Ich kann mich übrigens an den für Honda eher ernüchternden "Alpen Masters" Test im vergangenen Jahr erinnern (oder war es schon 2023?). Damals hatte "Motorrad" die R1300GS gegen die 1100er ATAS antreten lassen, und die Honda hatte keinen Stich gesehen. Was ich an dem Vergleich völlig krass fand: Beide Motorräder kosteten laut Liste und inklusive Überführung exakt das Gleiche, sowohl als Grundmodell als auch in der getesteten Konfiguration. Natürlich kann man darüber diskutieren, denn die ATAS hatte DCT, bei BMW gab es den ASA noch nicht - und die Honda war voll bekoffert, bei BMW gab es gerade keine Koffer;-)
Aber dennoch fand ich den nicht vorhandenen Abstand erstaunlich.
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Das hat mich gewundert und ich habe mal nachgeschaut.
Grundpreis ja, konfiguriert gab es aber einen Unterschied von ca. 2k

Hier ist ein besserer Vergleich mit einer realistisch konfigurierten GS mit Automat

Für mich sind 20000-23000€ viel Geld und ich weiß nicht ob ich mit einer ATAS ab und zu wegen der Leistung kompromissbereit wäre. Für die Kohle will ich das volle Programm haben, Leistung, Fahrwerk, Bremse, Verarbeitung.
Es sei denn ich will unbedingt ein Automatikgetriebe haben. Dann würde nur eine Honda in Frage kommen. Kein anderes Automatik Motorrad kann mit DCT mithalten.
Bei der Standard AT sieht es schon anders aus. Das Modell hat ein Alleinstellungsmerkmal. Das ist die einzige offroadtauglichere „Mittelklasse“ Reiseenduro auf dem Markt, die mit einem semiaktiven Fahrwerk und Automatik geordert werden kann.