Hallo guten Morgen,
irgendwie habe ich den Eindruck hier diskutieren Leid und Elend um Formulierungen?
Und hier mal ein Tip zum lesen der Ölviskosität bei Mehrbereichsölen: die erste Zahl ist die Viskosität bei 40°C, die Zweit bei 100°C.
Demnach ist z.B. ein 10W-40 bei 40°C so zähflüssig wie ein 10W Einbereichsöl und bei 100°C so dünnflüssig, wie ein 40W Öl.
Immer bezogen auf die Prüfmenge, die durch eine entsprechend große Blende, durchflossen wird. Die "Blende" wird so lange geöffnet. bis die Prüfmenge in der Prüfzeit durchfließt. Die Messeinheit sind mm²/sek oder auch centisoke.
Folglich ist ein SAE10W-40 dünnflüssiger wie ein SAE10W-50.
Und nein Öl, verursacht keine Riefen im Zylinder, bei einem zu hohen Ölverbrauch bildet sich Ölkohle im Brennraum/Zylinder.
Ob es sich bei den eingestellten Bildern um Riefen oder Druckstellen handelt, kann man nur bei einem zerlegten Zylinder messen.
Riefen sind fühl und messbar, Druckstellen kaum, noch nicht einmal durch eine Fingernagelprobe fühlbar, messbar im Bereich 0,XYµm.
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Wird der Motor dauerhaft überfüllt, kommt das Öl irgendwann, irgendwo raus!
Bei der AT sind das entweder Ventildeckel oder Luftfilter, wo es der Motor ansaugen kann und verbrennt.
(wenn ich die Verlautbarungen hier im Forum richtig deute, weitere Möglichkeiten sind Messstäbe und Dichtungen)
Beim Ölstand gibt es ein Minimum und ein Maximum, das Optimum liegt dazwischen!
Zumindest ist man dann sicher, nicht überfüllt zu haben, wenn sich da der Ölstand einpegelt. (Honda Verfahren)
Gruß
Th.