Beiträge von Raggna

    Hallo Bernd,

    also beim besten Willen, da bin ich nicht bei Dir.

    Viel zu wenig Lufdruck auf dem Hinterrad, ist niemals Auslöser für Hoppeln am Vorderrad.

    Das ist ausgeschlossen.

    Evtl. kann das HR in dem Fall zu wenig Dämpfen, aber die Voderhand zum Schwingen bringen, nein, wirklich nicht.

    Dazu braucht es eine Kraft und die hat ein platter HRReifen nicht.

    Der Hase ist anderswo im Pfeffer zu Hause! :saint:

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    Was ist denn der korrekte Luftdruck? (gemessen an der Tanke am kalibrierte Prüfer?)

    Bei welcher Temperatur wird denn gemessen? (was ist "kalt" und was ist "warm" - gibt es da Temperaturen dazu?)

    Wie hoch darf die Luftfeuchtigkeit sein? (die hat wesentlich Anteil am Druckanstieg bei warmen Reifen)

    Darf ich womöglich garnicht mit Stickstoff befüllen? (da tut sich bei Temperaturanstieg fast nichts)

    Wie Du siehst hat's da überall "Luft".

    Gruß

    Th.

    Moin,

    hinsichtlich der SAE Klassifikation gibt es technische Spezifikationen, nach denen die Einteilung erfolgt.

    Da kann nicht jeder Hersteller seine Viscosität auswürfeln, folglich sind die Viscositäten vergleichbar.

    Die Messtemperaturen sind z.B. 20°C; 40°C und 100°C nach denen Klassifiziert wird.

    Im Datenblatt nachzulesen.

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    Auch ein Punkt der rel. interessant ist: progressive Gabelfedern!

    In der Theorie wunderbar, leider krankt die Sache an einem einfachen Punkt.

    Auf welchen Bereich soll man die Zugstufendämpfung einstellen?

    Das Rad wird durch den Fahrbahnstoß nach oben gedrückt, da bremst die Federrate und die Dämpfung übermäßiges Einfedern.

    Beim Ausfedern ist die Federrate das limitierende Element, am Anfang groß und zunehmend weniger, fehlt zum Schluss die Kraft das Rad wieder auf normales Niveau zu bringen und man wird im Fahrbetrieb "zu tief" unterwegs sein!

    Alternativ stellt man die Zugstufendämpfung auf den "weicheren" Bereich der Federrate ein, dann kommt die Gabel Anfangs zu schnell zurück und "springt einem ins Gesicht"!

    Egal wie man es macht, es passt nicht.

    Drum gibt es i.d.R. nur lineare Federn.

    Gruß

    Th.

    Hi,

    leider folgen die Fz-Hersteller der 20/80% Regel.

    Mit 20% des Aufwands (€) eine 80%ige Lösung zu realisieren.

    Oder Kurzfassung nicht schlecht, aber es geht besser, primär ist es aber preiswert.

    Das gilt natürlich auch für die Bandbreite des Fahrwerks.

    Ich habe schon in Zeiten von nicht einstellbaren FW mir einiges erarbeiten müssen.

    Stärkere Federn ist kein Hexenwerk und da gibt es auch Hersteller wie z.B. Wirth, die da kompetent sind.

    Das gilt für Gabel als auch für's Federbein, nur würde ich in Letzeres kein Geld investieren, weil die Dämpfungsreserven zu gering sind.

    Da habe ich mich gleich für ein FB von Wilbers mit 105er (N/mm) Feder entschieden und nicht bereut.

    Zurück zur Gabel: Die Federrate läßt sich ermitteln oder über Listen von Federherstellern einsehen, da gibt es auch Erfahrungswerte.

    Die andere Seite ist die Dämpfung der Gabel, mit anderem Gabelöl kann man die Gabel durchaus positiv beeinflussen ohne großartig bei den bekannten Anbietern in die Tasche zu müssen.

    Gabelöle haben namhafte Ölhersteller im Portfolio in 5W steigend. Ein Blick in die Fz Unterlagen und man weiß was verfüllt ist und kann zähflüssiger werden (meißtens).

    Positiver Nebeneffekt mit zähflüssigerem Öl, die Bandbreite der Einstellmöglichkeiten wird größer.

    Füllt man ein um 5W zäheres Öl in die Gabel, ist das zu merken, bei 10W wird es deutlicher.

    Wer so sensible ist, da noch Optimierung dazwischen zu spüren, kann bei der Ölmene 50% dünneres Öl beimischen. :)

    Das ist nur eine Anregung, die Cardridge-Systeme sind wesentlich teurer!

    Gruß

    Th.

    Mahlzeit,

    die Kollegen haben schon einige genannt.

    Für mich ist wichtig, daß der Kopf immer waagrecht bleibt und das man so weit wie möglich in die Kurve schaut!

    Nur mit annähernd waagrechten Augepaar, kann man Geschwindigkeiten und Abstände schätzen.

    Deshalb bekommt man Angst, wenn man den Kopf mit in die Schräglage nimmt. :shock:

    Und ein Kurventraining ist Prima, üben...

    Gruß

    Th.

    Mahlzeit,

    Fahrwerk richtig einstellen, mehr Druck auf's VR, 6cm Negativfederweg +, hinten 35mm ....

    Federvorspannung vorne etwas zurücknehmen und die Druckstufe, step by step, ein Klick.

    Zugstufe anpassen und auch beim Luftdruck auf der Landstraße weniger fahren.

    Ein Höhenschlag am Vorderrad ist kontraproduktiv, bis 0,5cm sind noch ok, mehr wird blöd.

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    Wenn das Alles nicht funktioniert hat, kannst Du über Cardrige nachdenken, bzw. dann auch über ein FB für hinten.

    Simmerringe ölen und auf Sitz prüfen ist auch nicht zu vergessen, nur nicht so einfach.

    Gruß

    Th.

    PS: Vergessen, vorab sollte man klären ob die Gabel verspannt ist oder in den Gleitlagern klemmt!

    Dämpfung ganz auf und mal schwingen lassen. Das sollte funktionieren, wenn nicht Simmerringe gg welche mit weniger Spannung wechseln, bzw. auch die Gleitlager der Gabel um sicherzustellen das hier keine Presspassung verbaut wurde.

    Dann kommts extrem zum stick-slip Effekt!!!

    https://de.wikipedia.org/wiki/Stick-Slip-Effekt