Beiträge von Raggna

    Hi,

    eine progressive Feder, in ein progressiv angelenktes FB zu bauen, ist keine gute Idee.

    Was passiert beim Betrieb?

    Entweder ist das Federbein zu tief oder es ist unterdämpft.

    Warum ist das so?

    Im Betrieb wird das FB durch den Fahrbahnstoß zum Einfedern gezwungen, mehr oder weniger je nach Druckstufendämpfung.

    Irgendwann kommt aber der Moment der Umkehr und jetzt kommt die Zugstufendämpfung zum Tragen.

    Ist die Zugstufendämpfung auf den progressiven Bereich der Feder abgestimmt, hat der "weicher" Federteil nicht die Kraft es wieder auseinanderzudrücken. -> mehrere aufeinander folgende Stoße und es wird tiefer und tiefer! -> Moped setzt auf!

    Anders rum Zugstufengedämpft federt der progressive Teil zu schnell aus..... -> Schiffschaukel!

    Davon abgesehen verstärken sich die Progressionen gegenseitig und das FB wird ab der Progression sehr hart!

    Schon mal drüber nachgedacht?

    Gruß

    Th.

    Hallo Holger,

    Du wohnst ja nicht so weit weg, evtl. ergibt sich ja mal was bei einem Kaffe.

    Ne schön große Garage hab ich auch. :)

    Muß aber bis zum Frühjahr warten, derzeit ist's zu frisch.

    Gruß

    Th.

    Moin,

    oder man nimmt die Essenze von den Beiträgen.

    Es ist immer eine Summe von Unzulänglichkeiten (Serienstreuung) die zu derartigen Problemen führt!

    --

    Gabel - Losbrechmoment, in Verb. mit Federrate und Fahrergewicht.

    - Dämpfungsrate

    - verspannt oder ungünstige Paarung von Toleranzen bei den Führungen, - klemmen

    --

    Rad/Reifen - Höhenschlag am Reifen und Felge, bzw. da dazu noch ein Seitenschlag

    - ggf. auch von hinten, - nicht vergessen

    --

    Fahrwerkseinstellung - nicht auf Fahrergewicht eingestellt!
    - Geometrie passt nicht, z.B. hinten zu tief, vorne zu hoch usw..

    - für die Dämpfung gilt das auch!

    --

    Rahmen - ungünstige Toleranzen v - h.

    Um mal ein paar wichtige zu nennen.

    Viel Erfolg beim Suchen

    Gruß

    Th.

    Hallo guten Morgen,

    die Frage von Papinator hat er selbst schon beantwortet. :)

    Allerdings wer genau hinschaut, wird die unterschiedlichen Karkassen der Reifenherste an den Verschleißbildern erkennen.

    Eine von Grund auf steife Karkasse, benötigt weniger Druck wie eine weichere, dann ist bei gleichem Druck die weiche Karkasse schneller auf Temperatur.

    Solche Dinge werden bei der Herstellerangabe nicht berücksichtigt, genau wie die Temperatur auf die sich die Angabe "KALTER Reifen" bezieht!

    Gehen wir von der internationalen Kalibrierungstemperatur in der Technik von 20°C aus, wird es übersichtlicher .

    Dann kann man Vieles relativieren.

    Ab 20°C fängt der Reifen an zu funktionieren und ab 40°C ist er im optimalen Arbeitsfenster das bis ca. 60°C geht.

    Drüber wird's schmierig, das konnte ich deutlich dieses Jahr auf der NS feststellen.

    Jeder ist für sich verantwortlich und ich möchte mein Reifen auf der LS nicht mit übermäßig Schlupf fahren!

    Ist der LD auf der LS über meiner bevorzugten Temperatur, spürt man den erhöhte Schräglaufwinkel deutlich!

    - aber nix von Schwammig.

    Das sind meine Eindrücke und ich erhebe bei dem Punkt kein Anspruch auf Güligkeit!

    Jedes Moped ist etwas anders, genau wie die Fahrer und Ihre Sensorik!

    Gruß

    Th.

    Hallo Cosmo,

    weißt Du wie lange so eine "Eichung" gültig ist? :)

    Abgesehen davon, probier doch einfach mal, mit mehr oder weniger Druck.

    Von den 2,5 und 2,8 würde ich allerdings auf der LS abraten.

    Der Reifen ist das wichtigste Teil am Fz, Alles was Du und Dein Fz kann, setzt der Reifen um

    - und er war das erste Fz-Teil was gefedert und gedämpft hat!

    Drum gib ihm auch die Chance zu arbeiten wie er soll.

    Schau auf Dein Reifenbild und versuche zu verstehn was falsch, oder richtig läuft.

    Viel Erfolg

    Gruß

    Th.

    Moin,

    Alles gut, wer sich mit der Honda Empfehlung wohl fühlt, der soll damit fahren.

    - nur muß es es aus Gründen der Festigkeit/Haltbarkeit auch nicht mehr sein!

    Wer die Beiträge gelesen hat wird evtl. auf die eine oder andere Ungereimtheit stoßen.

    Da haben wir z.B. das Temperaturfenster in dem ein Reifen gut bis sehr gut arbeitet, das liegt bei unseren Reifen bei ~20-60°C.

