Beiträge von macblum

    Neben mir liegt einer, der in Lederkombi zu schnell für die Kurve war.

    „Etwas“ hat sich ausgerechnet den Strecheinsatz der Lederhose gesucht und zu einer großflächigen „Ablederung“ von Ober- zum Unterschenkel geführt (skalpieren kommt dem nahe).


    Was lernen wir daraus? Jede Schutzkleidung hat auch Schwachstellen.


    In den 90ern küsste ich die Dachkante einer S-Klasse in Slippern, Jeans und T-Shirt.


    Ohne Knieprotektoren „nur“ einen Kreuzbananriss,

    Im T-Shirt viel Glassplitter im Arm,

    Trotz Integralhelm Kieferbruch. (Mit Jethelm vermutlich tot).


    Man kann also nicht linear von der Kleidung die Verletzung ableiten. Es bleibt ein Glücksspiel und eine Balance aus Schutz, Komfort und Risiko.

    Leute, ich bin Euch echt dankbar für Eure Glückwünsche, aber das war hier nicht mein Ansinnen, dass ihr es einzeln kund tut.


    In ehrfürchtiger Dankbarkeit und Anerkennung nehme ich Eure Wünsche wohlwollend zur Kenntnis, aber das zerfranst die Stiefel- und Ausrüstungsfrage, die ich hier behandelt haben wollte. (Okay, das Essen ist in der Tat auch noch wichtig).


    SCHICKT MIR PIZZA, keine Genesungswünsche! :lachen:


    Vielen herzlichen Dank an ALLE!!!!

    :blumen2:

    Die ersten Tage habe ich hier 3x 500 kcal bekommen. Meine Yazio-Abnehm-App hatte mir mal einen Tagesbedarf von 2300 kcal berechnet, UM ABZUNEHMEN!!!


    Jetzt ist es hier etwas besser geworden und ich komme an 2000 kcal ran.


    Bisher mochte ich Dich irgendwie … :angry-tappingfoot:

    klar, alles Spekulation. Man hat (hoffentlich) niemals 2x den gleichen Unfall im Leben.


    Meinem Crosstiefel hätte ich zugetraut, dass die Energie der Raste vorbeirutscht … Aber ausprobieren werde ich es nicht nochmal.


    Ich kann mit meinen Beriq-Kloppern schalten und laufen, aber (letzteres) kann ich in sportlichen Skischuhen auch … ich will ja fahren, nicht wandern.


    Habe in denen halt das Problem, dass keine Hose oder Regenzeug drüberpasst

    Danke,


    Und siehe #35:

    Also ich wollte ja nicht pauschal Daytona Stiefel schlechtmachen, sondern zu individuellen Überlegungen anregen. Shit Happens und jeder Schutz muss situativ wirken. Wenn man mit der Schnalle (oder dem Geschnür von FW- oder Springerstiefeln) irgendwo hängen bleibt, reißt einem vielleicht viel mehr ab und glatte Lederpuschen wären die bessere Wahl gewesen …


    Muss jeder für sich und seinen Einsatzzweck entscheiden.


    Was mich angeht: ich bin quasi schmerzfrei, nehme aber auch 9 Pillen am Tag … das ist schon okay. AKUT vor der OP war es schon … sagen wir … unangenehm! :shock:


    Jetzt nervt halt die Aussicht auf die kommenden 87 Tage …

    Ich habe auf längeren Trips immer Softgepäck am Bike. Vorne Sturzbügeltaschen (sw motech drybag 80) und hinten touratech Discovery. Das bringt schon knautschzone. Aber da hier wohl die Fußraste Teil des Übels war, war es eben nicht genug. Wenn die mit 230 kg auf den Fuß nagelt muss man sich das wohl wie einen Einschlag mit dem Vorschlaghammer vorstellen … natürlich mit der spitzen Seite :shock: