Aufgrund des Wetterberichts (Wolke ziehen von Luxemburg kommend, über Hochwald und Hunsrück hinweg)
war mein heutiges Tourziel praktisch schon vorgegeben.
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In FRANKREICH sollten sich die wenigen Wolkelöcher etwas länger halten.
Mir soll es recht sein und in St. Avold auf dem amerikanischen Militärfriedhof war ich auch schon einige Jahre nicht mehr.
Es ist wohl der größte Soldatenfriedhof dieser Art des zweiten Weltkrieges.
Beeindruckend die 10 489 Marmorkreuze, welche mit den Namen der Gefallenen versehen in akkuraten Reihen angeordnet sind.
Erst später fiel mir ein, dass ich mich eigentlich auf amerikanischem Staatsgebiet befunden hatte.
Was aber angesichts der Geschichte mehr als zweitrangig gewesen war.
Das lothringische Grenzgebiet hat so manchen Reiz, welchen ich auf meinen Touren schätze.
So sind es oftmals auch die alten Friedhöfe mit ihren monumentalen Grabstätten. Oder die wuchtigen Eingangsportale in den Begrenzungsmauern.
Rauh und kalt blies heute der Wind aus westlicher Richtung und bei 14°C vermisste man doch etwas von der Wärme der vergangenen Wochen und Monate.
Ich nutze meist kleinere Strassen, um die Ortschaften miteinander zu verbinden.
Erst als sich ganz weit entfernt die ersten Wolkenbänder ankündigten, entschloss ich mich meine Runde für heute zu beendigen und die Rückfahrt einzuleiten.