Hi,
na dann formulieren wir es mal anders.
Wenn man Rennmotorräder nimmt, die fahren auch erst ab einem durchgehenden Wasserfilm auf der Straße mit Regenreifen.
Bzw. wer zu spät auf Slicks wechselt, ist schnell überrundet.
Übertragen wir das auf die Straße, will ich mal den Reibwert als Maßstab nehmen.
So lange wir ein "glatten normalen" Asphalt haben ist die Gummimischung maßgebend.
Wird der Reibwert höher, kommt sukzesive das Profil ins Spiel, wandert der Reibwert dann in Regionen die in mm, oder cm gerechnet werden, wird das Profil maßgebend.
Alles relativ. ![]()
Der Gesetzgeber hat ein Min.Profil nach Ausarbeitungen der PKW Reifenindustrie ins Gesetzblatt geschrieben, - ein Kompromiss.
Irgendwann ist auch mal gut bevor die Karkasse rausschaut...... PKW-Reifen schwimmen viel früher auf wie Motorradreifen...
- wer hatte schon mal Aquaplaning beim Moped?
Und dann haben wir noch eine Straße, bei Nässe i.d.R. schwarz und wenig Aussagekräftig bez. des Reibwerts; - meißtens.
- es ist auch nicht wie bei einer Rennstrecke, daß man sich Runde für Runde an den Reibwert rantasten kann, sondern es muß beim ersten Versuch passen.
Drum ist man auf einer normalen LS bei Regen, deutlich langsamer unterwegs wie bei Trockenheit.....
Da spielt dann das Profil wieder keine Rolle.
Gruß
Th.