Moin,
den "öligen-Filter"-Quatsch lese ich immer wieder.
Mit Öl hat man vor dem Krieg gefiltert, das geht, aber die Sensoren im Ansaugtrakt bedanken sich für den Belag und werden fehlsichtig.
Objetiv beurteilen kann man ein Filter nur mit Partikelzähler nach dem Filter und da wirds dann meißt trübe.
Oder man wartet 100.000Km und vermißt den Zylinder, ggü einem Vergleichsmotor mit Vergleichsfilter.
Gibt ein Filterhersteller ein Beta Wert von 10 an heißt das, das bei 10Partikeln größer des Nennwerts (z.B. 30µm) die auf den Filter treffen einer durchrutschen kann.
Oder anders rum, es ist ein 90% Filter, beim Beta Wert von 100 ist es ein 99% Filter usw..
Und wir reden hier nicht über 100Partikel sondern über Millionen!
Grade bei der Filtration wird gerne gespart, das rächt sich meißt im Betrieb.
Ein Fall aus der Praxis ist mir noch gut in Erinnerung, bei einer HD Masch wurde die Filtration zusammengestrichen.
Bei einem Medium das durch die Bearbeitung mit Partikeln beaufschlagt wird.
Folge: Im Betrieb hatten wir pro Woche 25.000€ Wartungskosten incl. einem Tag Ausfall (das tat in der Prod. richtig weh).
Es hat ein halbes Jahr gedauert, aber danach war die Revision der Köpfe und Zylinder nur noch 1/2Jährlich erforderlich.
Die Controller brauchen Zahlen, drum hatte ich die Partikel zählen lassen und der Empfehlung des Herstellers ggü gestellt.
Danach haben sie ein paar Hunderttausend für die Filtration locker gemacht.
Gruß
Th