Beiträge von Janosch

    Ebenfalls die wenigen Sonnenstunden des Tages genutzt.


    Mich hat es über einen Teil der saarländischen Viezstrasse getrieben.

    Entlang alter Sreuobstwiesen.



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    Und auch die Vorboten von "Halloween" getroffen.

    Die sahen aber süßer aus, als das was die Kinder an jenem Abend an den Haustüren zu bekommen erhoffen.


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    Hallo Marcel,


    Ich bin vor etwa 20 jahren innerhalb unseres Vereins mit bis zu 40 Teilnehmern auf Tagesfahrt gewesen.

    Meist jedoch hat sich die Anzahl der Tourteilnehmer in einer Größenordnung von etwa 20 Motorrädern bewegt.


    Alles ist machbar, wenn man bereit ist, sich entsprechend anzupassen und im Zweifelsfall auch einzuschränken.

    Meine "Vorschreiber" haben diesbezüglich das Wesentliche zur Gruppenausfahrt beschrieben.


    Nicht ohne Grund werden bei unseren größeren Treffen, kleinere Gruppen zusammengestellt, bei denen eine Größenordnung von etwa 6-7 Motorrädern angestrebt wird.


    Ich fahre gerne mit Anderen in einer kleineren Gruppe.

    Man sollte sich kennen und die Fahrdynamik eines jeden einzelnen, sollte zueinander passen.

    Es macht niemandem Spass oder kommt gute Laune auf, wenn die einen zu sehr eingebremst werden oder andere über ihr eigenes Können herausgefordert werden.



    Ich genieße aber auch Einzel-Fahrten.

    Ich lege mein Ziel fest und bin Km- und Zeitmässig an niemanden gebunden.

    Ich kann anhalten um Fotos zu machen so oft ich will

    Kann nochmals umkehren wenn ich was übersehen habe und auch 6x pro KM anhalten wenn ich es mag.



    Deiner eigenen Beschreibung nach, würde ich dich (ohne dich zu kennen oder dir zu nahe treten zu wollen) als ausgesprochenen Allein-Fahrer einschätzen.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass es Dir gelingen würde dich auf andere einlassen zu können und Du Freude an einer Tour finden würdest, bei der Du zu sehr in deinen Entscheidungen

    eingeschränkt wärst.

    Andererseits würden deine Mitfahrer aber spüren, das es Dir nicht wirklich Freude macht.


    Zitat von Dir:

    Meine Frage an euch, die ihr Gruppenfahrten liebt oder euch daran erfreuen könnt: Wie schafft ihr es, euer Ego und das der Mitfahrer (es gibt immer den, der heimlich beim Moto GP fahren möchte, und den, der äußerst vorsichtig fährt) zurückzustellen und in eine entspannte Gruppenfahrt fließen zu lassen? Getreu dem Motto: „Die Kette ist nur so stark, wie ihr schwächstes Glied.“



    In eine Gruppe, die gerne touristisch unterwegs ist und entspannt touren möchte passt kein "Moto GP - Fahrer".

    Ihn würde ich als Tourguide ausschließen.

    Eine Vorsichtige - unterscheidet sich sehr von einer Unsicheren Fahrweise.

    Vorsicht schadet nie und Unsichere gefährdet durchaus auch Mitfahrende.


    Grundsätzlich hat sich die Gruppe stets am schwächsten Fahrer zu orientieren.

    Jeder hat einmal angefangen. Und auch ich habe einmal von der Fahrtechnik anderer lernen und profitieren dürfen.

    Die Zeiten als man auf mich Rücksicht nehmen musste sind weitstgehend vorbei und nun bin ich an der reihe mich evtl. in Rücksicht zu üben.

    Deshalb sollte man sehr gut abwägen, mit wem man sich zusammen tut.

    Ein herbstlicher Ausflug

    Verschiedene Dinge machen mir Lust auf Luxemburg, Frankreich und die Eifel – jede Region hat ihren eigenen Charme.

    Doch wenn es um den Hunsrück geht, ist es immer wieder etwas ganz Besonderes, das mich dorthin zieht: der AWO-Ortsverein in Sohren mit seiner legendären Kuchenauswahl.


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    Diese Einladung auf F - Book nach Sohren im Hunsrück – rund 80 Kilometer entfernt – lockte mich an diesem kühlen, aber trockenen Herbsttag auf mein Motorrad.

    Die Luft war frisch, das Laub bunt, und die Straßen schlängelten sich durch eine Landschaft, die im goldenen Licht des Oktobers besonders reizvoll erschien.


    Allein der Gedanke an die hausgemachten Torten und frisch gebackenen Kuchen lässt mir das Wasser im Mund zusammenlaufen – und versüßt mir jedes Mal aufs Neue meine Touren durch diese herrliche Region.

    So auch diesmal. An diesem sonnigen Herbsttag mache ich mich auf den Weg, den Naturpark Hunsrück-Hochwald zu erkunden.


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    Die Luft ist klar, die Blätter leuchten in warmen Rot- und Goldtönen, und über den Hügeln liegt dieser besondere, friedliche Glanz, den nur der Herbst zaubern kann.


    Auf den kleinen Landstraßen begegnet man kaum einem Auto. Dörfer mit Schieferdächern schmiegen sich in sanfte Täler, und über allem liegt ein Gefühl von Ruhe und Weite. Immer wieder lohnt sich ein Stopp – sei es, um den Blick über die Felder schweifen zu lassen oder einfach die Stille zu genießen.


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    Mit jedem Kilometer wuchs die Freude am Fahren.

    Der Herbst zeigte sich von seiner schönsten Seite: klare Sicht, kein Regen, und dieses besondere Licht, das alles in warme Farben taucht.


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    Von den Höhen des Hunsrücks öffnet sich eine weite, fast endlose Sicht über sanfte Hügel, Felder und Wälder. Die Landschaft wirkt großzügig und ruhig zugleich – ein Meer aus Farben und Formen, das sich bis zum Horizont erstreckt. Besonders im Herbst zeigt sich der Hunsrück von seiner schönsten Seite.


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    Ich erreiche Sohren schon frühzeitig. Im "Haus der Begegnung" herrscht bereits geschäftiges Treiben, freundliches Lachen , das Klirren von Tassen. Die Kuchentheke ist mal wieder ein Gedicht – von Apfelkuchen über Käse- bis hin zu Sahnetorten in allen Variationen. Ich kann einfach nicht widerstehen.


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    Ein Stück Kuchen, ein heißer Kaffee, dazu ein nettes Gespräch – manchmal braucht es nicht mehr, um einen Ausflug perfekt zu machen.

    So schmeckt der Hunsrück: herzlich, bodenständig und einfach schön.


    Gestärkt und zufrieden führte mich die Tour am Flughafen "Hahn" vorbei, weiter hinunter an die Mosel. Auch dort begleitete mich die Sonne, und das bunte Weinlaub an den Hängen leuchtete in allen Rot- und Gelbtönen.


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    Meine Fotos sollen kein Pendant zu Tyros Weinberg -Bildern sein, und doch lohnen sich auch hier die Blicke über die Weinberge und hinab zur Mosel. Diese herbstliche Stimmung, das Spiel aus Licht und Farbe, die Ruhe zwischen den Kurven – all das macht den Reiz dieser Fahrt aus.


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    Ein Tag, der nachklingt, wenn man den Helm abnimmt und noch das Summen des Motors in den Ohren hat.


    Herbst, - so schön und doch läutet er für Viele das Ende einer Motorradsaison ein.

    Auch wenn wie hier, noch Blumen am Wegesrand erblühen.


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