    Dann haben wir die Außentemperatur, die lag diese Motorradsaison bei ~5-40°C, auf dem Asphalt bisweilen höher.

    Überprüft man den Druck bei 5° Außentemperatur und fährt los, wird nach einer Weile und erreichen der Arbeitstemperatur des Reifens, einen höheren LD im Reifen haben.

    Bei den 40°C, die wir dieses Jahr schon hatten, wird der Anstieg deutlich weniger sein.

    Was ist jetzt richtig?

    Nächster Punkt sind die Druckluftprüfer an Tankstellen, wie hoch ist da die Prüfunschärfe?

    - ich habe an der Stelle schon 0,5Bar ermittelt! (Kalibrieren lassen ist teuer und da sparen die Pächter)

    Ein weiteren Punkt sollten wir auch nicht vergessen, den Druckverlust über die Zeit. Wieviel Druck/Luft verliert der Reifen?

    Somit haben wir eigentlich immer nur ungefähr den gewünschten Druck im Reifen.

    Machen wir an der Stelle doch kein Dogma auf und streiten um ein paar zehtel Bar, zumal ich auch nur von Landstraße gesprochen habe.

    Auf der BAB mit Höchstgeschwindigkei habe ich immer den Honda Luftdruck propagiert!

    Für mich und meine Fahrerei habe ich ein etwas niedrigeren LD (kalt) ermittelt, damit fühle ich mich wohl und er funktioniert.

    Prüfe ich den LD wärend der Fahrt, liege ich durchaus im Bereich des empfohlenen LD, liege ich drüber lasse ich ab, so what.

    Jeder nach seiner Fason.

    Gruß

    Th.

    Hallo Klaus,

    es ist richtig das, wenn der Reifen walkt erwärmt er sich. Wichtiger ist aber das bei zu viel Luftdruck nicht mehr genug Gummi auf dem Asphalt liegt und beim verbleibenden Gummi der Schlupf steigt, somit die Temperatur und Verschleiß.

    Nur Gummi auf dem Asphalt bringt "Verzahnung" mit dem Untergrund und Gripp, etwas Walken ist durchaus gewünscht und sinvoll.

    Die optimale Arbeitstemperatur normaler Straßenreifen liegt ü40°, ab 60° wir es kontraproduktiv, dann fängt der Reifen an zu schmieren.

    Trotzdem funktioniert ein 08/15 Straßenreifen schon bei deutlich niedrigeren Temperaturen, gut aber erst ü20°.

    (bei Renntrainings und Semi Slicks wir es noch heißer, haben wir i.d.R. aber nicht)

    Drum fahre ich normal auf der LS 1,8/2,0Bar, das muß aber jeder für sich selbst und für seinen Reifen FW Einstellung rausfahren.

    Regelmäßige Fahrten/Trainings auf der NS, da nimmt man viel mit und ü45Jahre Erfahrung.

    Bilde Dir Deine Meinung bitte selbst, sonst wird das wieder eine open End Diskusion der Generation Merkel... Ei Ei Ei...

    Gruß

    Th.

    Moin,

    na also, war der Luftdruck doch zu hoch.

    2,25 und 2,5 sind solo völlig ausreichend, lt. Handbuch, - in Anchorage und Phuket hat's das gleiche HB. :)

    Was Ihr mit instabil definiert, würde mich interessieren, oder ob da das Kopfkino bremst???

    Das einzige was ich bei reduziertem Luftdruck (1,8/2,0) spüre, sind unwesentlich höhere Lenkkräfte im Stand.

    Werden die Lenkkräfte im Stand zu hoch (im Laufe der Zeit verliert der Reifen etwas), korrigiere ich das.

    Da ich min. zwei Perfektionstrainings pro Jahr mache, rechne ich den Reifenverschleiß als Kollaterschaden da dazu, so what.

    Auch die Experimente bei den Trainings haben mich da hin gebracht, damit fühle ich mich wohl, der Reifen wird zu 100% genutzt und ist vom Verschleißbild einwandfrei, von daher werde ich auf der LS den nicht ändern.

    Auf der anderen Seite fahre ich den Reifen auch nicht so weit runter, hier in D möchte ich keine Diskusionen mehr mit unflexiblen der Rennleitung, das brauch ich nicht mehr.

    Die Vorschriften sagen, min. 1,6mm Profil egal ob 30° im Schatten, Schnee oder Regen!

    Eine Anzeige im Nachhinein zu revidieren ist echt schwierig.

    (In meinen Augen macht das ein signifikanten Unterschied, ob ich mit 1mm Profil bei bestem Wetter oder bei Schnnefall unterwegs bin.

    Bei Schnee wäre ich ein Vollpfosten, bei schönem Wetter macht's mal gar nix und bei Regen könnte man es mit angepasster Fahrweise locker kompensieren. Interessiert aber niemand, unfelxible Vorschrifen, wie sie nun mal sind.)

    Der Spezi bei der letzten Kontrolle konnte noch nicht mal ein Nonius richtig ablesen!

    Gruß

    Th.

    Hi,

    ja klar, drum hatte ich Amba's Aufzählung bestätigt.

    Etwas tricky ist die Bluse, bzw. Linkshänderin usw..

    Ist auch eher ein chemisches Labor, wobei die Schleifmaschine in der Wasserschüssel, ist auch interessant.

    Gruß

    Th.