Hallo zusammen,
so ein paar Basics zu verstehen ist eigentlich simpel.
Zum Einen haben wir eine Feder, die muß die richtige Vorspannung haben, damit das Fz die richtige Höhe hat.
Das kann man durch Messen ermitteln, ca. 6cm Negativfederweg mit Fahrer sollten passen.
(Optimierungen funktionieren mit individueller Feder/Dämpfung vom Profi)
Das macht man vorne und hinten und läßt mal die Dämpfung außen vor.
Mit der Veränderung der Federvorspannung ändert man die Feder nicht, sonden nur den Bereich in dem sie Arbeitet.
Das sollte einleuchten, die Federrade/Konstante ist wie sie ist.
Jetzt dreht man eine Runde und schaut in wie weit sich etwas verändert hat.
Hoppelt die Gabel immer noch, kann man die Druckstufe Klick für Klick lösen und immer wieder dazwischen Fahren um die Veränderung zu beurteilen.,
Das dauert etwas, bildet aber!
Wenn's anfängt unangenehm zu schaukeln war's zu viel und man muß wieder zurückdrehen.
So wenig wie möglich so viel wie nötig.
Als nächsten Punkt kommt die Zugstufendämpfung, das ist schwieriger und sollte genau wie die Druckstufe nur an einer warmen Gabel eingestellt werden!
Man prüft ob die Ein und Ausfederrate im Gleichgewicht sind durch "Drücken" der Gabel.
Da muß man schon ordentlich runterdrücken um Federweg zu generieren!
Federt die Gabel satt gedämpft ein und aus ist Alles gut, kommt die Gabel langsamer zurück wie sie eingefedert ist muß man auch hier etwas lösen.
Grundsätzlich war's das, die Feinheiten können Profis einstellen, aber ein Grundsetup sollte jeder einigermaßen Begabte, so hin bekommen.
Ganz zum Schluss kommt noch das Fett oder Öl auf den Rohren.
Ich nehm immer etwas Motoröl vom Messstab und mach ein Tropfen aufs Tauchrohr, das passt und reicht um auch die trockenen Führungen etwas gleitfreudiger zu machen.
Wenn's dann noch hoppelt ist was krumm, falsch eingestellt (Gabel klemmt) oder kaputt.
Gruß
Th.
PS: Eine ganz gute Erklärung hat's hier:
Details läßt er weg, für den Hausgebrauch ok.. bis #8 schauen.