Moin zusammen
Generell benutze ich meine
Navigationsgeräte sehr lange und tausche sie nur selten aus. Wenn ich mich erst
mal an ein Gerät gewöhnt habe und die Bedienung im Schlaf beherrsche, bleibe
ich den Geräten lange treu.
Kurzfassung:
Von 2005 bis 2011 ein Quest von Garmin
(erste Generation).
Austauschgrund: zu kleines Display und gebrochene
Halterung an der ausklappbaren Antenne.
Von 2011 bis 2021 (immer noch als
zweit Navi in Betrieb): Zumo 660.
Austauschgrund: das Zumo 660 ist EOL (end of
life), es gibt keinen Service, keine Ersatzteile und auch keine Navihalterungen
mehr dafür. Außerdem sind die Karten zu groß für den beschränkten Speicherplatz
im Zumo 660.
Seit 2021: Zumo XT.
Ausführlich:
Mein erstes Navigationsgerät war 2005 ein Quest
von Garmin (davor hatte ich einen PDA mit einer beschixxen
funktionierenden Software der Firma
Digi-Map). Das Quest hatte
nur einen sehr kleinen Bildschirm und eine ausklappbare Antenne. Diese wurde
zwar durch die Touratech Halterung sehr gut geschützt, aber irgendwann ist mir
bei der Benutzung des Quest auf dem Schreibtisch eine der beiden
Antennenhalterungen gebrochen. Dieser Faktor und der sehr kleine Bildschirm
haben dazu geführt, dass ich mir ein neues Navigationsgerät gekauft habe.
Seit April 2011 besitze ich das Zumo 660. Wie üblich bei Garmin hat es Jahre gedauert, bis die Firmware akzeptabel
war. Trotzdem bin ich mit dem Zumo 660 gut zurechtgekommen. Ich kann es im
Schlaf bedienen, es hat einen austauschbaren Akku, was als Fußgänger bei der
Besichtigung in fremden Städten sehr hilfreich ist, damit das Zumo länger mit
Strom versorgt werden kann. Die Karten Update Prozedur war immer ein Ärgernis,
wurde für mich aber erst wirklich zum Desaster
, nachdem die Karten für den
begrenzten Speicherplatz im Zumo 660 zu groß wurden und man anfangen musste
umständlich einige der Karten auf die externe SD Karte im Zumo auszulagern. Zum
Glück gibt es im Netz dazu - wie auch zu allem, was man jemals über das Zumo
660 wissen wollte – sehr hilfreiche Anleitungen. Außerdem bietet das Zumo 660
die Möglichkeit routingfähige OSM Karten zu laden. Dieses Feature habe ich bei
Urlauben in Italien, Kroatien oder Griechenland sehr gerne genutzt.
Als ich mir im April 2021 La Belle
Sauvage (ATAS 1100) neu gekauft habe, war die Frage, ob es sich lohnt das in
die Jahre gekommen Zumo 660 weiter zu verwenden, oder auf ein neues
Navigationsgerät (Zumo XT) umzusteigen. Für das Zumo 660 gab es keinen Support,
keine Ersatz– und Zubehörteile (Akkus und Halterungen) mehr. Außerdem hat
Garmin das Karten Format geändert, so dass das neue Karten Format nicht mehr
mit dem Zumo 660 kompatibel war, wenn ich mich recht erinnere. Außerdem wurden
die Karten – wie oben erwähnt – zu groß für den internen Speicher im Zumo 660.
All das und weil Männer ja immer mal wieder ein
neues Spielzeug brauchen
, habe ich 2021 das Zumo XT gekauft. Auch hier wieder das
gleiche Spiel mit der Firma Garmin: schlechte Firmware, katastrophale Karten Update
Prozesse, die zum Teil zur völligen Nichtbenutzbarkeit des Zumo XTs geführt
haben
.
Warum habe ich mir trotzdem wieder
ein Garmin Navigationsgerät gekauft? 
Weil ich die Routenplanung am PC mit MapSource gut
beherrsche und meine bisher geplanten Routen auch auf dem neuen
Navigationsgerät benutzen will. „Unglücklicherweise“ hat Garmin das neue PC
Programm BaseCamp eingeführt, das zusammen mit dem Zumo XT benutzt werden muss.
Aber auch das beherrsche ich mittlerweile einigermaßen.
Auch die Firma TomTom kocht
wahrscheinlich nur mit Wasser und ich habe weder genügend Lust, Zeit und Geld
um ein alternatives Navisystem - das nicht erwiesenermaßen um Klassen besser
ist und über das ich mich im Endeffekt weniger ärgern müsste - zu testen und
mich darin einzuarbeiten. Aber das ist nur meine vorgefasste Meinung und bestimmt
nicht objektiv.
Mein Zumo 660 tut inzwischen seinen
Dienst an der La Petite Jaune. Und solange die Hardware und die Akkus noch
funktionieren werde ich es gerne weiter benutzen. 
Wer bis hierhin gelesen hat, weiß
jetzt aber genau wie lange ich meine Navigationsgeräte benutze! 