen Tank nur max 400km am Tag schaffst.

    Ohne permanenter Suche nach Tankstellen und deren zusätzlichen Zwangspausen, wäre fast das doppelte drin.


    Aber, wenn du offensichtlich Kohle hast, und eh keine Langstrecken fährst, warum plagst du dich dann mit einem so schweren Bike der Kategorie Reiseenduro herum? Oder dachtest du, dass eine Reiseenduro ein geringeres Packmaß aufweist und über entsprechende Verzurrößen zum verladen verfügt?

    Interessant.

    Welcher Weltreisende schickt sein Bike per LKW voraus und reist im Flieger hinterher?

    Sicher kann man (auch von Berlin aus) in die Pyrenäen möglichst nur über die Autobahn anreißen, man kann für diese Strecke aber auch möglichst auf die Autobahn verzichten.

    Dann wird die Strecke deutlich interessanter und die Stopps finden dann statt wenn man möchte und nicht nur wo es Tankstellen hat.

    In der Realität dürfte die Strecke Berlin - Pyrenäen länger als 1600km betragen, wenn es von Stuttgart bereits ca 1400km sind.

    Wenn das Bike die Strecke im Container auf der Autobahn zurücklegt, wird es sicher keine Treibstoffprobleme geben. Selbst gefahren, auf französischen Nationalstrassen siehts ganz anders aus.


    Jemand der sein *Reisebike* nur zur Eisdiele bewegt kennt dies natürlich nicht. Da ist es kaum verwunderlich dass so jemandem die Erfahrung fehlt mit einem schweren Fahrzeug umzugehen.