Beiträge von raytek

    So, lange davor gedrückt, aber irgendwann muss es sein, Kettensatzwechsel.

    Hat schon schon dentlich geknackt beim Fahren, obwohl die Länge der Kette noch okay war. Tja, mal sehen, wie das Ritzel aussieht.


    Hab ja noch die RD07a zum Fahren, aber zu zweit wird's auch bei der Hausrunde ein wenig eng auf der Sitzbank.


    Also den zweiten Urlaubstag genutzt und ran ans Werk.


    Hätte über webike mir noch Kettenrad und Ritzel bestellt, dann für später noch Zündkerzen und die inneren Kerzenstecker.


    Achso, ich vergaß, zu erwähnen, hab mir ne Endloskette geholt, da ich bei der XRV eigentlich problemlos die Schwinge rausbekommen habe, aber dazu später mehr.


    Dann Ritzelabdeckung runter und gereinigt.

    Und die ganzen Anbauteile weg, damit man besser arbeiten kann.

    Beide Soziafußrasten ab, und die Bremsleitung/Parkbremse/ABS Kabel aus den Haltern genommen und hochgebunden, ebenfalls den Kettenschutz abgebaut. Auch die Rahmenschoner über den Fußrasten abgenommen.


    Dann ging's an das Lösen der Schrauben vom Ritzel, da DCT, nur mithilfe meines Vaters, welcher auf die Fußbremse getreten hat, die Ritzelschraube gelöst, die Kettenradschrauben auch.


    Dann Rad ausgebaut und Kettenrad Träger raus. Und schon fielen mir 2 der 5 Ruckdämpfer entgegen, also werden bei der nächsten webike Bestellung 5 neue mitbestellt.


    Auch den hintere Bolzen des Umlenkhebels raus sowie den Schwingenbolzen problemlos ausgebaut.


    Danach Ritzel abgenommen, Kette dafür weiter nach vorne gedrückt.


    Dann mit ein wenig Geduld die Schwinge so angehoben und verdreht, das die alte Kette durch den entstandenen Spalt ausgefädelt, war ein wenig tricky, aber letzten Endes erfolgreich.


    Jetzt stand das Reinigen des Ritzelbereiches an, sowie die Begutachtung der Getriebeausgangswelle.


    Ich meine, das schon leichte Auswaschungen an den Flanken der Verzahnung zu sehen sind.

    Motorrad hat 36.000 km gelaufen.


    Dann ging's mit dem Zusammenbau weiter, die Molykote Paste leicht auf die GAW und das Innere des neuen Ritzels aufgetragen, die Kette durch den Rahmen und Schwinge gefädelt, auf das neue Ritzel aufgelegt und dieses auf die GAW geschoben.

    Alles gut geklappt.

    Dann Schwingenbolzen gut gefettet in die schon in Position gebrachte Schwinge durchgeschoben.

    Auch den Bolzen der Umlenkung wieder montiert, ebenso gefettet.


    Kettenradträger genommen und neues Kettenrad montiert, mit 100 Nm angezogen.


    Dann wieder alles zusammengebaut.


    Die ganzeAktion hat ca. 3h gedauert.


    Anbei ein paar Bilder:



    Ritzel und Kette alt


    Getriebeausgangswelle


    Ritzel alt


    Kettenradträger



    Oben neu unten alt, das alte Ritzel hat schon ordentlich Haifischflosse, also krumme Zähne, Kette klettert auf die krummen Zähne und fällt dann in das Ritzel, das ist dann das charakteristische Knacken der Kette.


    Wurde also höchste Zeit.

    ...leicht OT: auch am Gardasee im Moment sehr überschaubarer Verkehr. Gestern z.B. war die Gardesana Occidentale von Riva bis Gargnano in ca. 25min zu bewältigen, das hatte ich hier noch nie... :| ...gefallen hat uns das, kein Stop and Go... :P ...und das an einem An- und Abreisetag... :/...

    Sind mitm Cabrio hier unten und hinwärts über den Reschenpass gekommen... 8) ...trotz Baustelle bei Altfinstermünz (10min Wartezeit an einer Ampel in einer Galerie im Schatten), sehr angenehme Anreise... :love:

    ...genau das habe ich jüngst gemacht und eine recht große Undichtigkeit in der Luftversorgung der Mikuni-Benzinpumpe festgestellt, der Unterdruckschlauch war am Eingang zur Pumpe seht porös und hat dort Nebenluft gezogen, dadurch hat sich das Gemisch abgemagert und das Patschen/Knallen im Auspuff erzeugt.


