Meine Meinung zu Vergleichstests in Motorradmagazinen
Motorrad-Vergleichstests werden oft als objektive Kaufentscheidungshilfe verkauft.
In Wirklichkeit sind sie das nur sehr eingeschränkt.
Objektivität endet dort, wo Menschen testen: Fahrgefühl, Handling, „Charakter“ oder Emotion lassen sich nicht messen. Selbst Messwerte hängen von Strecke, Fahrstil, Setup und Testbedingungen ab.
Dazu kommt, dass Markenimage, Erwartungshaltung und wirtschaftliche Verflechtungen eine Rolle spielen können – nicht zwingend als offene Einflussnahme, aber subtil.
Das hatten wir schon bei Wettbewerben wie dem „Goldenen Lenkrad“ oder auch beim ADAC schon erlebt. Vertrauen entsteht dadurch nicht.
Aussagekräftig sind Vergleichstests höchstens für technische Daten oder um grobe Trends zu erkennen.
Für die Frage, ob mein Motorrad zu mir passt, taugen sie kaum.
Ich finde, wenn ich mit meinem Motorrad zufrieden bin (und das bin ich durchaus), brauche ich keinen Vergleichstest zu lesen.
Ich vergleiche meine Frau auch nicht mit anderen – denn ich bin mit ihr glücklich.
Genauso ist es mit meinem Mopped. die "kleine Rote" gefällt mir immer noch außerordentlich und ich bin glücklich wenn ich drauf sitze und fahren kann.
Was sollte ich also vergleichen ? Und vor allem Wozu ?