Hi,
leider folgen die Fz-Hersteller der 20/80% Regel.
Mit 20% des Aufwands (€) eine 80%ige Lösung zu realisieren.
Oder Kurzfassung nicht schlecht, aber es geht besser, primär ist es aber preiswert.
Das gilt natürlich auch für die Bandbreite des Fahrwerks.
Ich habe schon in Zeiten von nicht einstellbaren FW mir einiges erarbeiten müssen.
Stärkere Federn ist kein Hexenwerk und da gibt es auch Hersteller wie z.B. Wirth, die da kompetent sind.
Das gilt für Gabel als auch für's Federbein, nur würde ich in Letzeres kein Geld investieren, weil die Dämpfungsreserven zu gering sind.
Da habe ich mich gleich für ein FB von Wilbers mit 105er (N/mm) Feder entschieden und nicht bereut.
Zurück zur Gabel: Die Federrate läßt sich ermitteln oder über Listen von Federherstellern einsehen, da gibt es auch Erfahrungswerte.
Die andere Seite ist die Dämpfung der Gabel, mit anderem Gabelöl kann man die Gabel durchaus positiv beeinflussen ohne großartig bei den bekannten Anbietern in die Tasche zu müssen.
Gabelöle haben namhafte Ölhersteller im Portfolio in 5W steigend. Ein Blick in die Fz Unterlagen und man weiß was verfüllt ist und kann zähflüssiger werden (meißtens).
Positiver Nebeneffekt mit zähflüssigerem Öl, die Bandbreite der Einstellmöglichkeiten wird größer.
Füllt man ein um 5W zäheres Öl in die Gabel, ist das zu merken, bei 10W wird es deutlicher.
Wer so sensible ist, da noch Optimierung dazwischen zu spüren, kann bei der Ölmene 50% dünneres Öl beimischen. ![]()
Das ist nur eine Anregung, die Cardridge-Systeme sind wesentlich teurer!
Gruß
Th.