    Da ich aber noch genug Meterware an Schlauch liegen habe, diesen erneuert und sie blubbert, auch im Standgas, wieder ganz sonor vor sich hin... 8o


    So alle 2-3 Jahre werden die Unterdruckschläuche porös und erzeugen dann eine Abmagerung des Gemischs.

    Die Verschlauchung der Benzinseite ist dagegen noch tadellos.


    Auch die Mikuni tut noch nach gut 18 Jahren noch störungsfrei ihren Dienst... :thumbup:

    Das habe ich von einem Kollegen auch gehört, das in der Mitte des Scheiteltunnels eine Recht große Eisplatte lag. Er ist dann alleine langsam drüber weg gefahren, beide Stiefel unten.

    Er hatte damals eine RD07 und ist mit Sozia da hoch.

    Respekt... :thumbup:


    Ich selbst bin 2-3 mal drüber, das letzte Mal im Sommer 2016 mit meiner RD07A. Im Schutze der Abenddämmerung.

    Ein Erlebnis, welches man so schnell nicht vergisst.

    Aber Muffensausen fährt immer mit.

    Man hat ja damals so einiges gehört.


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    Aber eigentlich ist es hier ja der

    früher/heute Thread, deshalb das hier noch (mit meiner Ex, jetzt Gattin):


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    Das muß man BMW ja zugute halten, sie haben die User/Fahrer/Nutzer eigentlich nicht aus den Augen verloren. Wenn man zuruckschaut, so 20-30 Jahre, waren sie immer/meistens am Puls der Zeit bzw. Vorreiter.

    Siehe die Modellgeschichte der Vierventiler GS. Die 1100er noch als hässliches Entlein mit Schnabel, aber mit wegweisenden Motor auf die Räder gestellt. Und die nachfolgenden Modelle auf dem Erfolg stringent aufgebaut.

    Ebenso bei der F650/800er GS.

    Meines Erachtens alles richtig gemacht.


    Da war/ist bei der Africa Twin Modellreihe, gerade ab der RD07a so einiges nicht so ganz glatt gelaufen, die 96-98er Jahre ging's ja noch einigermaßen mit den Verkäufen, dann war die AT der Ladenhüter schlechthin, die Kenner haben sie trotzdem gekauft, trotz ihrem schwächeren Motor, aber gerade mit ihren verborgenen Qualitäten wie robuste, gereifte Technik, wartungsfreundlich etc. hat sie immer noch gepunktet.

    Die Transalp wurde auch noch einigermaßen modellgepflegt, bekam den 700er Motor der Deauville mit Einspritzung spendiert, komischerweise hat die RD07A die Einspritzung nicht bekommen, genauso wie den Kardan.


    Aber das ist Schnee von gestern und lange her.

    BMW macht es in meinen Augen richtig und ich beglückwünsche sie dafür.


    Also nix für ungut, aber ob ich von meiner relativ problemlosen 2017er SD06 auf ein aktuelles AT Modell umsteige?


    Ich glaube nicht. Zu sehr schreckt mich/oder ich will mich nicht mit diesen ganzen Problemen wie beschlagene Displays, der Lenkerarmatur, dieses Carplay/Android Auto Gedöns rumschlagen, das brauche ich zum glücklich sein nicht.


    Ich will einfach nur aufsteigen und fahren, und das macht meine SD06 eigentlich ganz gut, von der Wartungsfreundlichkeit mal abgesehen.


    Aber sie läuft gut und das zählt für mich.

    Das habe ich mit meiner SD06 demnächst auch vor, will die 36tkm Inspektion selbst machen, mache die Inspektionen an der RD07a ja auch selbst.


    Warte nur noch auf die 2te webike Bestellung der Verschleißteile (Ölfilter Luftfilter). Hab auch gleich die 4 Zündkerzen und auch die 2 inneren Kerzenstecker bestellt, obwohl ich die bei der 36tkm noch nicht wechseln brauche.

    Die 5 Liter Motul 10w30 hatte ich schon bestellt, sind mittlerweile auch da.


    Und dann wartet auch noch der Umbau des Federbeins auf die +20mm Hyperpro Heavy Load Feder, denn auch die verbaute +20mm ist zu schwach für Soziusbetrieb und Gepäck.